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#181

RE: Trainingsraum der Frauen etwas abseits

in Archiv Alt 05.02.2015 20:16
von Natalia Blackthorne (gelöscht)
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Na ganz toll da bin ich so richtig schön ins Fettnäpfchen gerasselt, aber gut musste ich nun durch. "nein vergiss es er ist nicht Selbstgefällig, er schütz nur den Hafen. Schon ok Deagan" meinte ich und Gott wo war das nächste Loch in dass ich mich verkriechen konnte? Das würde ich am liebsten tun. Ich lachte leise. "Sagen wir einfach so, man sollte mich nicht reizen oder auf die Palme bringen, dann kann ich es kontrollieren. Es ist nicht so dass ich gar keine Kontrolle habe, aber ich denke ich sollte mich in Beherrschung, ruhe bewahren üben. Nur weiß ich nicht wie ich das so anstellen soll" erklärte ich und sah ihn auf seine Frage irritiert an. "Um ehrlich zu sein. Ich verspüre Momentan nicht den Drang mich einem Mann hinzugeben oder so. Es hat einfach seine gründe. Einerseits weil ich niemanden aufgrund meiner Gabe verletzten will und andererseits..." ich wandte den Blick ab, strich über meinen Oberarm. "Es wird eh nicht mehr aufgrund der Gabe klappen, also friste ich einfach mein Leben weiterhin so" meinte ich mit einem schwachen lächeln in seine Richtung gewandt. Es war mir nicht unangenehm darüber zu sprechen, aber ich kannte ihn nicht und es war nun mal so. Seit die Gabe zum Vorschein gekommen war, war alles anders eben.
ich hörte ihm zu, nagte leicht an meiner Unterlippe, legte den Kopf schief. "Ich denke ja jede Gabe basiert auf unseren Gefühlen, wird von ihnen gesteuert und auch 'aktiviert'. Bei mir war es so, dass ich zwar einige zeit im Hafen von Moskau bei einigen Stammesgefährten lebte, sie mich trainierten mich reizten... Aber wirklich meine Gabe zum Vorschein bringen konnten sie nicht. Erst als ich von ein paar Rouges gefangen genommen wurde und sich mich... na ja gefoltert haben Kam es zum Vorschein. Es war Vollmond und ich kann von Glück sagen dass es das war, sonst hätte ich wohl nicht überlebt" erzählte ich, nicht wissend ob er es hören wollte ob er mir überhaupt zuhörte, aber ich musste irgendwie darüber sprechen.
Und wie man mich nun trainieren konnte... Ja dass war eine der großen Fragen denn selbst ich wusste es nicht genau.

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#182

RE: Trainingsraum der Frauen etwas abseits

in Archiv Alt 06.02.2015 10:53
von Deagan Cameron (gelöscht)
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Es sollte ihr nicht peinlich sein. Sie konnte es ja nicht wissen und ich winkte ab."Schon gut, ich verrate es ihm auch nicht was du über ihn gesagt hast." Meinte ich mit einem zwinkern. Wohl wissend das er es erfahren würde, sollte er in meinen Gedanken herum wühlen. Obwohl Dayan wusste das ich es nicht mochte. "Das muss er, Natalia. Er hat die Verantwortung für alle die hier leben. Und genau aus diesem Grund bin ich von zu Hause geflüchtet. Ich wollte die Verantwortung nicht, einen Hafen zu führen. Wollte lieber kämpfen, aber mein Vater hatte was dagegen." Nun wusste sie auch warum ich hier war.
"Entschuldige, da habe ich mich wohl ein wenig ungeschickt ausgedrückt. Ich meinte, ob es dir nun nicht mehr möglich ist, generell jemand ohne deine Handschuhe zu berühren. Ich wollte dir nicht zu Nahe treten." Mit diesen Worten trat ich zu ihr hin und bekam so ihren Blutgeruch in die Nase. Mein Körper reagierte sofort darauf, begann überall zu kribbeln als hätte ich einen Stromschlag bekommen. Heilige Scheiße, was war das denn? Noch nie hatte ich auf eine Frau so reagiert und es ängste mich auch ein wenig. Ich ließ mir nichts anmerken und sah Natalia an.
Gern würde ich wissen wie es war, wenn sie mich berührte. Streckte meinen Arm aus, und so würden wir auch heraus finden wie sie ihre Gabe unter Kontrolle halten konnte. Ich musste als Versuchskaninchen herhalten. "Versuch es, berühre mich ohne deine Handschuhe." Bat ich, auch wenn ich wusste das es verrückt klang.
Aufmerksam hörte ich zu was sie mir erzählte, wo sie schon gelebt hatte. "Wann hast du erfahren was du bist? Oder hast du schon in einem Hafen gelebt?" Ich wollte alles über Natalia wissen. Es interessierte mich.
Mit dem trainieren müssten wir halt selber heraus finden, wie wir das bei ihr bewerkstelligen können.

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#183

RE: Trainingsraum der Frauen etwas abseits

in Archiv Alt 06.02.2015 11:48
von Natalia Blackthorne (gelöscht)
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"Wetten dass er es herausfindet? Alleine wenn er in deinen Gedanken schaut, dann hab ich so was von die Arschkarte gezogen dann kann ich mir nen neuen Hafen suchen... Wobei... Ich kann ja noch bei Dilara einziehen" witzelte ich, aber wollte ich dass überhaupt? Einem sich näher kommenden Paar auf den Wecker gehen? Verdammt ich hatte noch nicht mal daran gedacht. Shit! Ich horchte auf als er von seinem Vater sprach, das war mir wohl vorher entgangen. "Ich weiß das doch, er hat nun mal die Verantwortung, mir wäre dass auch zu viel, daher verstehe ich dass du nicht den Hafen deines Vaters weiter führen willst. Ich bin auch mehr so die Kämpferin, ich kann nicht untätig rumsitzen. Passt nicht zu mir" erklärte ich und ja ich verstand ihn sehr wohl auch wenn ich darauf beharrte meinen Job weiter zu machen, aber selbst dass überdacht ich nun doch, denn es schien hier wirklich alles anders zu sein.
Ich sah ihn an als er einen Schritt näher an mich heran trat, merkte jedoch nicht was in ihm vorging, was sicher auch besser war. "Schon gut, ich hab mich damit zwar noch nicht ganz abgefunden aber Hey, es gibt noch andere Dinge. Schuhe können auch sehr verfüllend sein" dabei hasste ich es Schuhe kaufen zu gehen oder generell zu shoppen. Ich war wohl einer der wenigen Frauen die es nicht mochten. Auch wenn meine Worte witzig rüber kommen sollten, konnte man doch beim genaueren hinhören heraushören dass ich mich damit noch nicht ganz abgefunden hatte.
Ich sah auf seine Hand, leicht interessiert leicht abgeschreckt. "Dir ist bewusst dass ich dich töten könnte, ich weiß Jay beobachtet uns, aber..." sagte ich während ich die Handschuhe auszog und ihn ansah. "Du bist dir sicher?" fragte ich noch mal und hielt meine Hand über seine ohne dass ich ihn berührte. Ich hatte, nicht Angst aber ich wusste nicht was es genau war.
"Wann ich es erfahren habe? Ich sag dir ich bin nicht in einem Hafen groß geworden. Ich lebte ein ganz normales Leben, Schule, Ausbildung, arbeiten gehen. Freunde finden, Enttäuschungen erleben und doch wusste ich schon immer irgendwie das ich anders bin" erklärte ich und meine Hand senkte sich langsam zu seiner hinunter. "Niemand konnte mir dieses Mal im Nacken erklären, absolut niemand... Bis ich eines Abends in Moskau nach einem Besuch in einem Club vom weg abkam, nicht grade abwegig wenn man fremd irgendwo ist" erzählte ich und meine Hand senkte sich immer tiefer bis nur noch cm die meine von seiner trennte. Ich spürte wie meine Hand kribbelte, eine leichte wärme den kleinen Raum erfüllte der zwischen unseren Händen war. Ich sah ihm in die Augen, bittend dass er nicht zupacken soll, aber unterbewusst wusste ich irgendwie dass er es tun würde.
"Eine Gruppe von jungen Rouges hat mich wohl gewittert oder so, wollten mich verschleppen. Ich hab mich gewehrt, keine Frage aber die sind zu stark gewesen." Mein Blick leerte sich, die Erinnerung kam wieder hoch, Wut kroch in mir hoch. " Aber wie man sieht... Ich lebe noch, meine Gabe ist zum Vorschein gekommen und du bist wirklich sicher dass du dass willst?" fragte ich noch mal, meine Hand senkte sich nicht mehr, ich zog sie langsam zurück und langsam ballte sich meine Hand zu einer Faust. Ich sah auf meine Hand mied es ihn anzusehen. Ich will ihn nicht verletzten, warum auch? Er hatte mir nichts getan.

zuletzt bearbeitet 06.02.2015 12:35 | nach oben springen
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#184

RE: Trainingsraum der Frauen etwas abseits

in Archiv Alt 06.02.2015 16:22
von Deagan Cameron (gelöscht)
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"Was will er machen? Dich aus dem Hafen schmeißen?" Nein, dass konnte er nicht und ich würde ich nie zulassen. Eine Stammesgefährtin gehörte in einen sicheren Hafen. Und Natalia gehörte in diesen Hafen. Dieser Gedanke erschreckte mich. Warum dachte ich sowas? Das sah mir überhaupt nicht ähnlich.
Keiner wollte einen sich näher kommenden Paar in den Weg stellen. Ich hatte es schon ein paar mal erlebt, wenn ein Stammesgefährte sich seine Gefährtin nahm. Sie kamen manchmal tagelang nicht aus dem Zimmer. Wer möchte da schon freiwillig dabei sein, zumal wenn man noch keinen Gefährten hatte.
"Siehst du, so geht es mir auch. Ich möchte im Moment noch nicht einfach nur so herum sitzen und nichts tun. Später, wenn ich vielleicht mal eine Gefährtin habe und wir Kinder." Zuckte leicht mit den Schultern. Was erzählte ich denn da? Das interessierte sie sicher nicht. "Tschuldige... Aber du weißt was ich meine. "Ich muss raus auf die Straße. Die Welt ein wenig sichere machen. Für die Stammesgefährtinnen und Menschen."
Ich verstand auch nicht wirklich was in mir vorging. Da ich bisher nie auf der Suche nach einer Gefährtin war, erkannte ich die Anzeichen einfach nicht, oder besser gesagt, ich wollte sie nicht sehen. "Stört es dich nicht, wenn du niemanden so berühren kannst wie du gern möchtest?" Fragte ich nach. Ich konnte es mir nicht vorstellen. Amüsiert hob ich eine Braue. "Schuhe? Den Zusammenhang musst du mir jetzt genauer erklären." Grinsend sah ich sie an und kam noch ein Schritt näher.
"Ja, dass ist mir bewusst." Und ich hoffte nicht, dass es dazu kam. Sah wie sie ihren Handschuh auszog und gespannt sah ich auf ihre nackte Hand die sich der meinen näherte. Ich konnte das Kribbeln fühlen und nickte leicht. "Bin ich." Ich war richtig aufgeregt und fragte mich wie es sich anfühlen würde.
Ihre Hand schwebte über meiner und sie erzählte mir, wie sie heraus gefunden hatte was sie war und was das Mal zu bedeuten hatte. "Es war sicher ein Schock für dich gewesen. Ich kenne einige Gefährtinnen, die haben einige Zeit gebraucht um das auch wirklich zu glauben als ihnen gesagt wurde was sie sind." Das tat mir leid, dass sie diese schreckliche Erfahrungen hatte machen müssen. "Das tut mir leid. Keiner sollte die Erfahrung mit Rogues machen wie du sie gemacht hast. Leider wachsen die wie Unkraut."
Ihr Blick in meine Augen fesselte mich total und ich schaute ebenfalls in ihre. Ihre Hand schwebte immer noch wenige mm über meine und ich musste dem Drang widerstehen einfach zu zupacken.
Ich bemerkte sofort die Veränderung an ihr, da ihr Blick leer wurde und die Luft sich ein wenig veränderte. Langsam zog ich meine Hand zurück, nicht aus Angst. Es war eine reine Vorsichtsmaßnahme, auch wenn sie sicher auch so mein Blut beherrschen konnte. Und dennoch hatte ich sie nicht zu weit weggenommen und schob sie wieder ein wenig nach vorn. Unsere Fingerspitzen waren jetzt auf einer Höhe und nur einige cm von einander entfernt. "Das bin ich. Ich vertraue dir, dass du mich nicht umbringst."
Nun war es Natalia die ihre Hand zurück zog. Wollte sie jetzt nicht mehr? Sie senkte den Blick und ihre Hand war zur Faust geballt. Ich trat einen kleinen Schritt weiter auf sie zu, dass ich jetzt genau vor ihr stand. Legte meinen Zeigefinger unter ihr Kinn und hob sanft ihren Kopf leicht an, dass sie gezwungen war mich anzuschauen. "Versuche es... Bitte. Ich vertraue dir, Natalia. Glaube an dich, dass du mir nicht weh tust."

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#185

RE: Trainingsraum der Frauen etwas abseits

in Archiv Alt 06.02.2015 20:47
von Natalia Blackthorne (gelöscht)
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Ich musste lachen, wirklich herzlich lachen, denn er kannte mich kaum und war schon so entsetzt von der Vorstellung dass Dayan mich rausschmeißen könnte. "Das war nen Witz, ich glaube nicht dass er mich rausschmeißen wird, ich denke ich werde eine Ansage von ihm bekommen und das war es, also kein Grund zur Panik, ich werde dich schon noch etwas nerven und quälen!" scherzte ich und doch fragte ich mich warum ihn dieser Gedanke dass ich vielleicht einen anderen Hafen wählen könnte oder mich gar von diesem entziehen könnte. Aber ich konnte es nicht mal, ich konnte nicht zurück nach Moskau, es war mir unmöglich.
Nun, ich kannte es nur vom Hören sagen wie sich Stammesgefährten und ihre Gefährtinnen verhielten dann und alleine die Vorstellung löste in mir Unbehagen aus, denn so von jemandem Abhängig zu sein... Nein dass konnte und wollte ich gar nicht. Zu wissen dass der Mann den ich liebe, jede Nacht sein leben aufs spiel setzte damit wir sicher waren? Sicher war es gut, aber was wenn etwas passierte? Nein dass könnte ich nicht überleben, dass war mir klar. Noch ein Grund mehr mich nicht zu binden. Angst war nie ein Freund von mir gewesen.
Interessiert hatte ich ihn angesehen als er mir sagte wie er sich sein leben vorstellte, wie er dachte das es passen würde. "Na dann hoff ich doch mal dass du die Richtige findest, ich hab gehört unter den vielen die passende zu finden ist schwer, aber meist ist ja eh das Blut der Frau schuld" meinte ich und sicher interessierte es mich was er erzählte, eigenartig sonst tat es das nicht. "Du musst dich nicht entschuldigen, wirklich nicht um ehrlich zu sein möchte ich doch wissen wem ich da eventuell weh tun könnte" meinte ich und zuckte leicht mit den Schultern. "Um ehrlich zu sein... Schon etwas aber man kann es nicht ändern, ich wüsste nicht wie ich das anstellen soll, ich kann ja schlecht immer diese Handschuhe tragen und wer weiß, Gaben entwickeln sich weiter vielleicht reicht in dieser Phase auch irgendwann nur eine zufällige Berührung irgendwo und dann hab ich den Salat. ich sollte Einsiedlerin werden" ein mattes lächeln zierte meine Lippen und musste dann doch gegen meinen grinsen. "hallo? Frauen sind veranlagt, also die meisten Frauen, das sie Schuhe und shoppen lieben und damit ihr ganzes Leben mit verbringen könnten. Ich dagegen bin wohl immun, ich hasse shoppen." gestand ich und sah wie er näher kam. Es machte mich doch etwas nervös.
"Sagen wir so, ein Schock nicht direkt, ich wusste ja schon irgendwie das ich anders bin nur die Erklärung war doch etwas Skurril, hatte kaum zeit mich daran zu gewöhnen da ging es auch schon los und joar... Man gewöhnt sich an alles. Menschen sind Gewohnheitstiere, so wie jeder eigentlich" erklärte ich ihm und nickte nur darauf dass es ihm Leid tat, was mir passiert war. Ich musste dass irgendwie vergessen es durfte mich nicht beherrschen, nicht jetzt, wo ein Unschuldiger vor mir stand der mit mir Trainieren sollte.
Als er seinen finger unter mein Kinn legte schluckte ich, ich musste ihn nun ansehen und ich wusste nicht was passieren würde, sicher der Mond war schwach, meine Gabe war schwach... Ich selbst war schwach, etwas womit ich nicht umgehen konnte. Ich hasste schwäche, schwäche bei anderen und noch mehr bei mir selber. ich versuchte seinem blick auszuweichen, aber etwas drängte mich seinen Blick zu suchen, dort zu verharren. ich atmete flach als ich seine Worte vernahm. "Warum? Warum vertraust du einer Frau, die du nicht mal Ansatz weise kennst?" fragte ich während sich meine Finger entspannten, ich diese wieder ausstreckte und meine Hand in seine legte. Ich schloss meine Augen, ich musste. ich wollte nicht mit ansehen. Mir wurde warm, ich spürte wie sein Blut sich leicht erhitzte, viel weniger als sonst. Lag es an der Mondphase oder doch daran dass ich ihm nicht weh tun wollte? Ich öffnete meine Augen, meine Blauen Augen leicht verhangen sah ich ihn an, mein Bild von ihm veränderte sich, ich sah einen dieser typen die mich damals verschleppt hatten. Angst und Wut kochte in mir hoch, sein Blut geriet in Wallung und ich dachte mir dass es für den Anfang reichte wenn er schmerzen erlitt, die er auch spürte, spüren musste. "Du wirst leiden Rouge noch mal überwältigst du mich nicht" meine Stimme war nicht wirklich meine eigene, nicht selbstsicher und fest, sondern von Angst erfüllt und doch auch panisch. °Er muss sterben bevor du stirbst° Ein immer wieder kehrender Gedanke und doch wusste ich dass es Falsch war. Etwas stimmte nicht an der Situation.

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#186

RE: Trainingsraum der Frauen etwas abseits

in Archiv Alt 06.02.2015 21:21
von Deagan Cameron (gelöscht)
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Lachte sie mich etwa aus? Amüsiert hob ich eine Braue und lachte mit und schüttelte den Kopf. "Nein, das glaube ich auch nicht. Dazu ist er viel zu sehr Hafenvorsteher." Oder wie das hieß. Hatte sie etwas bemerkt, dass es mir nicht gefallen würde wenn sie nicht mehr hier war? "So so... Du willst mich also nerven und auch noch quälen? Das will ich sehen." Es gefiel mir in ihrer Gesellschaft zu sein.
Einige male hatte ich es im Hafen meines Vaters gesehen und mir daher geschworen keine Gefährtin zu nehmen. Vorläufig jedenfalls... Doch irgendwann würde ich mir sicher eine nehmen. "Bleibt abzuwarten ob sie mir über den Weg läuft." Ja die Sache mit dem Blut. Es war wirklich seltsam, dass die Gefährten so auf den Geruch der Gefährtin abfuhren. Und ich musste zugeben, dass ihr Geruch mir die Sinne vernebelte, mich an heiße wilde Nächte denken ließ. Der Geruch einer Frau hatte mich noch nie so gereizt wie von ihr. Zum Glück raffte ich noch nichts, sonst wäre ich wahrscheinlich weg gerannt. Auch wenn ich nicht der Typ war der weg rannte.
"Stimmt, die Gaben entwickeln sich weiter." Dann fiel mir etwas ein. "Wenn eine Gefährtin das Blut ihres Gefährten nimmt, dann kann sie ihre Gabe besser kontrollieren. Frag mich nicht woran das liegt. Hat vielleicht etwas mit dem Blut des Gefährten zu tun." Was ja auch dafür verantwortlich war, dass die Frau nicht alterte.
"Nein, du musst keine Einsiedlerin werden. Irgendwann wirst du deine Gabe beherrschen können und jemanden berühren." Und im Stillen hoffte ich, dass ich derjenige sein würde. Was ging mir da durch den Kopf?
"Ich habe echt nie verstanden warum Frauen so auf Schuhe und shoppen abfahren. Ich bin froh wenn ich aus diesen riesigen Centern raus bin. Ich gehe in das Geschäft, kaufe was ich brauche und gehe wieder." Wie konnte man stundenlang durch die Center laufen? Ich verstand es einfach nicht. Dazu musste man vielleicht eine Frau sein.
Jeder hatte seine Schwäche und es war keine Schwäche diese auch zu zeigen. "Bei deiner Gabe muss ich dir vertrauen, Natalia. Wenn ich es nicht machen würde, könnte ich dir nicht als Versuchskaninchen dienen." Ihre Hand legte sich auf meine und ich hielt still. Diese Berührung traf mich wie ein Stromschlag, was sicher nicht an ihrer Gabe lag. Aufmerksam und gespannt wartete ich auf das was kommen mag und dann konnte ich fühlen wie sich mein Blut erhitzte. Nicht so wie beim Sex. Es war ganz anders und dann urplötzlich änderte sich alles. Ich sah es an ihren Augen. Und dann wurde es richtig heiß und aus heiß wurde Schmerz. Ich ging in die Knie und brüllte auf, hörte wie durch Watte was sie sagte. "Natalia... Hör auf. Ich bin kein Rogue, ich bin Deagan." Versuchte ich mit schmerzverzerrter Stimme zu sagen. Anscheinend hörte sie mich nicht. Hektisch und voller Schmerz sah ich ich um. Es half alles nichts, ich musste handeln. Hob mit letzter Kraft meine Hände und sprengte mit ihnen eine Wand, dass es dann nur so krachte um uns herum. Schmerzerfüllt ging ich völlig zu Boden und konnte nur noch hilflos stöhnen.

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#187

RE: Trainingsraum der Frauen etwas abseits

in Archiv Alt 06.02.2015 21:48
von Natalia Blackthorne (gelöscht)
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Ich lachte ihn nicht aus, wirklich nicht wenn es so rüber kam, dann tat es mir leid, wirklich aber es war amüsant was er gesagt hatte wie er reagiert hatte und ich machte mir nichts draus wirklich nicht, dachte nicht mal darüber nach ob es etwas zu bedeuten hatte. Denn er brachte mich dazu an was anderes zu denken, was nicht mal schlimm war und es zeichnete jemanden aus der es bei mir schaffte. "Du wirst es bereuen, glaub mir den letzten hab ich ja auch vergrault" meinte ich wobei es da eher andersrum war, aber ich die verdammte schuld bei mir suchte. "Na ja hier laufen sicher einige rum, die sich freuen würden dich als Gefährten zu haben" meinte ich lächelnd und meinte es gut, wirklich. Denn für mich galt diese Option nicht, ich könnte nie einem Mann so verfallen, es war unmöglich aufgrund meiner Gabe wie auch meiner Einstellung gegenüber dem ganzen. Ja das mit dem Blut war eine Sache die selbst ich nicht verstand, sicher die brauchten es um zu leben, aber sich dann nur von einer Nähren? Ich sträubte mich gegen den Gedanken, sicher taten das viele und wenn sie dann einmal verfallen waren, sahen sie es sicher anders. ich von mir würde behaupten dass es nicht so war. Es blieb abzuwarten. Dann sah ich ihn interessiert an, als er erwähnte, dass das Blut eines Gefährten dabei half die Gabe zu kontrollieren aber sich deshalb binden? Niemals. Nein dass kam mir nicht in den Sinn.
Von seinen Gedanken hatte ich keine Ahnung und hätte ich die Gabe von Dayan, ich glaube mich würden seine Gedanken abschrecken, erschrecken, zum Glück war es aber nicht so. Und ganz im Stillen in einer Ecke keimte immer noch die Hoffnung auf, dass ich es irgendwann doch schaffte jemanden zu berühren ohne ihn zu verletzten.
Ich lachte leise. "Glaub mir ich bin eine Frau, aber verstehen tue ich es auch nicht, denn ich bin da wie du, rein, sehen kaufen und schnell weg. Vielleicht noch was essen, aber das bei dir ja nicht nötig. Zumal... du kannst ja eh bei Tag nicht raus."meinte ich frech grinsend und es war nicht abwegig dass er als Mann so dachte.

Seine Worte hallten in mir wieder, dass er mir ja bei meiner Gabe vertrauen muss sonst könnte er mir ja nicht helfen, was ich ihm hoch anrechnete, aber es dauerte bis mir seine Worte bewusst wurden, denn erst als ich diesen Ohrenbetäubenden Knall hörte, realisierte ich dass etwas nicht Stimmte, ich war nicht in diesem dunklen raum, es war hell. °Es ist nur eine Täuschung!° mahnte mich mein Unterbewusstsein und ich verstärkte meine Gabe auf ihm, durch die Berührung kein Problem und er wand sich am Boden vor Schmerz. Ich betrachtete es als ob ich neben mir stehen würde und dann.
Ich blinzelte. Moment dass ist nicht dieser keller, nicht dieser Dunkle Raum und er war nicht dieser Rouge. Scheiße was machte ich hier? Ich wusste nicht mal wie ich die Verbindung kappen sollte und scheiße. Panik ergriff mich, ich könnte davonlaufen, aber ich war sicher sobald ich an meinem Auto war würde man mich aufhalte, "Scheiße was mach ich hier?" fluchte ich und eilte dann doch zu ihm, nicht wissend was ich tun sollte. "Deagan, scheiße es tut mir leid" sagte ich leise, meine Stimme zitterte vor Angst. Ich legte seinen Kopf auf meine Knie, als ich mich hinkniete und versuchte etwas zu tun. Ich beruhigte mich, atmete wieder langsamer und strich mit meinen fingern an seiner Schläfe entlang, in der Hoffnung dass es ihm half. "Bitte, es tut mir leid" sagte ich leise, nicht wissend dass eine zweite Berührung, die an seiner Schläfe meine Gabe aufhoben. Ich lies den Kopf sinken, berührte seine Stirn mit meiner. "Bitte, ich wollte das nicht" flüsterte ich leise und vereinzelte Tränen rannen mir über die Wangen, während ich immer wieder über seine Schläfe strich, wobei sich sein Blut beruhigte, es wieder normal floss und er keine Schmerzen mehr spürte.

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#188

RE: Trainingsraum der Frauen etwas abseits

in Archiv Alt 07.02.2015 12:28
von Deagan Cameron (gelöscht)
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Nein, ganz sicher kam es nicht so herüber. Ich erkannte mich nicht wirklich wieder. Warum hatte ich solche Gedanken und warum kamen sie ausgerechnet jetzt, wo Natalia in der Nähe war? Es verwirrte mich doch.
"So schnell lasse ich mich nicht vergraulen. Glaube mir." Grinste ich ein wenig und fragte mich wie sie es geschafft hatte den Typen zu vergraulen.
"Mag schon sein, dass hier einige potenzielle Gefährtinnen herum laufen, aber ich habe kein Interesse an ihnen." Und mein Blick ruhte auf ihr. Ich wusste nicht was es war, es zog mich einfach zu ihr. Ich konnte mir auch nicht vorstellen, so einer Frau zu verfallen. Ich fragte mich immer wieder ob sie sich auch unter für Menschen normalen Umständen kennen gelernt hätten. Und nicht weil der Mann voll auf den Blutduft der Frau abfährt. Was ich nicht so ganz glaubte.
Man musste sich nicht gleich binden. Die Frau konnte das Blut des Mannes auch so nehmen, wenn er es wollte, ohne es von ihr zu nehmen. Es sollten schon beide wollen eine Blutsbindung eingehen. Das macht man nicht leichtfertig, war es doch für den Rest des Lebens. Und sollte gut überlegt sein.
Da konnte ich mehr als froh sein, dass sie meine Gedanken nicht kannte. Es wäre mir unangenehm gewesen und sicher wollte ich sie nicht verschrecken.
"Dann bist du eine der wenigen Frauen, die es nicht gern machen. Meine Mutter liebt es und die Gefährtinnen die ich aus dem Hafen meines Vater kenne auch. Bei den Gefährtinnen die hier leben, ist es sicher auch so." Leider konnte ich bei Tag nicht raus, da hatte sie recht. "Das ist der Nachteil ein Stammesgefährte zu sein." Meinte ich und verzog kurz den Mund zu einem Strich.

Ich war eindeutig in der Hölle. Diese Schmerzen nahmen einfach nicht ab und ich wusste nicht mehr wo ich mich befand. Lebte ich überhaupt noch? Ich lag bewusstlos auf dem Boden und bekam nichts mehr mit. Und doch spürte ich zarte Hände an meinem Gesicht. Was war das nur? Im Unterbewusstsein hörte ich eine liebliche Stimme und ich bemerkte wieder diesen betörenden Geruch. Langsam kam ich aus meiner Bewusstlosigkeit zurück. Meine Lider flatterten ein wenig und langsam öffnete ich meine Augen. Zuerst sah ich ein wenig verschwommen und dann überkam mich ein nie gekannter Hunger. Ich merkte, dass ich mit dem Kopf auf ihren Beinen lag und meine Fänge schossen heraus. Ich war wie benebelt von ihrem Geruch der mich einhüllte. Noch immer fühlte ich mich schwach und sah Natalia über mir an. Leise stöhnte ich. "Schon gut..." Krächzte ich. Am liebsten wäre ich geflüchtet, ehe ich meine Fänge in ihren Hals schlagen würde. Doch ich konnte nicht aufstehen, so drehte ich den Kopf um den Drang zu widerstehen.

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#189

RE: Trainingsraum der Frauen etwas abseits

in Archiv Alt 07.02.2015 12:57
von Natalia Blackthorne (gelöscht)
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Ich hatte auf seine Worte noch leise gelacht, denn man würde einfach sehen in wie weit ich ihn vergraulen würde und wie lange er es mit mir aushielt, es war eben ein kleines Spiel um zu wissen wer den längeren Atem hatte und ich für meinen teil kann sagen ich bin sehr ausdauernd. Das sein Blick auf mir geruht hatte, war mir bewusst gewesen, aber ich dachte nicht darüber nach, ich hatte keinen Kopf dafür mir Gedanken darüber zu machen warum bei seinen Worten ausgerechnet sein Blick so lange auf mir haften blieb. Es war mir nicht unangenehm, ganz sicher nicht. Ich war es gewohnt, aber da lag etwas in seinem Blick was ich nicht deuten konnte, es auch nicht wollte wohl. Ja ich bin ein Dickkopf wenn ich etwas nicht will dann will ich es nicht.
Sicher machte man diese Verbindung nicht leichtfertig das war selbst mir bewusst, aber ich würde dieses einseitige auch nicht wollen, weil es ja immer wieder sein könnte dass von mir etwas anderes verlangt wird dafür und das sah ich wirklich nicht ein. Wobei, ich würde es den Stammesgefährten im Hafen nicht zutrauen, ihm nicht zutrauen. Aber da ich die Gedanken die er in mir leicht ausgelöst hatte eh verbannte, dachte ich auch nicht weiter drüber nach vor allem jetzt nicht wo ich ihn fast zu tote gequält hatte. Nur was mir doch leicht zudenken war sein Gesicht als er meinte es wäre nun mal der Nachteil ein Stammesgefährte zu sein, dass er nicht ans Tageslicht konnte. Seine Gestik im Gesicht verriet ihn
Immer wieder strich ich über seine Schläfe, hob den Kopf an als er sich regte, seine Lider flatterten. Was sich in seinem Mund abspielte bekam ich nicht mit und es hätte mich irritiert wenn ich es sehen würde, es würde mir zu denken geben. Als ich seine Worte hörte schluckte ich. °Verdammt ich hätte ihn beinahe umgebracht!° schoss es mir durch den Kopf. Ich legte meine Hände auf seine Schultern, drückte ihn leicht nach oben, so dass er halb saß und lehnte mich mit dem Rücken gegen ihn, stütze ihn so. "nichts ist gut, ich hätte dich beinahe umgebracht... verstehst du jetzt warum es besser ist eine Einsiedlerin zu sein?" Ich lehnte meinen Kopf vorsichtig an seinen Hinterkopf und wischte mir mit den Händen übers Gesicht um meine Tränen zu verwischen. Es war eindeutig ein Fehler gewesen und meine Gedanken rasten nur um ein Wort. Rouges. Ich musste welche ausfindig machen, meine Gabe an ihnen üben, so würde ich wenigstens keinen von den guten verletzten bzw. töten sondern würde gleich etwas nützliches machen. Die Rouges dezimieren.

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#190

RE: Trainingsraum der Frauen etwas abseits

in Archiv Alt 07.02.2015 13:39
von Deagan Cameron (gelöscht)
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Ich konnte auch ziemlich ausdauernd sein, dass konnte sie mir glauben. Und einen Sturkopf hatte ich auch hin und wieder, was ich wohl von meinem Vater hatte. Die Ausdauer eher von meiner Mutter. Man musste auch ziemlich ausdauernd sein, wenn man mit meinem Vater verbunden war.
Warum ich Natalia so lange angeblickt hatte bei den Worten, wusste ich selber nicht. Oder eher gesagt, ich verdrängte alle Anzeichen die sich genau vor meinen Augen abspielten. Es würde ein Schock für mich werden, sollte bei mir der Groschen irgendwann fallen.
Sicher, auf Dauer war es sicher nicht die Lösung, wenn die Bindung nur einseitig bestand. Und sicher würde die Gefährtin dann auch Eifersüchtig werden, wenn der Gefährte sich an einer anderen nährte. Doch damit mussten wir beide uns nicht beschäftigen. Sie brauchte kein Blut und ich machte niemanden Eifersüchtig, wenn ich mich von einer anderen Frau nährte.
Bei jedem Wesen gab es Vor- und Nachteile. Und hey... Die Vorteile ein Stammesgefährte zu sein waren auch nicht ohne.
Ich war ihr so nah, dass meine Fänge noch weiter ausfuhren und nun aus meinen Mund austraten. Leise zischte ich, ihr Blut war so nah und ich konnte es förmlich auf der Zunge spüren. Ich schluckte hart. Verdammt... Ich brauchte wirklich Blut um wieder auf den Damm zu kommen.
Diese Berührungen brachten mich fast um den Verstand. Leicht schief hing ich nun an Natalia gelehnt und atmete schwer. Halbherzig winkte ich ab. "Schon gut..." Meine Stimme war immer noch zittrig. "Du warst nicht du selbst." Stöhnend lehnte ich mich noch ein wenig mehr an Natalia an. "Blut..." Hauchte ich, womit ich nicht ihres meinte. Keinesfalls wollte ich mit ihr eine Bindung eingehen, die keiner von uns wollte. Wenn ich wieder richtig bei Sinnen war, würde ich ihr erklären an was ich mich noch erinnerte, bevor ich zu Boden ging.

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#191

RE: Trainingsraum der Frauen etwas abseits

in Archiv Alt 07.02.2015 19:43
von Natalia Blackthorne (gelöscht)
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Ich werde es ja merken wie ausdauernd und wie stur er sein wird, wird ja sicherlich nicht das erste mal sein das wir aufeinander treffen und dann, ich hoffe doch mal dass er wirklich so ausdauernd und stur ist.
Nun in Verdrängung schienen wir beide wohl auch sehr gut sein und ich denke wenn es uns beiden klar wird, wird es ein Schock sein, wobei ich denke ich kann es verbergen, werde mich mit Händen und Füßen wehren, denn ich hatte ja meine Ansicht, meine Meinung über das ganze und es bleibt abzuwarten was die zeit mit sich bringt, denn etwas anderes bleibt uns ja schließlich nicht übrig.
Ach es gab Vorteile? Welche denn mit Gedanken eine Tür zu öffnen, sich sehr schnell zu bewegen und von Blut nähren zu müssen? Hab ich was vergessen?
Dass seine Fänge sich nun über seine Lippen schoben, sah ich ja zum Glück nicht wirklich und war doch froh drum, nicht weil ich Angst hatte sondern ich würde es sicherlich falsch deuten. Ich stützte ihn mehr und drehte mich dann doch wieder um. Seine Worte minderten nicht mein schlechtes Gefühl welches ich verspürte, zog meine Handschuhe schnell an und legte meine Unterarme unter seine Achseln, versuchte ihn hochzuhieven. Ich hatte vernommen was er sagte und geistesabwesend wie ich war hätte ich ihm fast mein eigenes angeboten, doch dann verwarf ich diesen Gedanken schnell, denn ich wollte ihn nicht an mich binden. An mich die ihn fast umgebracht hätte, nein das wollte ich nicht. "Komm Deagan, ich bring dich hier raus, du musst aber mithelfen" meinte ich und änderte die Position, so dass ich mir einen arm um die Schulter legte und ihn versuchte mitzuschleifen, aber ich muss sagen Stammesgefährten waren wegen ihrer Muskelmasse doch sehr schwer. Ich war ihm verdammt nah, betrachtete eingehend sein Profil, er hatte was, dass konnte ich wirklich nicht abstreiten. °Schon ganz niedlich° dachte ich und schüttelte den Kopf. Was zur Hölle dachte ich denn da. "Deagan, komm auf die Füße, reiß dich noch kurz zusammen, ich bring dich dahin wo man dir helfen kann" sagte ich doch mit fester Stimme auch wenn ich innerlich echt Angst hatte, dass meine Gabe doch mehr angerichtet hatte als er zugeben wollte.
Aber sicher würde ich mir seine Erklärung anhören, warum auch nicht, zumal ich grade eh mehr geschockt bin darüber was ich angerichtet habe, als dass ich groß über seine Worte nachdachte.

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#192

RE: Trainingsraum der Frauen etwas abseits

in Archiv Alt 07.02.2015 20:13
von Deagan Cameron (gelöscht)
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Da wir beide hier im Hafen wohnten, blieb es nicht aus, dass wir uns jetzt ab und zu über den Weg liefen. Blieb ja nicht aus und ehrlich gesagt, freute ich mich innerlich darauf sie wieder zusehen.
Das würde auf alle Fälle ein Schock werden, da ich im Moment keine Gefährtin wollte und demnach auch nicht auf der Suche war. Auch wenn meine Mutter mir in die Ohren lag, dass sie gern Enkel hätte. Da musste sie sich eben noch Gedulden bis es soweit war und ich der Meinung bin, dass ich bereit war eine Gefährtin zu nehmen. Dabei war nicht mal gesagt, dass ich die für mich perfekte Gefährtin finden würde. Gefährten banden sich nur an die Gefährtin, bei der er sich sicher war, dass es die Richtig war. Was ihm ihr Blutduft verriet.
Und ihr Blutduft war berauschend, dass ich selbst in meinem jetzigen Zustand kaum klar denken konnte. Sie brauchte kein schlechtes Gewissen haben, ich wollte es ja selber so. Wenn dann musste ich mir die Schuld daran geben.
Klar hatte es noch einige andere Vorteile, nicht nur die genannten. Wir konnten extrem gut im dunkeln sehen, waren beim Sex sehr ausdauernd und wurden nie krank. Glaubte ich zumindest.
Was? Sie wollte mich hier raus bringen? Wie stellte sie sich das vor? Nie und nimmer könnte sie mein Gewicht tragen und ich schaffte es keinen Meter weit. "Lass mich hier liegen." Meine Stimme klang immer noch schwach. "Telefon... Ruf Maria an..." Bat ich. "Kommt her dann." Sprach ich abgehackt weiter. Nein, ich wollte nicht das sie mich irgendwohin brachte wo man sehen konnte was passiert war.
Natalia versuchte immer noch mich irgendwie hoch zubekommen. Lehnte mich dann an die Mauer an. Wenn Maria kam, würde mir dann hinterher besser gehen und ich hoffte, dass ich nicht mehr abbekommen hatte. Auch musste sie dann nicht hier bleiben, ich würde dann schon zurecht kommmen.

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#193

RE: Trainingsraum der Frauen etwas abseits

in Archiv Alt 07.02.2015 20:32
von Natalia Blackthorne (gelöscht)
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Sicher suchten wir beide nicht aber da man ja das Schicksal kannte und es immer unerwartet kam, musste man damit klar kommen und gut das meine Familie längst nicht mehr lebte, denn dann hätte ich auch sicher so eine Mutter die mir in den Ohren lag, aber zum glück hatte ich diese ja nicht.
Oh doch ich hatte ein schlechtes Gewissen denn ich hätte mich verweigern können und das habe ich nicht getan obwohl ich wusste was für Auswirkungen es haben könnte. Ich trage die Schuld, das würde sich so schnell nicht ändern.
Ach ja, das im Dunkeln sehen, stimmt, das hatte ich vergessen und joar das sie beim Sex ausdauernd waren, das wusste ich ja nicht, denn ich hatte noch mit keinem verkehrt.
Ich versuchte es, aber ich merkte ja selbst dass es nicht wirklich klappte und ließ ihn gegen die Wand sinken. Ich suchte nach dem Telefon. "Welche Nummer?" fragte ich und wählte dann die von ihm gesagte Nummer und sagte nur dass diese Frau schnell herkommen soll. Ging aber wieder zu ihm und hockte mich vor ihn, strich ihm leicht dass Haar aus der Stirn und sah ihn an. Er sah echt schieße aus um es noch 'nett' auszudrücken und ich würde bleiben, denn ich war verantwortlich dafür dass es ihm so schlecht ging. Als diese Maria dann kam, stellte ich mich etwas abseits. Ich wollte es nicht sehen und fing an in Gedanken eine Entschuldigung zu formulieren, die ich ihm und auch Dayan entgegen bringen würde und auch, dass es wohl besser wäre wenn ich ging. Ich starrte die zertrümmerte Wand an, welche er mit seiner Gabe verursacht hatte, nagte an meiner Unterlippe und hoffte, nein betete dass wirklich keine bleibenden Schäden vorhanden waren. Was eigentlich unmöglich war, denn es war kein Vollmond.

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#194

RE: Trainingsraum der Frauen etwas abseits

in Archiv Alt 07.02.2015 20:51
von Deagan Cameron (gelöscht)
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Das Schicksal war ein Schweinehund und gemeiner Verräter. Und vor allem machte es nie das was es sollte und brachte Leute zusammen, die gar nicht auf der Suche waren. Irgendwann würde meine Mutter es auch noch kapieren, dass drängeln nichts brachte.
Dann würde ich ihr klar machen, dass es genauso meine Schuld war. Ich hätte es ihr nicht anbieten sollen, hatte ich doch gewusst wie gefährlich ihre Gabe sein konnte.
Etwas Erfahrung beim Sex hatte ich schon. Nur wie es zwischen Gefährten war wusste ich nur aus Erzählungen. Gutes Gehör nicht zu vergessen...
Sagte Natalia welche Nummer sie wählen sollte und ich hörte sie dann telefonieren. Ich hoffte nur, dass Maria gerade keinen anderen genährt hatte. Aber ich wusste, dass sie sonst jemand anderen schicken würde. "Danke." Hauchte ich schwach und sah sie an. Nahm jede kleinste Nuance ihres Gesichtes in mir auf, den Schwung ihrer Lippen die so weich aussahen und nur darauf warteten geküsst zu werden. Plötzlich regte sich Besitzanspruch in mir. °Meine° Dachte ich urplötzlich und erschrak gleichzeitig über diesen Gedanken. Wo war das denn jetzt hergekommen. Ich schob es darauf, dass es mir nicht gerade berauschend ging, da dachte man ja sicher so einiges. Also schenkte ich dem weiter keine Beachtung. Bei ihrer Berührung schloss ich die Augen und wieder war es wie ein Stromschlag.
Ich hörte draußen eilige Schritte und öffnete die Augen und dann betrat Maria den Raum. Sie fragte nicht, kam auf mich zu und hockte sich neben mich. Dankbar sah ich sie an. Mit zitternden Händen nahm ich ihren Arm, hob ihn an meinen Mund und biss so sanft zu wie ich konnte. Kaum war der erste Schwall Blut in mir, spürte ich wie es mich belebte und ich zu meiner alten Stärke zurück kehrte. Ich trank viel, jedoch nicht so viel wie ich sollte. Nachdem es mir wieder besser ging, bedankte ich mich bei Maria und sah ihr nach.
Langsam erhob ich mich und ging auf Natalia zu. Ergriff ihre Hände und hielt sie mit meinen fest. Mein Blick suchte den ihren. "Du musst dich nicht schuldig fühlen, Natalia. Ich wollte es doch, du hattest mich doch gewarnt." Man konnte hören, dass meine Stimme wieder kräftiger war. "Du warst nicht du selbst gewesen. Dein Blick veränderte sich plötzlich und du hattest gedacht, ich sei ein Rogue." Erklärte ich ihr, da sie sich bestimmt nicht mehr wirklich daran erinnern konnte.

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#195

RE: Trainingsraum der Frauen etwas abseits

in Archiv Alt 07.02.2015 21:08
von Natalia Blackthorne (gelöscht)
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Gemeiner Verräter? Nein ein mieser und doch ist man immer noch Herr über sein eigenes Schicksal, das denke ich bis heute noch auch wenn es mir schon alleine durch mein Mal ein Schnippchen geschlagen hat, aber es gab Dinge gegen die man sich wehren konnte... Wehren konnte bis es dann doch nicht mehr ging und man einsehen _musste dass dass Schicksal definitiv am längeren Hebel saß. Es brachte zusammen was wohl zusammen gehörte.
Ich war gespannt ob er es schaffte mich durch meine Sturheit davon zu überzeugen dass mich nicht die alleinige Schuld traf, wirklich denn ich bin was das angeht geprägt und suchte meist immer die Schuld bei mir.
Ich hatte sein Danke noch vernommen und auch wie er mich ansah und wieder leuchtete es mir verdammt noch mal nicht ein warum er das tat und wenn ich jetzt seine Gedanken gehört hätte, ich wäre gegangen, denn dieser Gedanke des Besitzanspruches, er würde mir missfallen oder?
Als er meine Hände ergriff, erschrack ich leicht denn ich hatte nicht damit gerechnet das er sich so schnell erholte und dass er es doch noch mal wagte mich zu berühren, auch wenn ich wusste ich trug diese handschuhe. Ich versuchte wirklich seinen Blicken auszuweichen, aber etwas lenkte ihn immer wieder auf ihn und ich gab schlussendlich auf, sah ihm in die Augen und hörte ihm zu. Sicher merkte ich das seine Stimme fester wurde, er sich wohl besser fühlte. "Das ist mir schon klar, aber ich hätte es dennoch nicht tun sollen. Verstehst du? ich hätte dich umbringen können!" meine Stimme so anklagend gegen mich gerichtet, das ich von meiner eigenen Anklage zitterte. "ich bin eine Gefahr, für auch _alle und ihr seht es nicht mal. Ist wohl besser ich verschwinde einfach!" meinte ich etwas leiser und horchte dann auf. "ich habe was gedacht?!" Denn dass war mir wirklich sehr neu, denn ja ich konnte mich wahrlich nicht dran erinnern.

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