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#211

RE: Krankenstation

in Archiv Alt 29.11.2016 17:33
von Alexander Brown (gelöscht)
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Sie kannte ihn zu gut, und dann wieder gar nicht. Sie hatte recht, normalerweise ist ihm jeder Mensch oder Vampir egal. Man durfte einfach keine Gefühle entwickeln für die Menschen, mit denen man zu tun hatte. Mit seinen Methoden hatte er mehr als einen liebenden Vater und seine Familie in die Obdachlosigkeit getrieben, und es war nicht förderlich, wenn man daran dachte. Es ging immer ums Geschäft, und dort waren Gefühle genauso fehl am Platze, wie Schnee im Sommer. Noelia kannte ihn wohl besser, als er dachte, und so war seine Wortwahl vielleicht nicht die beste. Nein, korrigierte er sich, mit seiner Wortwahl alleine hatte es nichts zu tun. Die Erlebnisse der vergangenen Wochen und Monate, dass Trauma und der Schock nach der Entführung sowie das nagende Gefühl der eigenen Schwäche, all das musste sie zur Verzweiflung treiben. In einem Punkt aber, da hatte sie ihn falsch eingeschätzt. SIE war ihm wichtig! "Ja, du wirst verfolgt, du bist Wertvoll, zumindest wenn es darum geht, Kinder zu kriegen, wenn du verstehst was ich meine. Weißt du über Dragos und sein Zuchtprogramm bescheid? Spielt auch keine Rolle, wichtig ist nur, dass du weißt, das du verfolgt wirst. Was meine Männer betrifft, gut, ich brauche sie nicht mehr, ich kann dich ja nun Persönlich im Auge behalten, nicht wahr?" Er war ihr seit ihrer gemeinsamen Nacht vor sechs Monaten verfallen, aber er hatte es nie ausgesprochen, und jetzt, hier im Krankenhaus, würde er das auch nicht tun. Überhaupt mochte er diese Seite an Noeila. Alex hatte einen klugen Verstand, und eine Frau, die ihm nicht die entsprechenden Wortgefechte bieten würde, reizte ihn nicht einmal. Das kleine, gehorchende Mäuschen, das brauchte und wollt er nicht. "Nun, ich bin dir verfallen, du hast mir den Kopf verdreht? Das denkst du? Vielleicht, vielleicht auch nicht" Er beugte sich vor, küsste sie, und sprach im Anschluss wieder mit seinem gewohnten Ton. "So, anders kann man deinen Wortschwall ja nicht unterbinden, und mein Bedürfnis nach körperlicher Nähe, wie du es nennst, ist jetzt auch wieder befriedigt. Ich lege dir meine Adresse auf deinen Nachtschrank, wenn du es dir anders überlegst, weißt du wo du mich findest. Bis dann, wir sehen uns." Und damit zog er seinen Mantel an und verließ den Raum. Morgen würde er noch einmal nach ihr sehen.

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#212

RE: Krankenstation

in Archiv Alt 29.11.2016 19:57
von Noelia Grant (gelöscht)
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Vielleicht kannte sie ihn besser als er dachte, vielleicht war es aber auch nur ihre Menschenkenntnis, die ihr einiges eröffnete, was er ihr vielleicht sonst nie hätte zeigen wollen. Gefühle waren für sie auch keine besonders hilfreichen Dinge, denn bisher hatte sie ihr Leben komplett allein verbracht - bis auf ein paar Freunde, die ihr immer zur Seite standen. Sie kannte keine Nähe, keine wirkliche Liebe, die andere zu einem Partner aufbauten. Sie kannte nur das, was sie für ihren Bruder empfand. Und das war eben eine tiefe, aber geschwisterliche Verbundenheit. Er war, so glaubte sie jedenfalls, der einzige wichtige Vampir in ihrem Leben. Auch... Wenn er es anders sah.

Von Alex Vergangenheit wusste sie nichts, so nah standen sie sich nicht, dass er ihr das eröffnet hätte. Sie kannte nur den Alex, der sie vor einem Mann rettete, der ihr an die Wäsche wollte - und der dann für sie da war, als sie es am dringendsten brauchte. Auch wenn es nur für eine Nacht war. Für DIESE Nacht, die einzig und allein ihnen beiden gehört hatte. Nie zuvor hatte sie so eine brennende Leidenschaft gespürt, so eine... Verbundenheit, wie in jenem Moment, als sie sich einander hingaben. Auch wenn sie nun erneut kurz daran dachte, spürte sie seine Hände auf ihrer Haut, seine Lippen auf ihren. Sie spürte einfach alles, als würde es beinahe erneut passieren. Doch nein, sie schüttelt den Kopf, es war ein großer Fehler gewesen und noch schlimmer war es, dort nun dran zu denken. Vielleicht war es auch ein wenig ihre verletzte Seite, als er am nächsten Morgen distanziert war und auch sie es nicht mehr schaffte, irgendwas an Gefühlen zu zulassen. Sie ging. Sie verschwand damals, um sich nicht noch tiefer in das Schlamassel hinein zu reiten, sie steckte damals schon viel zu tief darin.

Als er zu sprechen beginnt, schaut sie ihn an und schüttelt leicht ungläubig den Kopf, "Okay, sie jagen mich also um mich als Gebärmaschine zu missbrauchen? Und ich dachte schon, ich hätte irgendwas an mir, was für irgendwen wertvoll sein könnte..." Sie atmet aus und setzt sich auf die Bettkante, doch dann muss sie schon seine nächsten Worte ertragen und diese hatten es in sich, "Du willst meinen persönlichen Bodyguard spielen? Ist ja fast schon romantisch, Alex. Aber wie ich eben schon sagte, kümmere dich lieber um deine Geschäfte anstatt um mich. Mir geht's gut. Ich komm klar..." Doch er schien sich sicher zu sein, dass sie sein neues Spielzeug zu sein scheint, denn sonst würde er sich nicht erdreisten sie einfach zu küssen! Was fiel ihm überhaupt ein? Er nahm sich anscheinend gern etwas, was ihm nicht gehörte.. und sie gehörte ihm ganz sicher nicht! "Alex..", nuschelt sie noch gequält an seinen Lippen, ehe sie einen ganz kleinen Moment auf seinen Kuss einsteigt. Aber wirklich nur kurz. Gefühlt fast... gar nicht. Als er sich löst und ihr seinen Machospruch um die Ohren haut, lächelt sie nur müde und hebt eine Augenbraue an, "Schön. Dann kannst du heute ja sicher ganz beruhigt schlafen... und von mir und deinen unerfüllten Wünschen träumen." Frech zwinkert sie ihm zu und schaut ihn an, als er dann endlich aufstand und seinen Mantel anzieht. Das er ihr seine Adresse hingelegt hatte, überhörte sie gekonnt.

Bis morgen. Glaubte er wirklich, sie bliebt ruhig hier liegen und erwartete ihn für den morgigen Tag? Weit gefehlt. Sie hatte es einfach satt, immer die Art von Frau zu sein, der man den Hintern retten musste. Auch wenn sie sich nicht freiwillig in diese Situationen gebracht hatte, so wollte sie auf keinen Fall, dass sich das wiederholte. Entschlossen steht sie auf, sie lag nun schon lange drei Wochen auf dieser Station und es war verdammt nochmal Zeit, endlich zurück ins normale Leben zu kommen. Sie wusste nur nicht, ob sie hier im Hafen bleiben würde - ob sie es überhaupt wollte - oder ob sie sich einfach verzieht. Seufzend packt sie ihre Sachen in die Tasche und überlegt kurz, ob sie Dayan anrufen soll und auf sein Angebot zurückkommt, dass sie für eine Weile hier im Hafen eine Wohnung nimmt. Besser war es. Denn so konnte sie noch ein wenig Zeit mit ihrem Bruder verbringen, wenn er es denn wollte. Aber erstmal musste sie hier raus. Denn das was sie hier tat, konnte sie auch woanders tun und wenn es sein musste, würde sie eben jeden Tag zur Nachuntersuchung auf die Krankenstation kommen. Wichtig war nur, Alex nun nicht wieder über den Weg zu laufen... und er sollte sie ruhig suchen, ohne seine Kontake, wenn er sie doch irgendwie in seine Nähe wissen und sehen wollte.

zuletzt bearbeitet 29.11.2016 20:03 | nach oben springen
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#213

RE: Krankenstation

in Archiv Alt 30.11.2016 20:57
von Alexander Brown (gelöscht)
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Alex verbrachte den Tag in seiner Wohnung. Er betrachtete sie noch einmal und dachte über ihre Wort nach. Protzig, nein, ganz sicher nicht...aber Luxuriös..ja doch, da hatte sie recht. Er wusste, wie sehr er sie heut gereizt hatte, und würde wohl das nächste mal etwas freundlicher sein. Sie war einfach, was sie war, eine Einzelkämpferin. Für einen Moment überlegte er, ob er sie wirklich morgen Besuchen sollte, immerhin schien sie nicht wirklich angetan von seinem Besuch zu sein. Aber, er machte sich doch irgendwo auch wirkliche Sorgen um sie, und er wollte schauen, ob es ihr gut geht. Wahrhaben, vor allem vor sich selber, wollte er das irgendwie nicht. Eigentlich sollte sie ihn ja wollen, nicht umgekehrt. Aber er war ihr nun einmal verfallen, es hatte keinen Sinn mehr, es zu leugnen. Er dachte nach, selbst wenn er es ihr sagen würde, wie sollte er das anstellen? Immerhin, sie war sehr unnahbar, obwohl er schon das Gefühl hatte, sie würde ihn vermissen. Er sollte sie vielleicht doch nicht jeden Tag besuchen. Alle drei Tage, das würde reichen.

Nach vierzehn Tagen, in denen er sie Regelmäßig alle 3 Tage besuchte, wollte er zu ihrer Entlassung kommen. Gut, sie musste sicher noch öfter zur Nachuntersuchung, aber sie konnte gehen. Er klopfte an ihr Zimmer, doch es kam keine Antwort. Er klopfte wieder, und erneut gab es keine Antwort. "Noelia?", rief er und öffnete leise die Tür, vielleicht schlief sie ja noch. Doch er konnte sie nicht finden, das Zimmer sah so aus, als wäre es nie benutzt worden. Der nächste Patient würde sicher bald kommen. Noelia war schon weg. Sein Atem stockte, er hätte am liebsten ihr Zimmer in einer hoffnungslosen Suche verwüstet, im Versuch sie zu finden. Aber das wäre Sinnlos gewesen, sie spielte nicht verstecken, sie wollte tatsächlich nicht gefunden werden. Er kannte sie genug, um zu wissen, dass sie nicht bei der Rezeption ihre Adresse hinterlegt hatte, und er war kein Angehöriger ihrer Familie, Daten würde er keine bekommen. Er verließ ihr Zimmer, rannte zu seinem Apartment, er musste überleben, wie er sie finden konnte. Aber nur zum beobachten, wenn sie ihn nicht sehen will, dann wird er ihren Wunsch respektieren. Denn das fehlte ihr, jemand der sie und ihre Wünsche respektierte.

//Hafen von Dayan - Haus von Alexander Brown

zuletzt bearbeitet 30.11.2016 20:59 | nach oben springen
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