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#1

St.Mary RD

in Archiv Alt 18.04.2016 14:01
von Raven • 135 Beiträge | 1365 Punkte

Heute Nacht wollte Blackhunter zum ersten Mal in der neuen Stadt Boston unterwegs sein und sich einfach mal einen ersten Überblick über die Situation an ihrem neuen Aufenthaltsort verschaffen. Sie war vor etwas mehr als einer Woche aus New York gekommen. Dort war das Pflaster für die Widerständlerin zu heiß geworden und ihre Widerstandsgruppe war ... ausradiert worden. Das Militär hatte diese in eine ziemliche Gruppe von Rogues getrieben, die wohl auch nicht ganz so freiwillig in dem Viertel zusammen gekommen waren. Und dann, was für ein Zufall!, hatten sie das Feuer auf alle eröffnet. Blackhunter war bis heute davon überzeugt, dass es alles andere als ein Zufall war, dass die Gruppe von einer ganzen Einheit gejagt wurde. Raven Amitola und die Anderen wollten gar kein Scharmützel. Auch nicht mit dem Militär. Aber die Bloggs dieser Gruppierung im Internet waren nun einmal ungeschont ehrlich. Und sie berichteten so neutral, wie sie konnten von den Geschehnissen auf den Straßen. Klar, wenn das Militär auf der Jagd nach Vampiren trotz erster Verhandlungen beider Fraktionen auch die Frauen und Kinder tötete, dann sah das nicht gut aus! Diesmal war die Gruppe wohl jemand ganz Speziellem auf den Fuß getreten! Sie war entweder zu weit gegangen, oder die Aktion des Militärs war gar nicht autorisiert. Wie auch immer, das Team um Blackhunter hatte es mit ihren Nachrichten direkt ins Zentrum eines Fadenkreuzes geschafft. ...In dieser Nacht wurden sie ziemlich durch New York gescheucht. Die Gruppe, der Raven angehörte, war nicht groß. Als Hommage an den Film nannten sie sich 'nur ein dreckiges Dutzend', das jedem geholfen hatte, der Hilfe brauchte. Sie hatten Menschen vor Rogues verteidigt und Vampire, die keine Rogues waren, aus abgeriegelten und gesicherten Vierteln herausgeschmuggelt. Das waren Zivlisten und Familien, verdammt!
Die Menschen tun aus Angst schlimme Dinge. Aber dennoch hatte die ehemalige Studentin des MIT anfangs nicht gedacht, dass Homo sapiens sapiens so gar nichts aus seine Vergangenheit gelernt hatte. Hier ging es nicht nur um das Elend der Menschen, die mit den Rogues nur schlecht fertig wurden! Hier ging es auch um Ghettoisierung, Genozid und Mord an Frauen und Kindern oder anderen vampirischen Zivilisten! Hier ging es auch vor allem mal darum, dass Vampire nicht gleich alle Rogues waren!

Die Halbindianerin wusste nicht, warum sie diese Nacht in New York überlebt hatte und entkommen konnte. Doch es schien, als wäre sie die Einzige gewesen. Sie hatte getrauert und versucht, wieder auf die Beine zu kommen. Raven hatte versucht Beweise zu sammeln. Und damit natürlich Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Militärs müssen mitbekommen haben, dass noch ein Teil der Gruppe existierte. Naja, eine Person. Und sie merkte schnell, dass es Zeit wurde abzuhauen. Für einen Teil der Menschen war Blackhunter durch die Presse der Regierung ja sowieso schon ein Terrorist. Gott! Was die dem schwarzgekleideten Motorradfahrer mit Pfeil und Bogen alles an Taten angedichtet hatten! Dabei war sie das gar nicht, sondern meist deren eigene Leute. Und Raven allein ja sowieso nicht! Hey! Die junge Frau sah nicht aus wie Supergirl und hielt sich auch nicht dafür!

Und so war Raven Amitola vorsichtig aus New York geflohen. Es war nicht leicht, da raus zu kommen. Vor allem, weil sie allen Kontrollen ausweichen musste. Aber dank der modernen Technik und einiger Leute, die sich ihren Verstand bewahrt hatten und ihr halfen, kam sie raus. Eine paar Tage lang wusste Raven nicht wohin und ließ sich treiben. Es gab auch 'ne Menge Dinge, die die junge Frau zu verarbeiten hatte. Aber schon sehr bald heilt Raven diese Untätigkeit nicht mehr aus! Und so verschlug es sie nach Boston. Interessante Stadt! Schon deshalb, weil hier gerüchtehalber der Orden beheimatet sein sollte. Diese Vampire waren selbst in ihrem Volk, dem Stamm, wie sie es nannten, nicht unumstritten. Aber sie hatten scheinbar schon all die Jahrzente, nein: Jahrhunderte!, getan, was sie konnten, um diese Rogues zu eleminieren und eine Gefährdung der Menschen auszuschließen. Sie wollten einfach nur ein friedliches Nebeneinander! Nun, das war Ravens Ansicht nach noch immer für beide Völker erreichbar!

Boston. ... In ihrer Montur und mit dem schwarzen Helm und Visier war Raven mit dem Motorrad von West Roxbury auf den Weg nach Mattapan, wo sie sich vorübergehend einen Unterschlupf gesucht hatte. Sie hatte sich etwas zu Essen organisiert und jetzt war Raven mit ihrer Tasche mit Bogen und Pfeilen auf dem Weg. Diese trug sie nur mit sich rum, weil der Blackhunter sich damit wunderbar verteidigen konnte. Und die Dächer in der Stadt waren um einiges sicherer, als die Straßen. Jedenfalls bei Nacht!
Raven fuhr die Brook RD herunter und musste an einer Stelle wegen eines Transporters halten, der ihr entgegen kam und aus Ravens Sicht rechts in die Brandon RD einbog. Hinter hier verlangsamten die wenigen Autos ebenfalls ihr Tempo und direkt hinter ihr hielt ein großer, recht neu wirkender und sauber schwarzer SUV. Die Halbindianerin konnte nicht sagen weshalb dieser SUV sie so nervös machte oder ob das nur an den geschwärzten Scheiben des Wagens lag. Jedenfalls beschloss sie herauszufinden, ob der Wagen ihr folgte. Als sie wieder losfahren konnte, beschleunigte sie mit normaler Geschwindigkeit und beschoss plötzlich und scharf in die St.Marys RD links einzubiegen. Sie hatte Zeit und konnte noch einen anderen Weg zu den Häusern auf der anderen Seite des Flusses fahren. Vermutlich war das eh nur ein Zufall und sie nur übervorsichtig! Leider bemerkte Raven den groben Sand auf der Fahrbahn nicht, den der Transporter wohl eben verloren hatte und ihre scharfe Linkskurve ließ das Hinterrad unter ihr durchdrehen und sie hatte große Mühe, die Maschine unter ihr abzufangen! Es gelang zwar einigermaßen, aber sie hatte einfach nur Glück, dass gerade kein Gegenverkehr mehr kam und sie so etwas rabiat an die Bordsteinkante auf der anderen Straßenseite rutschen konnte. "Scheiße!", fluchte sie ungehört unter ihrem Helm und brauchte ein paar Sekunden, um sich zu sammeln und den Schreck loszuwerden! Selbst für sie deutlich wahrnehmbar stieg ihr der Geruch von heißem Motoröl in die Nase. Ein schneller Blick auf ihre Maschine, verriet ihr, dass der Geruch seinen Ursprung nicht von ihrem Motorrad haben konnte. Gut! Erst jetzt fand sie wieder die Zeit, die Verkehrssituation zu betrachten. ...


zuletzt bearbeitet 18.04.2016 14:11 | nach oben springen

#2

RE: St.Mary RD

in Archiv Alt 18.04.2016 19:42
von Jacob Walker (gelöscht)
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Walker war von seiner Wohnung unterwegs zu einer der Clubs in der Stadt, in der Hoffnung dort eine geeignete Blutwirtin zu finden. Immer wieder ein nettes Erlebnis, aber auch ein gefährliches Unterfangen. Seit dem der Stamm vor den Menschen enttarnt worden war, war es auch für ihn gefährlich geworden auf den Straßen. Militär und auch einige Widerständler machten keinen Unterschied ob sie einen Stammesvampir oder einen Rogue vor sich hatten. Es war immer wieder lästig, wenn er auf solche Gruppen traf, dabei machte er keinen Unterschied, wer vor ihm stand. Denn das gleiche Ziel hatten alle von ihnen, die nicht in der Lage waren ihren Verstand vernünftig einzusetzen und darüber nach zu denken, wenn oder was sie jetzt vor sich hatten. Es wäre so vieles einfacher, wenn die Menschen nur einmal ihren Verstand benutzen und zu hören würden, statt einfach stur zu den Waffen zu greifen. Natürlich wusste Walker, dass nicht jeder Mensch so war, es gab Ausnahmen, die sehr wohl unterscheiden konnte, ob sie einen normalen Vampir oder einen Rogue vor sich hatten. Auch unter dem Stamm gab es welche, die nicht nachdachten und unbedacht sei es vor Dummheit, Ignoranz oder doch böswilliger Absicht den Konflikt mit den Menschen weiter schürten. Sehnlichst wünschte sich der Gen 1 den Tag herbei, an dem zumindest ansatzweise so etwas wie frieden in der Welt herrschte.

Vor allem Jacob hatte oft genug erlebt, wie Krieg ganze Generationen zerstörte und konnte nicht verstehen, warum die Weltbevölkerung nicht lernen konnte oder wollte. Sie lebten nun einmal alle auf dieser Erde und mussten sie teilen. Warum sah dies bloß niemand. Er war damals nach Boston gekommen, um endlich eine Heimat zu finden, einen Ort an dem er nach fast 800 jhd. langer Reise, meist zu Fuß, eine Zuhause finden konnte, zur Ruhe kommen konnte. Doch jetzt war alles wesentlich schlimmer geworden. Er war kein Freund von Gewalt, auch wenn er recht gut, wie er befand, kämpfen konnte, belastet es ihn sehr, dass er ohne Waffe nicht mehr seine Wohnung verlassen konnte.

Er fuhr gerade die Brook RD entlang vor ihm ein schwarzen Motorrad, auch der Fahrer, oder wohl eher die Fahrerin war ebenfalls ganz in schwarz. Die Gestalt war zu schmal, eben zu weiblich um ein Mann sein zu können. Bei sich hatte sie Taschen, die ihm irgendwie bekannt vor kamen, was er aber eben nicht ganz einordnen konnte. Das Motorrad blieb wegen einem Transporter stehen und auch er blieb stehen, mit etwas Abstand, damit die Fahrerin genug platz hatte anfahren zu können. Was sie auch tat, erst in normalen Tempo, bis sie plötzlich mit Vollgas in die St. Marys RD, in die auch Jacob zu fälliger weise einbog. Doch leider hatten das Motorrad und auch er den groben Sand, welcher der Transporter verloren hatte. Die Motorradfahrerin verlor fast die Kontrolle über ihr Bike und rutschte dann über die Bordsteinkante. Hätte es Gegenverkehr gegeben, dann hätte das ganze ziemlich übel ausgehen können. Doch Walker reagierte auch so schnell, er legte mit seinem SUV eine Vollbremsung hin, da er zu Anfang nicht wissen konnte, wo das Motorrad samt Fahrerin landen würde. Er wollte den Unfall nachher nicht schlimmer machen, als es eigentlich war. Etwas zu schnell und zu hart für seinen SUV, welcher kläglich Geräusche von sich gab und dann stotternd stehen blieb. Fast sofort stieg ihm der Geruch von Motoröl in die feine Nase und fluchte, das Öl kam nicht von dem Motorrad sondern von seinem Schätzchen. Irgendetwas musste er bei der plötzlichen Bremsung kaputt gemacht haben.

Walker zwang sich zu einem Lächeln, hätte schließlich schlimmer enden können, bevor er ausstieg. Er warf einen schnellen Blick zu der Motorradfahrerin, welchen sie vermutlich durch seine dunkle Sonnenbrille nicht sehen konnte. Es schien er soweit gut zu gehen, zumindest besser als seinem Wagen, bei dem er die Motorhaube öffnete. Etwas Dampf stieg auf, aber er konnte beim besten Willen nicht sagen was geschädigt worden war. Motorentechnik war nun einmal nicht wirklich seine Stärke. Da musste er wohl Hilfe holen, auch wenn er nicht wollte. Er wusste nicht viel, aber genug um zu wissen, dass er so nicht weiter fahren konnte.

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#3

RE: St.Mary RD

in Archiv Alt 18.04.2016 22:20
von Raven • 135 Beiträge | 1365 Punkte

Und schlagartig und heftig schlug ihr das Herz bis zum Hals. Ja, der SUV war ihr gefolgt und hatte abbiegen wollen. Doch der Fahrer des Wagens hatte schon übermenschlich schnell reagiert und mit seinem Wagen eine gekonnte Vollbremsung hingelegt. Er stieg aus und als Raven die Autotür hörte, bekam sie tatsächlich Angst. Der Wagen war hinter ihr hergefahren, hatte aber genausowenig geblinkt, wie sie. Diese Regierungstypen fuhren ebenfalls SUVs. Ein Gedanke, der sie keinesfalls beruhigte. Doch Raven zwang sich ruhig zu bleiben, oder viel mehr so zu wirken.
Der Mann, der da aus seinem schwarzen SUV mit schwarz getöten Scheiben ausstieg trug eine Sonnenbrille! Hallo? Eine Sonnenbille? Entweder der Kerl hatte die zum Aussteigen aufgesetzt, oder sie hatte einfach nur Glück gehabt, dass er sie überhaupt gesehen hatte! Und er war verdammt groß! Raven würde keine Chance haben, wenn ... 'Nein! Aufhören!', dachte sie.

Die Wohngegend hier war o.k. Das war letztlich der Grund, warum sie von ihrer Maschine herunter laut fragte: "Alles o.k. mit Ihnen? Und dem Wagen?" Sie hatte dabei versucht etwas tiefer zu klingen und das Visier nicht hochgenommen. Aber sie war laut genug gewesen, um verstanden zu werden. Es war spät und sie wollte hier nicht wirklich auf Besuch von irgendwelchen Blutjunkies warten oder es provozieren. Sie sah den weißen Dampf unter der Haube aufsteigen. Aber daher konnte der Ölgeruch nicht kommen. Vielleicht war sie mit den Reifen über einen Ölfilm gefahren und deshalb roch es jetzt so? Oder war es doch der Wagen?
Der Fahrer des SUV jedenfalls, in seinem Anzug und mit Sonnenbrille, lächelte als er aus dem Wagen stieg. Das reichte vollkommen, um einen kurzen akuten Anfall von Paranoidität zu bekommen. Ihr Verstand kämpfte den herunter und beobachtete, wie er die Motorhaube öffnete, wobei ihm eine größerer Schwall weißen Dampfes entgegen kam. Vermutlich war dieser auch heiß! Das sah für Raven Amitola nach einer defekten Kühlung aus. Aber nicht nach Öl!

Warum sie das jetzt tat, konnte sie nicht sagen. Sie hatte jedenfalls nicht versucht, die Wahrscheinlichkeit zu berechnen, mit der dieser Unfall ein harmloser Zufall war. Dennoch fragte sie: "Wollen Sie vielleicht mal auf der anderen Seite der Motorhaube unter dem Bodenblech nach Öl sehen?" Erstens: wenn er das machte, war er auf der anderen Seite des Wagens! Zweitens: Sie konnte schnell eine Blick unter die Motorhaube werfen und selbst sehen, ob dem Wagen zu helfen war. Vielleicht war nur der Kühldeckel aufgegangen und das Wasser jetzt verdampft. Nun, Mineralwasser ohne Kohlensäure hatte sie dabei, dass konnte man bald da reinkippen und mit ihren Handschuhen den Kühldeckel wieder schließen. Dann konnte der Mann weiterfahren, und sie guten Gewissens auch. Aber er würde definitiv zuerst fahren, und sie definitiv in eine andere Richtung.

Echt jetzt? Schwarzer Anzug, schwarze Sonnenbrille bei Nacht? SUV mit schwarzen Scheiben? Na, hoffentlich kein Agent der Regierung, der sich für James Bond hielt!


zuletzt bearbeitet 18.04.2016 22:25 | nach oben springen

#4

RE: St.Mary RD

in Archiv Alt 18.04.2016 22:55
von Jacob Walker (gelöscht)
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Nach der geschickten und schnellen Vollbremsung, stieg Walker aus seinem Wagen, öffnete die Motorhaube, auf der Suche nach der Herkunft des starken Motorölgeruchs, welcher sich in der Gasse verbreitet hatte. Ihm kam nur dichter, weißer Dampf entgegen, welcher einfach nur nach Wasser roch, aber nicht nach Öl, also da konnte das Problem nicht sein. Aber so wirklich eine Ahnung hatte er auch nicht. Technik jeglicher Art war nicht so seins. Er war froh das er die Dinger fahren konnte und schätze durch auch ihre stärken, aber wissen wie sie genau funktionierten tat Walker nicht. Deshalb war er schon regelrecht froh darüber, als eine Stimme zu ihm herüber wehte: "Alles o.k. mit Ihnen? Und dem Wagen?" Walker sah kurz auf, zu der Fahrerin, auch wenn sie versuchte ihre Stimme zu verstellen, war er sich sicher, dass sein Gegenüber weiblich war, zumal sich die Motorradkluft ein wenig verdächtig wölbte für einen Mann. "Ja bei mir ist alles in Ordnung, nur bei meinem Wagen bin ich mir da nicht so sicher. Und geht es ihnen gut?", erklärte er der jungen Fahrerin, die wirklich alles tat, um ihre Identität zu verschleiern. Was er ihr nicht nachtragen konnte. Tat er nicht das gleiche? Immerhin trug er einen langen Anzug, welcher seine Glyphen bedeckte und eine Sonnenbrille um seine hellen Augen zu verbergen.

"Wollen Sie vielleicht mal auf der anderen Seite der Motorhaube unter dem Bodenblech nach Öl sehen?", schlug die Fahrerin vor und Jacob nickte, schaden konnte es nicht. So wandte er sich auf die andere Seite der Motorhaube, sodass sich der Wagen jetzt zwischen ihnen befand, aber das störte ihn nur wenig und suchte nach dem Öl. Irgendwo musste ja welches sein, wo sonst sollte der Geruch herkommen. Er suchte neben dem Wagen, kniete sich sogar hin und sah unter dem Wagen, fand aber nirgends Öl. "Komisch ich kann kein Öl sehen. Sind sie sicher, dass der Geruch nicht von ihrem Motorrad stammt?", fragte Walker, bevor er sich wieder aufrichtete.

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#5

RE: St.Mary RD

in Archiv Alt 18.04.2016 23:09
von Raven • 135 Beiträge | 1365 Punkte

Innerlich seufzte die schlanke Frau. Das hier war doch irgendwie idiotisch! Er hatte doch eh schon sehen können, dass sei kein Kerl war und ... ihm körperlich unterlegen.
Als er sich wieder aufrichtete, deutete Raven kurz auf ihren linken Ellenbogen. Er sollte ein Zeichen für den Herren auf der anderen Seite des Wagens sein, dass er etwas trockenen Schmutz an seinem Ellenbogen hatte. Und dort wollte er ihn sicher nicht lassen!

Auf die Frage, ob der Ölgeruch nicht doch von ihrem Motorrad kommen könne, schüttelte sie kurz sichtbar den Kopf und antwortete schließlich: "Es geht mir gut, danke!" Dann endlich öffnete sie das Visier des Helmes und sah ihr Gesicht in klein auf den Gläsern seiner Sonnenbrille spiegeln. Das Licht einer Laterne in der Nähe reichte dazu gerade so aus. Blackhunters Gesicht kannte niemand, da war sie sich ziemlich sicher.
"Mir wäre wohler, wenn sie auf der Seite vom Wagen bleiben würden. Entschuldigung, wir leben in ... interessanten Zeiten! Ich ... könnte mal einen Blick auf ihr Malheur werfen, Sir. Aber bitte, bleiben Sie einfach dort stehen, ja?" Sie nickte ihm nochmals verstärkend zu und trat dann an den Wagen heran und sah unter die Motorhaube. es war, wie sie vermutet hatte! Der kleine Verschlussdeckel hatte sich vermutlich durch den Ruck gelöst, wo man Kühlflüssigkeit zugeben konnte. Offenbar war der vorher schon nicht richtig fest gewesen!
"Ist gar nichts schlimmes! Sie brauchen neue Kühlflüssigkeit! Aber für's Erste würde Wasser reichen. Ich hätte da welches. Wir lassen den Wagen etwas abkühlen und dann füllen wir das ein. Deckel drauf und fertig! Zumindest bis zur nächsten Tankstelle!" Sie sah hoch und hatte sich während der kurzen Inspektion auf ihre Ohren verlassen. Der Mann stand dort noch. Gott-sei-dank!


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#6

RE: St.Mary RD

in Archiv Alt 18.04.2016 23:59
von Serafina • 137 Beiträge | 1375 Punkte

So viel Glück hatte Serafina schon lange nicht mehr gehabt. Dabei lag sie noch gar nicht solange hier im Gebüsch am Straßenrand. Hier versteckte sie sich gerne und wartete ab ob sie jemanden mit locker Hängender Tasche oder leicht zu stehlendem Brieftasche gab. Aber in letzter Zeit war es sehr mühselig genug für das Überleben zu bekommen. Umso mehr freute sie sich als auf einmal der große Wagen vor ihr zum stehen kam. Zunächst hatte sie die Luft angehalten und gedacht er wäre wegen ihr hier. Aber zum Glück war es nicht so. Denn Scheinbar funktionierte das Auto einfach nur nicht. Umso besser für Serafina. So konnte sie bestimmt gleich das ein oder andere aus dem Wagen borgen. Doch der Fahrer war leider sehr aufmerksam. Beinahe hatte sie schon aufgegeben als die perfekte Ablenkung dazu kam. Eine Weile passierte für Serafina nichts interessantes. Allerdings wurde es auf einmal eng. Als die Frau sich langsam auf das Auto zubewegte. Ganz schnell verschwand sie tiefer in dem Busch und bewegte sie vorsichtig weiter weg. Es war besser wenn sie niemand sah. Ganz langsam bewegte sie sich Richtung des Motorrads. Sie fand es faszinierend und da hingen so viele Taschen dran. Es sah wirklich gut aus,. Leider starte der Mann ebenso darauf. Aber es würde der Moment kommen, an dem niemand aufpassen würde. Denn diese Taschen und das Motorrad waren einfach viel zu verlockend. Serafina konnte da einfach nicht einfach liegen bleiben. Hoffentlich entdeckte sie der grimmige Mann nur nicht zu früh. Es dauerte noch eine Weile, die Serafina wie eine Ewigkeit vorkam. Doch schließlich sah der Mann weg. Serafina beschloss nicht die Taschen lange zu durchwühlen. Sie würde einfach das Motorrad fahren. Ja das würde sie schaffen. Sie konnte doch auch mit einem Fahrrad umgehen. Das konnte nicht viel Schwerer sein. Also huschte sie in dem Moment wo der Mann weg sah aus dem Gebüsch und sprang gleich auf den weichen Sitz des Motorrad. Sie saß da richtig bequem drauf. Doch sitzend kam sie nicht an die Pedale und schalter. Also stellte sie sich da drauf und drückte einfach mal alle knöpfe. Die Blinker sprangen an doch gleich darauf rumorte es unter ihr und der Motor kam ans laufen. Sie hatte es Geschafft. Jetzt würde sie Motorrad fahren. Den Jubelschrei konnte sie nicht ganz unterdrücken. Doch es lief nicht so wie sie wollte. Zunächst passierte nichts und Serafina drehte, zog und hantierte wild an den Griffen herum. Bis das Motorrad mit einem gewaltigen Satz sich in Bewegung setzte. Serafina hatte damit nicht gerechnet und im nächsten Moment knallte es auch schon und das Ding viel mit ihr um. In letzter Sekunde Sprang sie ab. Flucht. Sie musste weg ganz schnell weg. Doch ohne etwas wollte sie nicht weg. Aber da lag etwas auf dem Boden. Sie wusste zunächst nicht was es war, sie schnappte danach und lief Kopflos über die Straße. Einfach nur weg von hier. Erst beim laufen sah sie kurz auf ihre Trophäe. Sie konnte es kaum fassen. Ein Bogen und dazu noch ein wunder schöner. Den würde sie niemals wieder her geben. Nun hatte sie endlich eine neue Waffe. Ohne sich weiter umzusehen rannte sie die Straße weiter entlang. Erst langsam spürte sie im Arm eine pochenden Schmerz. Er wurde immer schlimmer. Doch daran wollte sie nicht denken. Ihr ging es doch gut. Das Blut, dass aus dem Ellbogen tropfte ignorierte sie einfach. Aber es tat allmählich immer mehr weh.


zuletzt bearbeitet 19.04.2016 00:07 | nach oben springen

#7

RE: St.Mary RD

in Archiv Alt 19.04.2016 12:37
von Jacob Walker (gelöscht)
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Die Fahrerin bestätigte Walker, dass es ihr gut ging und klappte endlich ihr Visier vom Helm hoch. Viel sah Walker nicht nur ihre Augen und ein wenig vom Gesicht, aber das reichte ihm. Zuvor hatte sie ihn darauf aufmerksam gemacht, dass er etwas Dreck am Ellenbogen hatte. Er bedankte sich mit einem Nicken und klopfte sich den Staub ab. "Mir wäre wohler, wenn sie auf der Seite vom Wagen bleiben würden. Entschuldigung, wir leben in ... interessanten Zeiten! Ich ... könnte mal einen Blick auf ihr Malheur werfen, Sir. Aber bitte, bleiben Sie einfach dort stehen, ja?", erklärte ihm die junge Frau und trat vorsichtig auf die offene Motorhaube zu. Walker nickte und zeigte ihr so, dass er verstanden hatte, er konnte es ihr nicht übel nehmen und wenn sie erkannt hätte, was er war, hätte sie ihm vermutlich nicht geholfen. Aber Walker blieb wo er war, er war froh darüber etwas Hilfe zu bekommen und war sich auch nicht zu Schade, diese von einer Frau entgegen zu nehmen. Wenn sie sich nun mal besser auskannte und helfen konnte, dann hatte er kein Problem damit dies anzuerkennen. "Ist gar nichts schlimmes! Sie brauchen neue Kühlflüssigkeit! Aber für's Erste würde Wasser reichen. Ich hätte da welches. Wir lassen den Wagen etwas abkühlen und dann füllen wir das ein. Deckel drauf und fertig! Zumindest bis zur nächsten Tankstelle!", erklärte die Motorradfahrerin dem Gen 1 und sah zu ihm auf. Er nickt und wollte sich gerade bedanken, als er hörte wie ihr Motorrad erst seltsame Geräusche von sich gab und dann umfiel. Auf dem Sitz saß ein kleines Mädchen. Ein kleines Mädchen? Walker war im ersten Moment darüber verwirrt, dass er sich nicht eher bemerkt hatte, so dass die kleine genug Zeit hatte aufzuspringen und mit einer der Taschen weg zu rennen. Aber weit kam sie nicht.
Walker setzte ihr in Humaner Geschwindigkeit nach, fing sie ein und trug das Mädchen zurück zu dem Motorrad und SUV. Dort angekommen setzte er sich vorsichtig auf dem Boden. Ein fruchtiger Geruch ging von ihr aus. Besorgt besah er sich die Verletzung, welche sie sich bei dem Sturz zu gezogen hatte. Die Tasche, einen Bogen wie er fasziniert feststellte reichte Walker der Besitzerin weiter. Bevor er seine Sonnenbrille abnahm. Er wollte das Mädchen nicht erschrecken. "Du weißt, dass stehlen eine Straftat ist?", fragte er freundlich und ehrlich lächelnd. Er gehörte definitiv nicht zu denjenigen, welche arme Straßenkinder verprügelten, wenn sie sie beim Diebstahl erwischten. Nein er redete in Ruhe mit ihnen und gab ihnen dann von sich aus Geld oder kaufte etwas zu Essen. Schließlich gab es einen Grund, weshalb die Kinder stehlen mussten und es waren immer noch bloße, unschuldige Kinder. "Wie heißt du? Mein Name ist Jacob", fragte Walker das Mädchen, dabei blieb er freundlich und höflich. Er hielt sie am Arm fest, aber nicht zu fest um ihr weh zu tun, solange sie sich nicht wehrte.
"Darf ich dich in mein Auto setzten, dann kann ich deinen Arm für erste versorgen, aber eine Arzt sollte sich das trotzdem ansehen", erklärte er und sah sie freundlich mit seinen blauen Augen an. Ja nichts an seiner Natur reagierte auf das Blut des Mädchens. Mit der Zeit hatte er gelernt, die Transformation zu kontrollieren und seine Moral und sein Anstand verbot es ihm, auf das Blut eines kleinen unschuldigen Mädchens zu reagieren. Doch irgendwie beschlich ihm das Gefühl, dass die kleine eine Gefährtin war, eine Tatsache, die ihn mehr als beunruhigte. Er musste etwas tun, er konnte die Kleine nicht auf der Straße zurück lassen, schon gar nicht verletzt

zuletzt bearbeitet 19.04.2016 12:55 | nach oben springen

#8

RE: St.Mary RD

in Archiv Alt 19.04.2016 17:44
von Raven • 135 Beiträge | 1365 Punkte

Als Blackhunter bemerkte, dass sich jemand an ihrem Motorrad zu schaffen machte, ruckte ihr Kopf hoch und stieß mit einem satten 'Dong!' an die Motorhaube. Mal nur gut, dass sie den Helm noch trug!
Es ging alles verdammt schnell: Da war jemand kleines auf ihrem Motorrad. Ein Liliputaner? Nein! Ein Kind, ein Mädchen! Und die schaffte es leider die Maschine in Bewegung zu setzen, aber in die falsche Richtung. Naja, wie man es nahm! Konnte auch die Richtige sein, wenn man bedachte, dass die Kleine mit einer unerhörten Geistesgegenwart wieder von der Maschine absprang und sich nur einen Teil der Beute schnappte und dann weglief. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn das Kind vorwärts gefahren wäre!!! Dennoch riss Raven überrascht den Helm von ihrem Kopf und schrie überrascht: "HEY!" Der Helm landete mit einigem Schwung im Gebüsch, dass ihn sanft fing und zu Boden trug. Das Motorrad ... hatte einen ziemlichen Schaden abbekommen und würde so schnell nicht mehr fahren. Und der SUV - na, jetzt hatte er ne gewaltige Delle in der Stoßstange und war böse zerkratzt! Na ganz großes Kino! Bravo! Raven fluchte laut hörbar und bemerkte nur nebenbei, dass der Mann das Mädchen einfing und ihr die Tasche wieder in die Hand drückte. Die Frau holte tief Luft und ganz offenbar wollte sie gerade zu einer Schimpftirade ansetzen, als sie bemerkte, dass das Kind sich doch verletzt hatte. Sie schloss ihren Kiefer wieder mit einem hörbaren Klicken und betrachtete die Szene. Als der Mann seine Sonnenbrille abnahm und sie diese strahlenden, hellblauen und schon beinahe leuchtenden Augen bemerkte, war dies Anlass, um wieder Luft zu holen!
Sie hörte, was der Mann sagte und wie gütig er mit der Situation umging. Das war ... großartig! Doch statt über die Versorgung des Mädchens zu reden, holte Raven die kleine Verbandstasche, die sie immer bei sich führte. Als sie anfing, das nötige Verbandszeug herauszufischen fragte sie die Kleine: "Wie heißt Du?!" Dabei sah sie dem Mädchen in die Augen.
Was der Menschenfrau und Gefährtin entging, war, dass sich für den Vampir zu dem fruchtigen Geruch nun noch eine leichte Note von Zuckerwatte mischte. Gut, dass sie das nicht selbst wahrnehmen konnte. es war ... zu süß für den Augenblick!
Und als sie damit begann die Wunde zu betrachten und zu reinigen, sagte sie leise und beinahe sanft zu dem Kind: Den Bogen kannst du noch nicht spannen, glaub mir. Und ohne Pfeile hätte er Dir gar nichts genutzt! Du brauchst noch was kleineres, leichteres für den Anfang. ..."


zuletzt bearbeitet 19.04.2016 18:12 | nach oben springen

#9

RE: St.Mary RD

in Archiv Alt 19.04.2016 18:41
von Serafina • 137 Beiträge | 1375 Punkte

Weit kam Serafina leider nicht. Auf einmal schlossen sich um ihren Bauch ein paar große Arme und hoben sie einfach in die Luft. Strampelnd wehrte sie sich heftig da gegen. Doch schließlich hatte sie keine Wahl und musste wieder zurück. Dabei Schlug und trat sie wild um sich. "Hilfe" Schrie sie, doch die Passanten liefen lieber schnell weg. Wie immer, dachte sie sich. Lieber weitergehen und nichts gesehen haben. Schließlich wurde sie wieder auf den Boden abgestellt und man nahm ihr ihre Trophe als Strafe dafür bis sie nun mit ihren Spitzen Zähnen in die Finger, die noch immer ihren Arm festhielten. Sie mochte es überhaupt nicht so festgenagelt zu werden. Den beiden Zuhören tat sie auch nicht, sie würden eh nur mit ihr schimpfen und fragen wer ihre Eltern sind und wie sie den Schaden am Auto und Motorrad bezahlt bekam. Weiter versuchte sie sich aus dem festen Griff zu befreien. "Das geht dich nichts an!" brüllte Serafina auf die Frage hin zunächst den Mann an. Als dieser dann noch meinte sie ins Auto setzen zu wollen Schrie sie nur ganz laut. Als ob sie sich in ein fremdes Auto setzen ließe. Für wie dumm hielt der Mann sie eigentlich. Sie fühlte sich in die Enge getrieben und wollte einfach nur noch weg. Ein anderes mal würde sie sich schon ihre Trophe zurückholen und dann dem Mann dafür mit Pfeilen spicken. Immer wieder zog sie den verletzten Arm weg, als die fremde versuchte sie anzufassen. "Nein!" rief sie nun auch der Frau entgegen, dessen Motorrad sie wohl ein wenig kaputt gemacht hatte. Was war sie auch so leichtgläubig und lies den Schlüssel stecken. Da musste man doch versuchen damit zu fahren.


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#10

RE: St.Mary RD

in Archiv Alt 19.04.2016 19:35
von Jacob Walker (gelöscht)
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Das Mädchen reagierte nicht anders wie erwartet. Es schlug und trat um sich, wie eine kleine Kämpferin. Zu allem Überfluss biss sie Walker in die Finger, als er ihr den Bogen abnahm. Aber der gebissene zuckte nicht mit einer Wimper, so fest konnte die kleine nicht zu beißen, dass er Probleme bekam. Sie schrie um Hilfe und er versuchte beruhigend auf sie einzureden. Aber es half nichts. Die Passanten gingen weiter, das war auch gut so und Walker interessierte es auch nicht, genauso wenig, wie es ihn interessierte, dass sowohl das Motorrad, als auch seine Wagen so einiges abbekommen hatten. Das alles waren nur Materielle Dinge, die waren nicht so wichtig. Schon gar nicht so sehr, wie das Wohlergehen des Kindes in seinen Armen. Was aber weder ihm noch der Frau zu zuhören schien. Die inzwischen ein erste Hilfe Set geholt hatte, es war klein, sollte aber für das nötigste reichen. Doch bevor sie den Arm versorgen konnten, mussten sie das arme Ding erst ein mal beruhigen. Leichter gesagt als getan. "Das geht dich nichts an!", brüllte das Mädchen ihn bloß an und wehrte sich weiter.
Die kleine schleuderte ihnen nur ein kräftiges Nein entgegen und Walker war erstaunt darüber, wie ein so zartes Wesen, ein solch kräftiges Organ haben konnte. Nebenbei bemerkte er, dass kein Motorölgeruch mehr vorhanden war, so als wäre er einfach plötzlich verschwunden, was eigentlich absolut unmöglich war, stattdessen roch es neben dem Fruchtigen Geruch, der von dem Mädchen kam, welcher ihr Blutduft sein konnte, so fern die kleine wirklich eine Stammesgefährtin war. Aber das musste Walker erst herausfinden. Nahm er noch ein zweiten, süßen Geruch nach Zuckerwatte(?) war. Wo kam der denn plötzlich her?
"Sch, sch alles ist gut. Wir wollen dir nur helfen. Verrätst du uns deinen Namen?", sprach er beruhigend auf das verängstigte Mädchen ein. Den Versuch sie in sein Auto zubekommen, hatte er schnell aufgegeben. Das war wohl dann doch zu beängstigend für ein kleines Mädchen, immer hin war er ein Fremder und was lernten Kinder als erstes, vor allem die die auf der Straße lebten: Steige nie! zu einem Fremden ins Auto. Stattdessen zog er einen Lolli aus seiner Anzugtasche, welcher er zuvor beim Tanken geschenkt bekommen hatte und hielt ihn dem Mädchen hin. "Hier für dich! Während du ihn lutscht, kann ich mir mal deinen Arm ansehen? Das muss versorgt werden. Du kannst mir vertrauen, ich tue dir nichts, ich will wirklich nur helfen", versuchte Walker es weiter das Mädchen zu beruhigen und lockerte seinen Griff so weit wie er sich traute, er wollte sie kein zweites Mal einfangen müssen. Denn gehen lassen würde er das Mädchen nicht, nicht so, nicht in dieser Welt, die voller Rogue waren, welche sich vermutlich mit freuden auf ein solches "Festmahl" stürzen würden.
"Kannst du mir helfen? Einer Frau vertraut die Kleine vermutlich mehr", wandte Walker sich an die Motorradfahrerin, welche bereits mit mäßigem Erfolg versuchte die Verletzung zu reinigen und sah sich in der Straße um. Das letzte was sie jetzt gebrauchen konnten waren Rogue, die von dem Blut des Mädchens angezogen wurden. Ihm entging nicht, dass die Fahrerin ein wirklich hübsche junge Frau war, genau sein Typ, wären sie in einem Club, hättet er sie angesprochen, doch ihr auf offener Straße galt seine Aufmerksamkeit erst einmal dem zweiten weiblichen Wesen direkt vor ihm

zuletzt bearbeitet 19.04.2016 19:44 | nach oben springen

#11

RE: St.Mary RD

in Archiv Alt 19.04.2016 21:50
von Raven • 135 Beiträge | 1365 Punkte

Raven hatte keine Ahung, ob die kleine Maus, die hier auf beeindruckende Weise den Aufstand probte, den Lolli nehmen würde. Aber sie fand es erschreckend, dass das Mädchen trotz ihrer deutlichen, lauten Worte und ihres klaren Benehmens keine Beachtung fand. War es inzwischen wirklich so einfach, ein Kind von der Straße zu klauen? Immerhin hatten die Leute ja gar nicht alles mitbekommen. ... Sie konnte nicht alle wissen, dass die Kleine den Schaden hier verursacht hatte.

"Hör zu", sagte Raven schließlich leise zu dem Kind. "Du blutest. Bluten im Dunkeln ... Du hast bestimmt von den Monstern gehört, oder? Sie können es riechen. Sie könnten Dich finden! Bitte, lass mich das sauber machen und Dir helfen." Sie sah das kleine Mädchen ernst an. "Ich habe diese Monster schon gesehen, weißt Du. Sie sind wirklich da. Nicht wie die in den Geschichten für böse Kinder. Es gibt sie, dafür habe ich den Bogen. ... Bitte, lass mich die Wunde reinigen und einen Verband anlegen, ja?" Sie sprach mit dem Mädchen in ruhiger und ernster Art, wie mit einer Erwachsenen. Falls dieses Kind auf der Straße lebte, was es innerlich sowieso viel erwachsener, als manch Andere.

Das kleine Mädchen hattes es übrigens geschafft, dass Raven inzischen in der Hocke vor dem Kind und damit ungeschützt NEBEN dem riesigen Mann hockte. Aber ihr war das Kind wichtig und sie glaubte nicht mehr, dass er sie nun angreifen würde oder, dass er zur Regierung gehörte und auf sie angesetzt war.


zuletzt bearbeitet 19.04.2016 22:34 | nach oben springen

#12

RE: St.Mary RD

in Archiv Alt 20.04.2016 19:10
von Serafina • 137 Beiträge | 1375 Punkte

"Niemals" brüllte sie nur und zog weiter an ihrem Arm um frei zu kommen. Als ob sie dem Mann auch nur irgendwas sagen würde. Der Kerl hatte sie entführt und hielt sie gegen ihren Willen fest. Serafina Wehrte sich weiterhin, da half auch kein billiger Lutscher. "Denn kannst du dir sonst wo hin stecken." Konterte sie nur frech. Weder ging sie mit dem Mann ins Auto noch lies sie sich etwas von ihm andrehen. Für Wie blöd hielt er sie denn? Nacher war in dem Lutscher irgendein Zeug drin. "Die einzigen Monster hier seid ihr." Schrie sie laut. Sollten doch diese Dinger kommen. Dann würde sie das blöde Paar hier endlich los. "Lasst mich gehen." maulte Serafina. Langsam reichte es ihr. Als ob die zwei ihr Etwas zu sagen hatten. Es waren nicht ihre Eltern und auf die hörte Serafina schon mal gar nicht. Aber wenn die Frau darauf bestand würde sie ihr auch die Pfeile klauen. Was machte das für sie einen großen Unterschied. Am liebsten hätte sie ja das Motorrad genommen. Das war viel mehr wert. Langsam lockerte der Mann seinen Griff und Serafina witterte ihre Changse. Schnell zog sie ein Messer, dass sie versteckt trug und stach damit nach der Hand, die sie fest hielt. Wenn er nicht einen Finger verlieren wollte musste er sie loslassen. Das nutzte Serafina und sprang zwischen den Beinen der Frau hindurch. Wieder griff sie nach dem Bogen, dies mal nahm sie aber gleich in die andere Hand die Pfeile, warf sich die Tasche auf den Rücken und flitzte durch das Gebüsch. Nun kratzte sie sich in der Eile nur noch mehr auf. Aber das war ihr egal. Sie war frei. Doch gleich hinter dem Gebüsch sprang sie auf und rannte los. Den Bogen in der einen Hand fischte sie mit der anderen einen Pfeil aus ihrer neuen Tasche und versuchte ihn einzulegen. Dieses mal würde sie sich nicht von dem Mann fangen lassen!


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#13

RE: St.Mary RD

in Archiv Alt 20.04.2016 20:13
von Jacob Walker (gelöscht)
avatar

Die Kleine nahm den Lolli, den Walker ihr hin hielt, natürlich nicht an. Stattdessen schrie sie ihn an, beschimpfte sie als Monster und die Frau weiterhin. Passanten waren schon länger nicht mehr zu sehen. Sie wehrte sich, zog sogar plötzlich ein Messer von irgendwo her und stach damit nach dem Vampir. Welcher schnell reagierte, er ließ sie los und wich dem Messer aus. Geschwind schlüpfte das Mädchen unter den Beinen der Dame durch, schnappte sich den Bogen und die Pfeile und verschwand in dem Gebüsch. "Bleib hier, ich hole deine Sachen zurück", wandte sich Walker an die Motorradfahrerin, setzte dem Mädchen hinter her. Schloss noch im Sprint seinen Wagen ab. Schnell hatte er das Mädchen gefunden, aber nicht nur er, sondern auch drei Rogues, welche vermutlich noch nicht von dem Mädchen bemerkt worden waren. Er ließ seine Vorsicht fallen, innerhalb weniger Augenblicke stand er vor dem Mädchen, schob es bestimmt hinter seinem Rücken, welche schon versuchte einen Pfeil einzulegen. Im Sprung hatte er seine Jacke ausgezogen und neben dem Mädchen auf den Boden geworfen, gelassen krempelte er seine Ärmel nach oben zeigte absichtlich seine Glyphen, die ihn als Gen 1 auswiesen. Den drei Blutsaugern sollte ganz genau klar werden, mit wem sie es zu tun hatten. "Bleib hinter mir, Kleine. Ich kümmere mich schon um die", erklärte Walker dem Mädchen. "Wenn ihr intelligent seid und an eurem Leben hängt, dann solltet ihr jetzt verschwinden", zischte er den Rogue zu, welcher langsam duckend und vollkommen auf das blutende Mädchen, was noch mehr blutende Kratzer aufwies, fixiert. Langsam zog er einen Dolch hervor, damit er etwas hatte womit er sich und das Mädchen verteidigen konnte. Das letzte, was er jetzt wollte war vor den Augen eines unschuldigen Kindes zu töten, aber wenn ihm keine andere Wahl blieb um sie da raus zu holen, würde er es tun müssen.

zuletzt bearbeitet 20.04.2016 20:16 | nach oben springen

#14

RE: St.Mary RD

in Archiv Alt 20.04.2016 20:24
von Raven • 135 Beiträge | 1365 Punkte

Raven war was menschliche Reflexe anging auch nicht gerade schlecht. Schließlich hatte sie die letzten Jahre auch genug Gelegenheiten zum Training gehabt. Sie riss die Karte aus dem Motorrad, die den altmodischeren Schlüssel ersetzte - und blieb natürlich nicht am Auto oder 'hier'! Auch wenn sie glaubte, dass der Mann seine Worte in die Tat umsetzen würde, war sie nicht der Typ dafür, untätig herumzustehen und etwa ihre Fingernägel zu lackieren oder zu feilen oder sonst irgendwelche Dummheiten! Die Kleine hatte ihre Worte vernommen und sofort umgesetzt. Nicht mal schlecht! Das Herz eines Löwen und der Mut einer Kriegerin - aber immer noch nur der Körper eines kleinen Kindes und sehr wahrscheinlich auch nur dessen 'Weitsicht'!

Zum zweiten Mal an diesem Abend fluchte Raven gekonnt und setzte dann ihrer besten Waffe, dem Mädchen und dem fremden Riesen hinterher. Dieser Abend konnte nicht mehr schlimmer werden. ...
Dachte sie zumindest!
Bis sie den großen Kerl mit den leuchtendblauen Augen einholte, der das Mädchen bereits hinter sich in Sicherheit gebracht hatte. Ohne die Rogues weiter zu beachten, sprintete sie zu dem Kind, entriss ihm etwas unwirsch den Bogen und einen der Pfeile und legte an und schoss! Der Pfeil zischte an dem Ohr des großen Mannes vorbei und traf einen der Rogues. "Mit denen verhandelt man nicht!", wies sie beide hin und griff gerade nach einem weiteren Pfeil, als ... sie die Glyphen des Mannes bemerkte, die sich bis zu den Handgelenken herunterzogen und daraus eine erste Schlussfolgerung zog.
Der zweite Pfeil lag auf der Sehne und sie spannte den Bogen, schoss aber nicht. Sie war sich nämlich gerade nicht so sicher, wem dieser Pfeil gelten sollte. Das Primärziel war sicherlich der Rogue. Aber was hatte der Mann von dem Kind gewollt? Hatte er wirklich helfen wollen, oder ... war die Kleine nur eine billige Nahrungsquelle für den Vampir, der bisher so zivilisiert dahergekommen war?


zuletzt bearbeitet 20.04.2016 20:26 | nach oben springen

#15

RE: St.Mary RD

in Archiv Alt 22.04.2016 11:40
von Serafina • 137 Beiträge | 1375 Punkte

Serafina kam auch diesmal nicht sehr weit. Der blöde Kerl verfolgte sie schon wieder. Doch diesmal schien er sie nicht schnappen zu wollen. Zumindest entschied er sich dieses mal ihr den Weg zu blockieren statt sie hoch zu heben. Vor ihr erschien nur die groß breite Wand. Ein Stück entfernt liefen drei ihr nur zu gut bekannte Gesichter auf sie zu. Es waren Monster ja, aber hielten sie Serafina nie auf. Sie entkam den Monstern wesentlich leichter wie zwei übereifrigen jungen Eltern. Nicht zuletzt weil Serafina durch dünne Löcher und Schächte passte wo sie die Rouges die Zähne dran Ausbissen. Serafina entschied sich ein wenig zurück zu gehen, hier kam sie ohnehin nicht weiter. Plötzlich tauchte die Frau neben ihr auf und entriss ihr schon wieder die Beute. Viel konnte sie mit dem Bogen ohnehin nicht anfangen, aber das würde sie niemals zugeben. Serafina hatte versucht den Pfeil einzuspannen, doch das hatte schon nicht gut geklappt. Als sie dann versuchte den Bogen zu spannen, ging das nicht wirklich. Ganz davon abgesehen, dass der Pfeil zur Seite ausbrach und ein Zielen, oder sinnvoller Schutz niemals funktioniert hätte. Nun hatte sie wieder nur ihr Messer. Damit konnte sie nicht viel ausrichten. Nicht bei dem großen Mann. Bei der Frau hätte sie da sicher mehr machen können. Doch bislang fand Serafina die Frau doch recht nett. Bis auf, dass sie ihr nicht den Bogen lies. Grade hatte die Frau erst den Bogen in der Hand schon flog auch schon der erste Pfeil auf einen Rouge zu, der sofort umfiel. Nun erst sah sie zurück auf den großen bösen Mann. Der hatte scheinbar nichts besseres zu tun als sich vor den anderen auszuziehen. "Spinnst du?!" brüllte ihn Serafina an. Sie mochte den Mann vielleicht nicht gerne, aber im Augenblick war es besser wenn er einen Moment durchhielt während sie fliehen konnte. Allerdings war, was Serafina nun sah alles andere als in Ordnung. "Lauf," sagte sie mit zitternder Stimme. "Lauf weg!" wiederholte sie zerrte an dem Arm der Frau, dass sie dabei ihr die Kontrolle über den Bogen nahm war ihr in dem Moment egal. Doch sie lies sich nicht viel Zeit abzuwarten wo der Pfeil traf. Die Frau setzte sich dennoch nicht schnell genug in Bewegung. Serafina lies los und rannte weg. Weg rennen konnte sie verdammt gut und sie hatte überall verstecke, in die sie ganz schnell verschwinden konnte. Wenigstens bis der morgen anbrach und nur noch die normalen Monster auf der Straße waren.


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