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#196

RE: Krankenstation

in Archiv Alt 23.02.2015 15:31
von Jay Jessop • 1.537 Beiträge | 15496 Punkte

Sie nickte und danke ihm" Ok Gabriella" das hatte sie verstanden und sah erst einmal all die anderen Frauen an, die sich um die Männer kümmerten. Aimee sorgte sich um Rhy und Natalia sorgte sich sehr gut um Deagan. Der wohl immer noch nicht wirklich alles wollte aber es sollte ihn ja allen helfen" Ich werde es machen. Sie sah ihn an und strich über die Stirn dann stand sie auf und ging zu Lucan und Gabriella" Die Männer wurden durch einen Virus infiziert. Im Grunde haben sie so etwas wie eine Grippe die wir bekommen. Doch für sie ist es weit aus was anderes. Sie werden normal wirklich nicht krank und wir arbeiten wie wild daran das genau heraus zu bekommen wie und warum. Das in der Spritze ist ein Antiserum. Der Mann der eben hier bei uns war, hatte es schon einmal vor vielen Jahren und er ist nun Immun da gegen. Wir hoffen das es auch allen anderen so gehen wird. Die Wurzel und das Bärenblut hat Michael damals geholfen. Wir haben die Männer angekettet weil wir nicht sicher sein konnten wie sie reagieren. Es tut mir sehr leid das ich Lucan hier her gebeten habe, doch ich dachte auch wir treffen uns im Büro nur ist dein Mann hier her gekommen und da mussten wir handeln. Tue mir bitte ein gefallen. Wenn es ihm besser geht, geh zu einer Ärztin. Dein Sohn sollte nun immun sein, so wie sie alle auch. Bleibt solange ihr wollt. Ich bitte unsere Ärztin euch noch mehr Serum zu geben aber damit ihr es habt wenn doch etwas passiert. Sobald Dayan mein Gefährte es besser geht, werden wir euch auch noch einen Bericht geben." sie sah Lucan an und dann wieder Dayan" Dein Mann hat nun die geschwächte Version bekommen. Wir haben das hohe Fieber und die Transformation schon hinter uns. Wir haben nun die Abklingzeit. Noch einmal ihr könnt gerne so lange bleiben bis Lucan alleine gehen kann. Mit der 1 am Telfon erreichst du die Küche. Aber bitte gib ihm wenn dein Blut nur mit der Tasse.Aber nun würde ich gerne meinen Mann hier weg bringen wegen seiner Gabe" sie lächelte Gabriella an und drückte leicht ihre Schulter" Bald hast du es überstanden Lucan" dann wandte sie sich an Aimee" Wenn er ruhiger ist könnt ihr zurück wenn du es schaffst und Natalia das gilt auch für dich und Deagan" sie beugte sich zu Dayan und löste seine Kette und half ihm sich auf zusetzten. " Mit der 3 erreichst du unser Schlafzimmer, dort bin ich wenn du fragen hast" Dayan half ihr und sie beide verließen die Krankenstation.


// Schlafzimmer von Dayan und Jay


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#197

RE: Krankenstation

in Archiv Alt 23.02.2015 16:38
von Rhy • 767 Beiträge | 7785 Punkte

Das war hoffentlich nun wirklich mal das letzte Spitze Ding was sie in seinen Körper jagt. Deagan macht mit seiner Gabe peng und Lucan liegt auch schon flach wie eine Flunder. Sein Weib will alles wissen und Jay lässt da regelrecht eine Traide los. Das sie alle Flach liegen und das verdammt krank sieht man ja. Er hörte Aimee und grinste sie an" Scheiße fühl ich mich wirklich.. Weib leg dich zu mir und kuscheln, dann penne ich auch ein wie ein kleiner braver Rhy" man das war eindeutig zu viel gelabber von ihm selber. Sein Schädel wummert immer noch so, das heißt der beschissene Presslufthammer macht endlich die Fliege. Er bewegt seinen schweren Körper mal ein schrittchen zur Seite so das ein Weib sich auch hinlegen kann.
Halt Stopp Stillstand was heißt hier Jay und Dayan machten eine Flocke, er wollte auch in sein Bett und da kann sie ihn ja wieder anketten aber echt mal, so langsam ist er doch schon wieder selber. Man nun steht er aber knietief auch noch in der Schuld bei seinem Bruder. FUCK das hätte er nicht gedacht aber man das rechnete er dem Kerl mal hoch an. Auch wenn in seinem Hinterstübchen weiß das sein Bruder ihn abnippeln lassen würde wenn er alleine hier einen auf sterbenden Schwann machen würden.
Jay und Dayan waren dann echt weg und nun, scheiß drauf er pennt auch hier, sollen sie doch glubschen aber die sind ja auch alle so am Arsch wie er selber" Nur wenig dann.. will ich heim" knurrte er mal in seiner Manier und er hoffte das Aimee da mit zog. Schließlich muss sie ihn ja so halb mit schleppen.


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#198

RE: Krankenstation

in Archiv Alt 23.02.2015 20:10
von Natalia Blackthorne (gelöscht)
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Er war wiederspenstig, wirklich aber ich war froh als er sich beruhigt hatte, er den Ingwer mit dem beerenblut nicht aus seinem Mund bekam. Ich verstand ihn ja das es Mist war so ‘Hilflos‘ zu sein, aber so war es nun mal wenn man krank war, gut wir Frauen waren jetzt nicht so schlimm und das hier war etwas anderes, aber dennoch, er hatte sich ja tapfer geschlagen.
Als ich sah wie er nach meiner Hand suchte, legte ich instinktiv die meine in seine, lächelte sanft, wartete bis er eingeschlafen war und löste meine Hand wieder aus seiner. Ich nickte Jay zu, es hieß dann wohl endlich hier raus und das andere wohl das ich noch Krankenschwester spielen durfte, aber gut ich hatte es mir selbst eingebrockt und irgendwie war Deagan ja doch niedlich. „ich denke ich bekomm ihn schon zu sich nach Hause, wird ja nicht so lang sein.“ Meinte ich, räumte aber noch die Sachen die gebraucht wurden, wie Spritzen weg, die Handtücher in die Wäschetrommel und schüttete das Wasser weg. Langsam löste ich die fesseln, versuchte ihn nicht zu wecken, aber da machte er schon die Augen auf und sah mich an. „hey, ich hoff dir geht es besser? Wenn du gehen kannst, dann bring ich dich zu dir und pass dann noch etwas auf dich auf ok?“ Meinte ich lächelnd und wartete bis er aufgestanden war und half ihm. „Wir sehen uns“ meinte ich sanft zu den anderen 4 lächelnd, bevor ich mit Deagan den Raum verließ.

//Deagan’s Haus

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#199

RE: Krankenstation

in Archiv Alt 25.02.2015 21:14
von Lucan Thorne • 390 Beiträge | 4185 Punkte

"Schreib ihn eine SMS er macht sich Gedanken und wird Irre und will dann hier her kommen", sagt er leise und beobachtete die anderen etwas und sah dann zu Jay und schüttelte leicht den Kopf. Sie musste sich nicht entschuldigen, schließlich war es seine eigene Schuld gewesen das hier jetzt in diesen Zustand war.Weil der Herr auch nicht wirklich warten konnte und seine Ungeduld immer größer war als alles andere.
Seine Blicke gingen wieder durch den Raum und ein leises seufzen gab er von sich.Sein Kopf fühlte sich wie Blei an den er nicht mehr richtig heben konnte. Lucan versuchte sich auf den Herzschlag seiner Gefährtin zu konzentrieren was leider gar nicht so einfach war.
So viele Menschen und so viel Aufregung um ihn herum mochte er eigentlich gar nicht. Er griff Gabrielle´s Hand und hielt sie fest, er hoffe das es ihn besser gehen wird und das schlimmste einfach ausblieb. "Ich bin froh wenn wir wieder beim Orden sind, in einer vertrauten Umgebung", sagte er leise und schauderte kurz auf. Ihm wurde das Gegenmittel verabreicht und somit hatte er das Schlimmste überwunden. " Wir können dann auch zurück wenn du willst . Wie du gehört hast bin ich nun nicht mehr ansteckend ." Dabei sah er die anderen an die gerade gingen " Wir sprechen uns später. " Gab er noch von sich und sah dann wieder zu Gabby " Mach dir keine Sorgen ich komme wieder auf die Beine aber du hättest nicht her kommen sollen auch wenn ich froh bin dich zu sehen. Doch es ist allein zu gefährlich für dich." Das meinte er auch so es gab sicher genug Leute die ihm da gern einen Strich durch machen würden und sich seine Gefährtin schnappen würden. " nun lass uns zurück. Wir haben genug Zeit hier verbracht. " Er stand schwankend auf und nahm ihre Hand "Bist du bereit wenn ja lass uns gehen.Ich weiß das du dir immer zuviele Gedanken machst aber du solltest lernen das ich auf mich aufpassen kann. Du bist eher in gefahr. " Er meinte es nicht böse aber seine Gefährtin musste wirklich etwas aufpassen .

zuletzt bearbeitet 25.02.2015 21:32 | nach oben springen
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#200

RE: Krankenstation

in Archiv Alt 26.02.2015 19:53
von Gabrielle Maxwell • 336 Beiträge | 3450 Punkte

Gabrielle war verblüfft und viel aus allen Wolken. Ein unbekannter virus. Was für ein Chaos. Sie hörte zu was Jay ihr sagte und nickte dann. Lucan bekam das serum auch schon, lehnte aber schwach an ihr. Oh Gott, was für ein mist. Dann ging Jay und nahm ihren Gefährten mit. Lucan ergriff das Wort. Sie spürte wie mitgenommen er war und legte die Hand, die er nicht hielt auf seine Schulter und drückte ihn an sich. "Ich werde darion schreiben, sobald wir wieder zuhause sind. Er ist ein großer junge und wird es verstehen." sue gab ihm einen Kuss auf die Stirn. "Ach liebster, ich weis das ich nicht alleine raus soll, aber die Nachricht von dir hat mich alle gefahren vergessen lassen.ich wollte nur noch zu dir. Du weist doch, für dich würde ich jeder Gefahr trotzen"
Siue sah zu, wie ein weiteres paar den Raum verlies, dann sagte sie zu Lucan "Unordnung, wenn du dich stark genug fühlst, bringe ich dich nach Hause. Und dann brauchst du Ruhe und ichwerde dafür sorgen das du alles hast was du brauchst" sie küsste ihn erneut auf die Stirn. Dann sagte sie "kannst du aufstehen?"

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#201

RE: Krankenstation

in Archiv Alt 01.03.2015 00:01
von Aimee McQueen (gelöscht)
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Nach und nach leerte sich die Krankenstation und den Männern ging es sichtlich besser. Noch einmal wischte sie Rhy mit dem feuchten Tuch über die Stirn, ehe sie den kopf schüttelte "Nein, wir gehen jetzt nach Hause. Schaffst du das?" Zu hause konnte er sie auch kuscheln und sie war müde und jetzt, wo es Rhy bald wieder besser ging, konnte sie sich auch entspannen. Sie löste seine Fesseln und sah ihn fragend an "Oder willst du hier schlafen?" den Weg zum Haus würden sie schon zusammen schaffen und wenn er sich zwischendurch setzen musste, dann war es eben so. Sie hatten ja noch etwas Zeit, ehe die Sonne aufgehen würde.
Sie sah zu Gabrielle und Lucan rüber "Ihr wollt zurück? Brauchst du Hilfe?" fragte sie Gabrielle und sie würde Lucan nicht alleine stemmen lassen, sollte er sich schon schlapp fühlen. Sie nahm Rhy die Infusion aus dem Arm und räumte alles bei Seite, ehe sie an seine Stirn fasste und lächelte "Dein Fieber scheint zu sinken."

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#202

RE: Krankenstation

in Archiv Alt 01.03.2015 18:15
von Rhy • 767 Beiträge | 7785 Punkte

Strike sie konnten den Ort hier endlich verlassen und da fragt sie ob er das schaffen würde, hallo und wenn er sich mit der Zunge über den Kies schlecken müssten, er würde nach Hause wandern. " Ich schaffe das" nope er will hier nicht mehr pennen, die Dinger sind unbequem und er will in sein verdammt großes Bett. Er knackte einmal weil er war frei, man würde er sich nicht scheiße fühlen würde er nun durch den Ra um springen wie ein junges Reh auf brumpfzeit aber so, nope. Er sah sie an und hörte auch wie die beiden weg wollen. Hey soll das heißen sie waren hier echt die Letzen, Scheiße er will hier weg. " Klingel mal die Frauen an..die können helfen" weil das muss ja nicht sein das das schwangere Weibchen hier vom Oberguru des Orden so ein schweren Kerl schleppte. Aber er setzte sich auf und keuchte. " Kein Fieber und bald wieder stark wie ein Neandertaler" aber nun stand er auf" Gebt acht auf euch" damit machte er einen auf Winke man und Söhne und schon war er dann samt seinem Weibchen auf den Weg in seine Heimat. Scheiße die eigenen 4 Wände waren nie so schön wie sie gleich sein werden.

// Rhy Haus


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#203

RE: Krankenstation

in Archiv Alt 03.03.2015 21:02
von Lucan Thorne • 390 Beiträge | 4185 Punkte

Lucan hörte seiner Gefährtin zu und schmunzelte leicht "Das nächste mal nimmst du jemanden mit der dich begleitet in Ordnung, ich möchte nicht das dich irgendein Mistkerl in die Finger bekommt" , sagte er leise und stand Langsam auf. Er schwankte kurz und schüttelte leicht den Kopf es ging ihn schon etwas besser und sah zu Aimee "Es geht schon sie muss mich nicht stützen, aber danke für deine Hilfe", sagte er und ging langsam in Richtung der Tür und legte seine Hand auf den Griff und sah zu seiner Frau "Kommst du..ich möchte nach Hause", sagte er zu ihr und sah noch einmal kurz zu Amiee "Danke für deine Hilfe ich hoffe den anderen geht es bald besser", meinte er und wartete auf Gabrielle. Er machte die Tür auf und trat raus. Es war schon ein komisches Gefühl aber ich war froh wenn er wieder auf den Beinen war und seine Geschäfte regeln konnte. Er nahm sein Handy raus und schrieb Darion eine SMS , damit dieser bescheid wusste sah zu seiner Gefährtin die schon neben ihn stand und ging raus. "Was für ein scheiß Tag,", meinte er leise und brummte leise. Nachdem was passiert war hatte er das recht das los zu lassen.

// Orden

zuletzt bearbeitet 03.03.2015 21:09 | nach oben springen
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#204

RE: Krankenstation

in Archiv Alt 27.11.2016 17:23
von Noelia Grant (gelöscht)
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Drei lange Wochen waren vergangen und doch quälten sie noch immer diese Angstzustände, diese Alpträume und die allgegenwärtigen Schmerzen in ihrem Körper. Seufzend schaut sie zum Fenster heraus, konnte es überhaupt noch schlimmer werden? Wenn sie allein war, kamen die Gedanken an all das erlebte zurück. An die Hände, die ihren Körper berührten, an die zahllosen Schläge die sie einstecken musste ohne sich wehren zu können, die Gedanken und das Gefühl, als er ihre Hände mit Nägeln an das Holz schlug. Ihr Körper bebt, sie atmet schwer, es fühlt sich an, als würde ihr erneut wieder jemand den Hals zudrücken... Doch sie war allein. "Scheisse..." gequält steht sie aus dem Bett auf und greift nach ihren Krücken, sie musste das Verbandszeug holen, um die Wunden an ihren Händen und an ihrem Knie neu zu verbinden. Wozu war das Ganze eigentlich noch gut? Wozu lebte sie noch? Wäre es nicht für alle das einfachste gewesen, wenn Lennox sie getötet hätte? Erst als sie den Schrank erreicht, bemerkt sie wieder das eigentlich bereits gewohnte Problem. Sie brauchte ihre Hände für die Krücken, sonst konnte sie sich nicht fortbewegen - doch sie braucht auch die Hände um das Verbandszeug mitzunehmen. Hilfe war da, aber sie wollte keine. Sie hatte nie Hilfe bekommen und genau aus diesem Grund wollte sie auch nun keine. Sie würde noch genau so lange hier sein, bis sie wieder gut genug konnte und dann würde sie verschwinden, auch wenn es ihr das Herz brechen würde, ihren Bruder nicht mehr zu sehen. Aber er... Er brauchte sie eigentlich nicht. Mühsam schafft sie das ganze Zeug auf ihr Bett und bewegt sich langsam zurück zu diesem, die Schusswunde an ihrem Knie war nach wie vor nicht in Ordnung, geschweige denn verheilt. Seufzend lässt sie sich aufs Bett fallen und bindet die Verbände ab, die ihre Hände und das Knie noch immer bedecken. Schön sah es nicht aus, aber es heilte langsam ab. Sie beginnt ihre Verbände neu zu wickeln, doch für eine Sekunde driftet ihr Blick ab - ihr Spiegelbild war nicht mehr das was sie einmal war. Ihr Gesicht war noch immer deutlich gezeichnet und auch ihre Aura war anders. Nichts war mehr so, wie noch vor wenigen Wochen. "Ich hätte nie zurückkommen sollen..." kaum auszudenken wenn Michael etwas passiert wäre. Oder Dayan. Und das nur für sie? Das hatte sich wahrlich nicht gelohnt. Aber sie war machtlos was das anging. Erschöpft legt sie sich zurück und bettet ihren Kopf in ihrem Kissen, sie wollte noch einen Moment schlafen.. Es zumindest versuchen. Einmal schlafen, ohne von Alpträumen oder Schmerzen geplagt zu werden, aber sie wusste ganz genau, dies war so unwahrscheinlich... Genau so, als das Ostern und Weihnachten auf einen Tag fielen.

zuletzt bearbeitet 27.11.2016 17:25 | nach oben springen
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#205

RE: Krankenstation

in Archiv Alt 27.11.2016 20:58
von Alexander Brown (gelöscht)
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Alex durchstreifte Boston auf dem Weg zu seinem Ziel. Er prägte sich die Stadt gut ein, sein erstes mal in Boston wollte er sich gut einprägen. Sein Kontaktmann hatte erzählt, das Noelia sich im Hafen von Dayan befand. Er erinnerte sich zurück, Dayan war ein alter Bekannter von Alex, Freunde wäre vielleicht übertrieben, aber sie wussten, dass sie einander trauen konnten. Die Umstände der Beiden erlaubten es bisher nicht, näher in Kontakt zu bleiben, vielleicht würde sich das nun ändern. "Beeindruckend", flüsterte Alex vor sich hin. Die Berichte waren nicht übertrieben. Dayans Hafen war nicht nur ein Zufluchtsort, er war ein gut gesicherter Zufluchtsort. Die Anzahl an Sicherheitsmaßnahmen waren schier überwältigend. Zum Glück hatte Alexander davon erfahren bevor er nach Boston fuhr. Ein kurzes Gespräch mit Dayan war alles, was nötig war. Dayan wusste, dass Alex keine Gefahr war. Er wieß sich an den Toren aus und wurde herein gelassen. Schon auf dem Weg zu Noelia, beschlich ihn ein ungutes Gefühl. Der Weg führte in eine Krankenstation. Konnte Noelia wirklich hier liegen? War sie verletzt? Oder arbeitete sie hier einfach nur? Einen kurzen Moment lang nagten Zweifel an ihm. Die Reise nach Boston dauerte viel länger als er es wollte, aber unvermeidliche Geschäftstermine, welche er persönlich wahrnehmen musste, zwangen ihn die Reise aufzuschieben. Im Glauben, noch genug Zeit zu haben, trat er seinen Flug um einige Wochen verspätet an. Wie sehr er sich irrte! Die erste Information, die er Noelia geben wollte, war praktisch wertlos. Die Tat wurde schon ausgeführt. Davon wusste Alex aber natürlich noch nichts. Als er sich nach ihrem Namen erkundigte, wurde ihm gesagt, sie wäre eine Patientin. Gut, es gab genug Gründe, um in einer Krankenstation zu sein. Und die wenigstens davon konnten einen auf den Anblick vorbereiten, als er an ihre Tür klopfte und sie öffnete. Für einen Moment dachte Alex, er hatte sich im Zimmer geirrt. Das letzte mal, als er Noelia gesehen hatte, war sie eine Schönheit, dessen Anblick ihn gefesselt hatte, auch wenn er sich das selber nicht eingestehen wollte. Seine Selbstbeherrschung, ein fast schon monolithischer Zug, war für einen Augenblick dahin, nur schwer setzt er einen Fuß auf den anderen, bevor er sich wieder fing und seinen alten Stolz zurück gewann. Hoffentlich, dachte er, hatte Noelia diese kurze Schwäche nicht bemerkt. Er musterte sie, ihr Hände sahen fürchterlich aus, blutige Verbände zierten ihren Körper. Die Krücken, die in der Nähe ihres Bettes standen, zeigten, dass sie Hilfe brauchte beim laufen. Zumindest wusste er noch, wie sehr sie es hasste, auf Hilfe angewiesen zu sein. Die Beulen und blauen Flecken verbesserten ihr Bild auch nicht unbedingt. Noelia schien ihn noch nicht bemerkt zu haben, und so setzte er sich auf einen Stuhl bevor er sie grüßte. "Noelia?", fragte er ungläubig. Zum Glück saß er schon, ansonsten hätte er es sicher nicht geschafft, auf den Beinen zu bleiben. "Mein Gott, was ist dir denn passiert? Du siehst aus...". Er brach ab. Wie sah sie aus? Er konnte sich keinen Unfall, keine Situation vorstellen, in der ein Mensch so zugerichtet werden konnte. Er würde es zwar nicht zeigen, aber es brach ihm das Herz, sie so zu sehen. Die Stärke, die sie einst an den Tag legte, schien verschwunden. Und das schockierte ihn mehr, als ihr gesamter Zustand. Nein, darauf hätte ich wirklich nichts vorbereiten können. "Was ist dir passiert?", sprach er sie an, ganz so, als würde er nach dem Wetter fragen. Seine Maske aus Stolz schützte ihn vor allem.

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#206

RE: Krankenstation

in Archiv Alt 27.11.2016 21:46
von Noelia Grant (gelöscht)
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Noch immer lag sie in ihrem Bett - weit entfernt davon, wieder zu ihrer alten Stärke oder gar sich selbst zu finden. Ihr Körper war schwach, es störte sie nicht einmal. Nichts störte sie mehr. Sie war dankbar für jede Minute Ruhe und Schlaf, denn seitdem Michael und Dayan sie befreit hatten, konnte sie nicht mehr ruhen - ihr Körper schien ständig auf den nächsten Kampf vorbereitet sein zu wollen, die Angst es noch einmal erleben zu müssen war allgegenwärtig. Doch jetzt, jetzt hatte sie es geschafft und konnte einige wenige Momente schlafen... Bis es von vorne begann, die Szenarien wiederholen sich immer wieder in ihren Kopf, in ihren Träumen - auch jetzt schlug sie unbewusst und ängstlich den Kopf hin und her, der Traum gewann die überhand. Erst als sie eine Stimme hörte, schreckt sie auf und öffnet die Augen. Wer war da? Langsam dreht sie den Kopf in die Richtung, aus der sie eine bekannte Stimme vernahm. Als sie ihn erblickt, runzelt sie leicht die Stirn und verengt ihre Augen, "was machst du hier?" Waren die ersten Worte, die sie hervorbringen konnte. Was zum Teufel...? Wollte er sehen, wie sie hier vor sich hin vegetieren musste? Woher wusste er überhaupt das sie genau hier war? "Mit dir habe ich wirklich nicht gerechnet... und was soll schon passiert sein? Nichts wildes." Leise seufzt sie auf und versucht ihren müden Körper hoch zu drücken, um einigermaßen aufrecht zu sitzen. Ihre Augen ruhen weiterhin auf ihm. Er sah gut aus. Wie immer eben. Vermutlich hatte er irgendwelche Geschäftstermine in der Nähe, wegen ihr war er nicht da. "Wir hatten eine wilde Party im Wald. Ich habe meinen Bruder besucht und dann kam ungebetener Besuch - die Stimmung war bombastisch. Im Anschluss gab es eine Entführung gratis dazu..." Die Ironie in ihrer Stimme war kaum zu überhören. Langsam lässt sie ihre Hände unter die Decke gleiten, er musste nicht alles sehen. Es reichte vollkommen aus, dass er sie so grün, blau und abgemagert sah. "Und was treibt dich hier her?" Sie hatte in den letzten Tagen fast kein Wort gesprochen, dies hier konnte man schon mit einem Buch vergleichen. Wollte er wirklich wissen was passiert war? Oder brauchte er nur wieder eine nette Dame die ihm Gesellschaft leistete? Sorry. Dazu war sie derzeit nicht in der Lage. Eben noch hatte sie ihr Spiegelbild betrachtet und sich fürchterlich erschrocken. Was also sollten Außenstehende wie er nur denken? Natürlich konnte sie nichts für diese Situation, aber dennoch steckte sie bis zum Hals da drin. Lennox. Dieser Name war vermutlich auf Ewig in ihr Gehirn gebrannt. Sie war nur dankbar das ihr Bruder und Dayan noch lebten. Und doch... Auch jetzt fühlt sie die Schuld auf ihren Schultern, dass sie die anderen nie hätte so einer Situation aussetzen dürfen. Sie hätte einfach sterben sollen... Kurz schluckt sie schwer, dass atmen schmerzte noch immer, "wenn du vor hast länger zu bleiben, kann ich dir den Heiß-und Kaltegeteänkeautomat auf dem Flur empfehlen... Ich hab leider nichts da was ich anbieten könnte. Außer Wasser. " kurz streicht sie sich das Haar aus dem Gesicht und atmet erneut tief ein und aus, "Woher weißt du das ich hier bin? Wärst du vor 5-6 Wochen gekommen.. hättest du dich nicht so erschrocken. Vor 3 Wochen... Allerdings noch deutlich mehr als jetzt. Ich sah schon schlimmer aus, glaub mir..Ein bisschen Mascara und Lippenstift und ich bin ganz die Alte..." Ihre Stimme war normal und doch irgendwie anders. Sie war anders. Doch ihr Blick... ruhte auf ihm.

zuletzt bearbeitet 27.11.2016 22:19 | nach oben springen
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#207

RE: Krankenstation

in Archiv Alt 27.11.2016 23:55
von Alexander Brown (gelöscht)
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Er war zu spät. Es konnte kein Zufall sein, er wollte sie vor zwei möglichen Gefahren warnen. Zum einen wusste er, sie sollte Entführt werden, zum anderen, das auch andere hinter ihr her sind. Wie wahrscheinlich war es nun, das eine dritte, vollkommen unbekannte Partei, von denen Alex nichts wusste, sie entführt hatte? Wahrscheinlich noch geringer, als im Lotto zu gewinnen. Er hatte die Geschäfte vorgezogen, seine Abreise verzögert, im guten Glauben, die Entführung würde nicht in nächster Zeit geschehen. Wie sehr er seine Entscheidung nun bereute! Die Zeit war nicht nur knapper, als er dachte, sie war schon abgelaufen. Zumindest, so schwor er sich, würde er sie vor dem Rest beschützen. Ihre Spitzzüngigkeit allerdings gefiel ihm, genauso wie schon vor sechs Monaten. Er musste sie einfach etwas aufziehen, und wenn es nur dazu diente, etwas von ihrem Kampfgeist zu wecken. Er musste einfach etwas von ihrem alten Selbst sehen, um seine Schuldgefühle zu mindern. "Was du brauchst, ist kein Mascara oder oder Lippenstift, so wie du grad aussiehst brauchst einen Schönheitschirurgen. Und wenn du lieb Fragst, dann bezahl ich ihn dir sogar. Und was den Automaten angeht, die Plörre aus dem Ding, das trink ich sicher nicht. Aber danke für dein Angebot, und jetzt will ich hören was dir passiert ist. Vorher gehe ich hier nicht weg". Eigentlich wollte er es nicht hören, aber er wollte wissen, was sie durchleiden musste, eine Art von Selbstbestrafung. "Warum ich hier bin, das sag ich dir dann hinterher, und nun, schieß los".

zuletzt bearbeitet 27.11.2016 23:56 | nach oben springen
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#208

RE: Krankenstation

in Archiv Alt 28.11.2016 06:47
von Noelia Grant (gelöscht)
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Er zumindest, war ganz der Alte. Arrogant. Abgehoben. Zu perfekt für sich selbst. Seufzend schaut sie ihn an und verdreht die Augen, als er erneut fragt was passiert war. Das mit dem Schönheitschirurgen hätte er sich definitiv schenken können, denn den hatte sie weder damals, noch heute nötig. "Danke Alex, sehr großzügig, aber dein Angebot muss ich leider ablehnen. Vielleicht gefällt dir nicht alles an mir, aber ich räume dir sicher nicht die Chance ein, mich zu deiner Traumfrau umoperieren zu lassen... Dann werde ich dich vermutlich gar nicht mehr los, mhm?" Leise auflachend lehnt sie sich zurück und streicht mit ihrer von der Bettdecke verdeckten Hand über das Laken. "Gut, die Kurzfassung. Denn an alles erinnern kann und will ich mich auch nicht mehr." Kurz verzieht sie den Mund, nun hatte er sie wirklich so weit, dass sie über diesen Alptraum sprach. "Wie ich schon sagte, war ich hier in der Nähe um meinen Bruder zu besuchen. Dies tat iCh auch. Aus irgendeinem Grund ist uns wohl jemand gefolgt oder hat uns zufällig erwischt. Zuerst dachte wir an nichts böses," Ihre Stimme wurde belegter, denn je näher sie an die Entführung kam, desto mehr schmerzte ihr Körper - und ihre Seele. "Auf einmal tauchte dort dieser Kerl auf. Er wollte bei uns übernachten. Als Falle. Natürlich ließen wir es nicht zu, dann kam es zum Gerangel." Sie holt tief luft und zuckt zusammen, ihre Rippen taten wieder weh. "Er holte Waffen und Granaten, ließ die Hütte meines Bruders in Flammen aufgehen. Michael verträgt kein Sonnenlicht, wie du vermutlich auch kennst, und wurde schwer verletzt. Ich habe ihn versucht zu retten, schoß dem Arschloch in die Schulter, damit er endlich von meinem Bruder ablassen würde - als dank schoss er mir ins Knie und schlug mich bewusstlos." Seufzend senkt sie ihren Kopf, dass war der erste Punkt an dem sie sich schwäche eingestehen musste. "Anschließend erinnere ich mich nur noch daran, dass ich in einer Art Keller zu mir kam. Es ist so viel passiert... Schläge. Hunger. Berührungen. Und eben Fixierungen mit Nägeln an Holzvorrichtungen." Mit geschlossenen Augen lässt sie ihren Kopf zurück auf das Kissen sinken, wieder sah sie alles so nah, als würde es gerade passieren. "Irgendwann als ich einfach nicht mehr konnte, dem Tode quasi geweiht war, kamen Michael und Dayan und holten mich da raus. Natürlich nicht ganz ohne Risiko sich selbst wegen mir zu verlieren. Das wäre es einfach nicht wert gewesen. Und jetzt... bin ich eben hier." Erneut schaut sie zu ihm.rüber und greift nach dem Glas Wasser, welches unmittelbar in ihrer Nähe stand. Das Wasser tat gut. "Willst du sonst noch was wissen?" Ihre Stimme klang wieder etwas sarkastisch, denn im Grunde ging es ihn überhaupt nichts an. "Aber schön, dass sowas bis mach Deutschland durchgekommen ist. Lennox scheint ja überall Leute zu haben." Unbewusst hatte sie diesen Namen erwähnt, denn eigentlich wollte sie nicht, dass es noch höhere Wellen schlägt. "Und nun sag mir, wieso bist du hier? Brauchst du nette Gesellschaft? Die kann ich dir wohl gerade noch so bieten, wenn ich im Moment auch sonst wenig kann." Gerade war sie noch frech, doch jetzt hatte sie das Gefühl wieder, einfach überflüssig zu sein.

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#209

RE: Krankenstation

in Archiv Alt 28.11.2016 15:09
von Alexander Brown (gelöscht)
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Natürlich hatte er übertrieben. Selbst jetzt, so verletzt, hatte sich keinen Schönheitschirurgen nötig. Aber er freute sich, dass sie sich ihm Anvertraute. Und noch mehr, das sie zumindest in der Lage war, ihm Kontra zu bieten. Selbst jetzt, mit den Verletzungen, konnte er noch ihre Schönheit erkennen. Er faltete seine Hände, verschränkte seine Finger, schlug die Beine übereinander und lehnte sich zurück. "Wieso bin ich hier?", fragte er rhetorisch. Er wollte ihr nicht direkt sagen, dass er zu spät war. Also sprach er zuerst über das Thema, vor welchem er sie noch warnen konnte. "Nun, deine Gesellschaft ist mir eine Freude, das war sie schon damals. Und ich genieße jede Sekunde, doch wirklich!" Auch er klang etwas sarkastisch, aber es war herauszuhören, dass er es so meinte wie er es sagte. "Ich wollte dich vor etwas warnen. Du wirst verfolgt, vermutlich einer von Dragos Leuten. Genau weiß ich es aber noch nicht, aber es ist Zeit wachsam zu sein, und du kannst dich grad nicht verteidigen. Und da ist noch etwas..ach vergiss es". Er wollte es ihr noch nicht sagen, immerhin glaubte er, er hätte ihr die Verletzungen ersparen können. Ein nachdenklicher Blick zeichnete sich auf seinem Gesicht ab. "Noelia, in Dayans Hafen bist du sicher, ich habe auch eine Wohnung hier und du bist herzlich eingeladen, sobald du wieder Gesund bist, mich zu besuchen." Am liebsten wäre es ihm gewesen, sie würde bei ihm Wohnen, aber wenn er jetzt solch einen Vorschlag machen würde, würde sie vermutlich mit den Krücken ihn losgehen. Nun wirkte sie Müde und abgespannt, die Heilung ihrer Verletzungen kosteten sie sicherlich viel Kraft. "Jetzt wo ich hier bin, bleibe ich auch erst einmal. Du wirst mich also nicht so schnell los. Und du sieht immerhin genauso gut aus wie ich, wenn du Gesund bist. Die Operation lassen wir also." Er beugte sich vor und sprach mit gedämpfter Stimme. "Auch ich habe meine Leute überall, und sie haben mich zu dir geführt, nicht Lennox' Leute. Ich kam zu dir, um dich persönlich zu warnen, und so etwas mach ich sicher nicht jeden Tag oder für jeden." Er wollte seinen Besuch beenden, sie brauchte einfach Ruhe. Er nahm, noch immer sitzend, ihre Hand in die seine und sprach mit einem ernsten, ehrlichen aber auch scharf klingenden Tonfall: "Und noch etwas, natürlich wäre es das Wert gewesen, um dich zu retten. Hör auf zu denken, du bist weniger Wert als andere. Du bist genauso wichtig wie jede andere gottverdammte Seele, die mir bisher begegnet ist, klar?" Er ließ ihre Hand wieder los. "Ich komme dich morgen noch einmal besuchen, weglaufen kannst du ja nicht", lachte er. Während er sich aufrichtete, um ihr Zimmer zu verlassen, beugte er sich noch einmal über Noelia, um ihr einen Kuss auf die Stirn zu drücken. Er kannte sie gut genug, zuviel Nähe konnte sie nicht ertragen, aber er wollte ihr ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Oder vielleicht doch...Zuneigung?

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#210

RE: Krankenstation

in Archiv Alt 28.11.2016 19:44
von Noelia Grant (gelöscht)
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Wenn sie eines noch wusste, dann das sie keinen Chirurgen brauchte - sie wusste um ihr Aussehen und auch wenn es im Moment etwas schwierig war, so würde sie früher oder später wieder so aussehen wie vor der Entführung. Und wenn nicht? Dann war ihr das auch egal. Sie musste niemandem gefallen und einen Gefährten oder gar eine Blutsbindung suchte sie sowieso nicht. Als er es sich gemütlich zu machen scheint, hebt sie leicht eine Augenbraue an und neigt den Kopf zur Seite "Ja genau, ich möchte wissen was du hier verloren hast...? Und nun komm mir nicht so, dass dir meine Gesellschaft und meine Nähe gefehlt hätte - das kaufe ich dir nämlich nicht ab!" Oder doch? Wünschte sie sich gerade das es seine ehrlichen Worte waren, die sie da hörte? Man wusste es nicht. "Ich werde verfolgt? Sicher? Warum?" Panik machte sich in Ihr breit, stimmte das wirklich oder meinte er vielleicht die Sache mit Lennox? Kaum musste sie wieder daran denken, durchflutete sie wieder dieser Schmerz. Seufzend schaut sie zum Fenster und muss erstmal das eine verarbeiten, da kommt schon die nächste Neuigkeit - ruckartig dreht sie den Kopf wieder in seine Richtung und fragt vollkommen überfahren "Du wohnst jetzt auch hier?! Ernsthaft?" Er scherzte. Er MUSSTE scherzen. Kurze Zeit sagte sie gar nichts, denn DAS war wirklich ein wenig zu viel des Guten. Aber zu früh gefreut, nun zog er wirklich sämtliche Register um sie aus der Fassung zu bringen, "ich soll dich besuchen? Alex, hast du Fieber?" Ihre Worte ließen ihn erahnen, dass sie ihn nicht freiwillig besuchen würde - sie wusste genau wie seine Wohnung aussehen würde, vor Luxus und Protz kaum zu ertragen. Also nicht ihre Welt. "Was geht nur in deinem Kopf vor? Ich meine..." Sie bricht den Satz ab und beißt sich stattdessen auf die Unterlippe, nein, sie würde nicht von dieser einen gemeinsamen Nacht beginnen. Auch nicht, wenn sie es genossen hatte, ihn so nah zu spüren... Aber es war ein Fehler. Ein verdammt großer sogar. "Du kannst gern Abreisen und deinen Geschäften nachgehen. Ich will dir da echt nicht im Wege stehen... und deine Leute pfeiffst du bitte zurück. Ich... kam bisher auch gut allein klar und das wird in Zukunft auch wieder so sein." Doch er ließ sich anscheinend nicht beirren, stattdessen erklärte er ihr noch, wie wichtig sie doch war. Wenn sie könnte, würde sie herzhaft lachen. Wichtig. Für wen denn? "Ich bin also extrem wichtig. So wie, ich zitiere, JEDE GOTTVERDAMMTE SEELE, DIE DIR IN DEINEM LEBEN BISHER BEGEGNET IST. Hervorragend, Alex. Dann ist dir entweder jeder wichtig oder eben alle total egal. Und wo wir gerade dabei sind... Was genau soll ich vergessen?" Mit einem zwinkern schaut sie ihn an und deckt sich weiter zu, sie fror ungemein, vermutlich weil sie einiges an Gewicht verloren hatte und kaum wieder zunahm. Erst als er weiterspricht und dann aufsteht, richtet sie wieder den Blick zu ihm rauf und hört ihm gezwungenermaßen zu. Doch was tat er da? Küsste er sie? Er musste mehr als Fieber haben - vermutlich würde er bald sterben müssen und wollte es durch ihre Hand erleben. Konnte er gern haben, doch im Moment war sie dazu noch zu schwach. Als.sie seine Lippen auf ihrer Stirn spürt, dreht sie reflexartig den Kopf zur Seite, "Hab ich dir den Kopf verdreht oder warum suchst du so penetrant nach meiner körperlichen Nähe?" Ihre Stimme war von Sarkasmus getränkt, sie mochte es, wenn sie ihm Seitenhiebe verpassen konnte. "Ich weiß genau wie du mich berührt hast. Und dies hier war genau so, Alex. Du kannst also ruhig zugeben, dass du mir verfallen bist." Sie wusste nicht was sie tun oder sagen würde, wenn er nun mit einem ja antworten würde. Aber sie wusste, er würde es, Gott sei Dank, verneinen. "Wolltest du nicht gerade gehen?" Mit einem herausfordernden Blick schaut sie ihn weiter an und studiert jede Regung die er preisgibt.

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