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#1

Haus von Toni

in Archiv Alt 26.05.2016 23:37
von Serafina • 137 Beiträge | 1375 Punkte

Serafin dachte eigentlich schon längst nicht mehr an das treffen mit Jacob und Raven. Sie wollte es so Schnell wie möglich vergessen. Aber es drängte sich dennoch immer wieder in ihren Kopf. Sie musste runter von der Straße. Sie hatte keine Lust noch einmal von einem Vampir mitgeschleift zu werden. Das machte ihr nur Angst. Nun war sie viel ängstlicher und sie bekam kaum etwas bei ihrem Raubzug ab. Der ganze Tag verlief nicht so gut. Da brachte ihr weder die neue Decke noch ihre Kette etwas. Wegen dem Schmuckstück mochte sie noch immer Raven. Auch wenn sie kurz überlegt hatte es zu verkaufen. Doch als sie es dann einmal los werden wollte ging es nicht. Sie bekam es nicht aus, weder nach vorne, noch über den Kopf. Kurz war sie dabei in Panik geraten. Doch schließlich hatte sie sich damit abgefunden. Anders ging es ja auch nicht. Also musste sie sich daran gewöhnen. Aber wie sollte sie bei all den Erinnerungsstücken die Nacht vergessen? Als es dunkel wurde hatte Serafina grade genug zusammen um sich etwas zu essen zu besorgen. Doch da witterte sie ein gutes Ziel. Groß, breit gebaut. Ihm würde Serafina wohl kaum auffallen. Sie passte ja unter seinen Beinen einfach durch. Er kam auch recht nah bei ihr vorbei. 3... Serafina verhielt sich so wie schon die ganze zeit. 2... sie drehte sich leicht weg und begann ihre Muskeln anzuspannen. 1... Ein letzter prüfender Blick das niemand zu ihr sah. Blitzschnell griff ihre kleine Hand in die Hosentasche des Vampirs. Ohne groß auch nur ihn wirklich zu berühren. Zog sie ein Schlüsselbund heraus und hinterließ stattdessen ein paar in form gehauene Kronkorken. Sie würden sich ganz ähnlich den Schlüsseln anfüllen. Doch damit bekam niemals jemand ein echtes Schloss auf. Erst als sie zwei Straßen weiter gegangen war holte sie die Beute hervor und betrachtete die Schlüssel. Viel damit konnte sie nicht anfangen. Autoschlüssel, mehrere kleine. Erst bei genauem hinsehen viel ihr bei einem der Schlüssel eine kleine Gravur auf. Dort stand eine Adresse. Entweder von dem Schlüsselhersteller oder von dem Haus des Mannes. Serafina schätze ihn nicht sehr Familienfreundlich ein. So spät war niemals ein Familienvater noch hier unterwegs. Es war ein gutes Stück weit weg. Doch das würde sie schon finden. Den Autoschlüssel brauchte sie nicht. In Boston gab es viel zu viele und sie konnte wohl kaum bei jedem einzelnen Auto den Schlüssel ausprobieren. Auch wenn s eine wohl sehr edle Automarke war. Sobald sie herausgefunden hatte wo sie überhaupt hin musste. Den es war schon etwas anderes die Adresse zu lesen und zu kennen. Lief sie los. Solange der Mann noch hier in der Stadt war. Wer sich so ein Auto leisten konnte hatte sicher auch einiges zu Hause.
Vor dem Haus angekommen viel ihr erst einmal das Kinn herunter. Auch im Dunklen sah es verdammt teuer aus. Mit zitternder Hand ging sie auf die Tür zu. Das war ihr erster Einbruch. Plötzlich ging das Licht an und sie zog sich laut schreiend zurück. Doch da niemand zu hören war musste es wohl automatisch sein. So lange wie möglich im Schatten bleibend ging sie auf die Haustür zu, steckte den Schlüssel hinein und schloss auf. Erst traute sie sich nicht rein zu gehen. Doch als ein Auto näher kam huschte sie so schnell sie konnte in das Haus. Nur um so schnell wie möglich die Tür hinter sich auch wieder zu verschließen. Drinnen war kein Licht an, aber das änderte sie sofort. Zunächst viel ihr nichts besonderes auf. Aber dann erspäte sie an der Wand ein großes Schwert. Ganz so wie bei Jacob, aber das hier war nicht gut verschlossen. Sofort stürmte sie darauf zu. Kletterte etwas ungeschickt auf ein kleines Schränkchen darunter und stieß dabei alles um was dort drauf gelegen hatte. Serafina hatte nur noch Augen für die Waffe. Am Ziel angekommen hob sie es Vorsichtig aus der Halterung. Nur um im nächsten Moment zu merken, das die Waffe für ein kleines Mädchen viel zu schwer war. Langsam kippte die Spitze nach unten und viel schließlich auf die Deckplatte von dem Schränkchen auf dem sie stand. Die Spitze hinterließ einen kleinen Kratzer. Aber zum Glück viel der nicht auf. Sie sammelte noch mal all ihre Kraft und Schwang das Schwert. Erst wollte es nicht aus dem Holz. Also zog sie fester. Plötzlich löste sich das Schwert. Das flog auf sie zu. Serafina stolperte nach hinten. Doch da war nichts mehr. in einem schönen Salto nach hinten gab sie dem Schert noch mehr Schwung. Nun flog es wunderschön Richtung Decke. Doch zum Glück erreichte das Schwert die Decke nicht ganz. Kurz schwebte es in der Luft doch sofort begann es zu Boden zu fallen. Es dauerte nur einen Augenblick und es traf die Wand, davon prallte es ab und ging zu Boden. In das teure Parkett. Dort schlitterte es ein wenig lang und kam klirrend zum Liegen. Serafina war nicht sehr weich gelandet doch hatte das Schwert sie zum Glück weit verfehlt. Nun nahm sie es am Griff und zog es hinter sich her. Es war viel zu schwer zum schwingen, aber mit der Spitze am Boden konnte sie es doch gut transportieren. Nun nahm sie sich als erstes den Inhalt der Schubladen vor. Doch wirklich schönes fand sie nun auch nicht. Die hälfte davon lag nun in der Wohnung verteilt. Langsam arbeitete sie sie sich vor. Bis sie schließlich die Küche fand. Sofort lies sie ihre Waffe fahlen und rannte zum glücklich zum Kühlschrank. Sie riss die Tür auf und ihr lächeln verschwand. Es war so gut wie leer. Aber die großen Flaschen sahen vielversprechend aus. Sie nahm eine in die Hand und schüttelte sie prüfend. Darin konnte sie es blubbern sehen. Also war es bestimmt teure Limonade oder so etwas in der art. Doch es war kein Schraubverschluss. Sie durchwühlte die Küche doch schließlich hatte sie die Lösung. Sie legte die Flasche auf den Boden und machte sie mit ein paar Töpfen fest. Dann holte sie das Schwert. Stellte sich damit auf die Küchenzeile und hielt es über die Flasche. Nun musste Sie Ordentlich zielen. Doch schließlich ließ sie die Klinge los. Erneut beschleunigte das Schwert Richtung Boden. Es taff den Flaschenhals sehr zielsicher. Doch nun ging das Chaos erst los. Das schwert durchtrennte die Flasche. Welche nun in beide Richtungen davon schoss. Das schwert blieb aufrecht im Boden stecken. Der hintere Flaschenteil sauste über den Kirchenboden und verteilte seinen Inhalt. Wohin der Deckel verschwunden war konnte sie nicht genau sagen. Allerdings hörte sie etwas in dem großen Zimmer klirren und daraufhin ein kurzes poltern. "Mist, Scheiße .... Diese verdammte Flasche" begann sie zu Fluchen. Dabei Sprang sie auf den Boden und zerrte a dem Schwert, das noch immer in dem Holzboden steckte. Mit etwas Mühe kippte es herum und lag wieder in der Küche. Nun ging es weiter an den Kühlschrank Inhalt. Dort war in einer kleinen Schale schwarze Kugeln. Serafina wusste auch nicht warum sie es nahm. Aber in Filmen hatte sie so etwas schon einmal gesehen. Also nahm sie den Kaviar mit in das Große Zimmer wo ihr ein Bild den Weg versperrte. "Oh..." war alles das sie dazu noch sagte. Nicht weit davon lag der vordere Teil des Flaschenhalses. Serafina schlenderte weiter ob sie noch anderes schönes fand. Doch viel gab es nicht. Ein wenig abweisend schaufelte sie sich das Schwarze Zeug in den Mund. Allerdings schmeckte es bei weitem nicht so gut. Was soviel bedeutete, dass sie es wieder ausspuckte und die Schale vergaß und sich das zeug aus dem Mund kratze. Wobei sie den Kaviar auf dem Boden verteilte. Nachdem sie das Zimmer durchsucht hatte fand sie das Bad. Eine große Badewanne stand in der Mitte. Sofort lies sie heißes Wasser hineinlaufen. Sie würde sich gleich erst einmal entspannen. Doch da lenkte sie der große Bildschirm ab. Ein Sessel stand genau vor einem riesen großen Bildschirm. Daneben zwei fast so große Lautsprecher. Mit einem überwältigtem grinsen sprang sie in den Sessel und suchte die Fernbedienung. Es dauerte nicht lange und sie hatte das Ding am laufen. Es gab sogar eine Mediathek und sie konnte die vielen Bilder der verschiedenen Filme sehen. Es dauerte nicht lange und sie hatte raus wie sie es bediente. Einfach immer ok klicken und den richtigen Film suchen. Schließlich hatte sie "Rapunzel neu verföhnt" und Alle Barbie Filme gekauft. Nun viel selbst ihr die Auswahl recht schwer. Also wieder in die Mediathek. Woraufhin sie "Froozen" fand. Davon hatte sie schon gehört. Also wurde Der Film auch noch mit einem 'OK' gekauft und auf den großen Bildschirm gestartet. Schnell verzog sie sich in die Küche und schnappte sich die zweite Flasche. Dieses mal suchte sie aber etwas kleineres um die Flasche zu öffnen. Schließlich steckte ihr eigener Dolch in dem halb herausgezogenen Korken fest. Serafina schüttelte die Flasche so kräftig wie sie konnte. "Jetzt geh schon auf." Grade als sie aufgeben wollte. Begann sich der Korken zischend zu lösen. Für Serafina viel zu langsam. also schüttelte sie noch mehr. Bis auf einmal auch hier der Korken durch die Halbe Wohnung flog und etwas traf. Serafina viel dabei fast in die entgegen gesetzte Richtung um. Doch dieses mal wusste sie worauf sie sich einlies. Schnell noch ein Glas aus dem Schrank genommen stellte sie sich beides neben den Sessel. Ein prüfender Blick in die Badewanne, sagte ihr, dass sie noch lange nicht voll war. Also konnte sie zuerst den Film ansehen. och grade wo sie zum Sessel stürmte rutschte sie auf dem Kaviar aus, hielt sich am Raumteiler fest, dieser kippte um und damit war das Chaos in der Wohnung perfekt. Fluchend rieb sie sieh den Hintern und setzte sich in den Großen Sessel, aber damit kam sie nicht an ihre Limo. Also zog sie ein kleines Schränkchen näher heran. Nun lies sie sich auf dem Sessel nieder und schenkte sich etwas aus der Flasche ein. Das zeug prickelte lustig auf der Zunge und war extrem süß. Also war es perfekt für sie. Schnell drückte sie auf Play und machte den Ton lauter. Zwei Gläser später, die sie noch in der Ersten Szene getrunken hatte wurde sie auf einmal sehr Müde. Grade so schaffte sie es sich nochmal ein halbes Glas einzuschütteln. Serafina konnte nicht genug davon kriegen. Aber so richtig gut bekam es ihr nicht. Die Küche roch extrem nach Sekt, Die Badewanne wurde langsam immer voller und Serafina begann langsam auf dem Sessel einzuschlafen. Wobei der Fernseher auf voller Lautstärke 'Froozen' zeigte.


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#2

RE: Haus von Toni

in Archiv Alt 27.05.2016 13:14
von Toni Bloom (gelöscht)
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Nach diesem missglückten Treffen mit den offensichtlich unzufriedenen Kunden, der Einmischung diese Mr. Walkers und dem kurzen Gespräch, hatte sich Toni auf den Weg in eines der Büros seiner Firmen in der Stadt gemacht. ...
Abgelenkt durch drei sehr hübsche junge Frauen und wegen der großen Anzahl von Personen, die noch unterwegs waren, bemerkte Toni Bloom den Diebstahl seiner Schlüssel auf der Straße zunächst nicht. Doch er hatte ein paar wichtige Telefonate aus einem der Büros geführt, die zu seinen Firmen gehörten und dann wollte er nach Hause. Es war spät genug, die nötigen Dinge waren eingeleitet worden und sein Wagen stand gar nicht weit von seinem derzeitigen Aufenthaltsort in einer bewachten Tiefgarage. Er hatte einen Platz ganz unten und weit hinten angemietet, wo selten jemand hinkam. Als er unten aus dem Fahrstuhl trat, griff er automatisiert nach den Schlüsseln und stutzte.
Er musste den Knopf drücken, der die sich bereits wieder schließenden Fahrstuhltüren erneut öffnete und betrat das Parkhaus. Aus seiner Hosentasche zog er statt seiner Schlüssel ein paar verformte Kronkorken heraus. Kronkorken?! Das konnte doch nicht wirklich wahr sein: Er war wirklich Opfer eines Taschendiebes geworden? Und der musste ein kleiner Scherzkeks sein, ihm diesen Mist als Täuschungsmanöver zu hinterlassen!
Mr. Bloom fluchte nicht einmal. Ihm war bewusst, dass er jetzt nachsehen musste, ob der Dieb das Auto hatte mitgehen lassen und anschließend würde er zu seiner Wohnung fahren. Zu seiner Überraschung stand sein kleiner Luxusschlitten noch da, wo er ihn abgestellt hatte. Er nickte in die Überwachungskamera, wie er es immer tat und hockte sich dann neben dem Hinterrad des Autos hin und band in Ruhe seine Schnürsenkel. In diesem Moment war er nicht mehr direkt von der Kamera zu erfassen. Er wollte die Kamera nicht mit seinen mentalen Fähigkeiten manipulieren. Erstens fiel ihm das als Gen3 schon nicht mehr so leicht, wie einem Gen1 oder Gen2. Es war anstrengend! Und er hatte von der Kamera erfasst werden wollen. Das war ja sein Auto! Das komplette Equipment und die Sicherheitsleute dieses Bürohauses gehörten auch zu 'seinem' Personal. Auf die konnte er sich verlassen!

So konnte er ziemlich unbemerkt einen ersten Blick unter den Wagen werfen. Eine Bombe oder ähnliche Überraschungen konnte er nicht entdecken. Schnell und geschickt griff er an einer bestimmten Stelle zwischen die Chromfelgen und zog einen versteckten Ersatzschlüssel hervor. Der war nicht elektronisch, aber sein Oldie der Marke Jaguar funktionierte noch auf die klassische Art und Weise. Der einzig eingebaute elektronische Schnickschnack war einer exquisite Alarmanlage. Er ließ sich auf den Sitz hinter sein Lenkrad fallen und fragte zunächst diese Alarmanlage ab. Nachdem er alle Parameter durchgesehen hatte, war er sich sicher: Die Anlage war nicht manipuliert worden und hatte zurecht keine Blinksignale von sich gegeben. Es schien niemand an seinem Wagen gewesen zu sein. Dieser Sachverhalt sprach dafür, dass er ein zufälliges Opfer des Diebes geworden war und nicht etwa dass es sich um einen Auftragsdiebstahl handelte. Doch sicher konnte er erst sein, wenn er seine Wohnung erreicht hatte! So startete Mr. Bloom sein altes Kätzchen und der Motor schnurrte los. Er fuhr nicht übermäßig schnell, höchstens zügig in Richtung seines kleinen Lofts.

Dort angekommen hatte er den Wagen wieder verlassen, gesichert und war zu seiner Wohnung geeilt. Schon bei der Einfahrt in die zum Haus gehörende Garage hörten seine empfindlichen Ohren seltsame Musik und Geräusch. Er warf einen Blick nach oben und tatsächlich, da brannte Licht!

Als er endlich vor seiner eigenen Wohnungstür stand, war diese Musik nicht mehr so leise, wie er sich das vielleicht gewünscht hatte. Seine empflindlichen Ohren meldeten mehr als deutlich wie unangenehm sie diese Lautstärke fanden! Er betrachtete vorsichtig seine Tür, konnte aber keine Veränderungen daran feststellen. Vorsichtig legte er die Hand an den Türknauf und versuchte diese Tür zu öffen. Sie war verschlossen! Jemand hatte also seine Schlüssel gestohlen, war zu seiner Wohnung gefahren und veranstaltete darin offenbar eine schräge Party! Denn er konnte sowohl seinen Champagner als auch den guten russischen Kaviar riechen. Außerdem trat in genau diesem Moment Wasser unter der Tür durch den Spalt in den Flur. Scheiße! Er dachte es nur, er sagte es nicht. ...

Mit Hilfe jener im wörtlichen Sinne übernatürlichen Fähigkeiten, die die Stammesmitglieder nun einmal von den Alten geerbt hatten, öffnete er sein Türschloss und ließ die Tür aufspringen. Das Rinnsal an Wasser wurde zu einem flachen Wasserschwall und ruinierte vermutlich gerade das Leder seiner Schuhe. ...
Er verriegelte seine Wohnungstür hinter sich. Kein Schlüssel der Welt würde die jetzt noch gegen seinen Willen aufbekommen. Wenn der Einbrecher noch hier sein sollte, konnte der was erleben!

Er würde wohl böse Kopfschmerzen bekommen, aber auch die Wasserhähne in der Wohnung wurden mental geschlossen. Leider war die Badewanne nicht gleich sein erster Versuch. Er hatte es zunächst mit der Küche versucht, doch dort konnte er nicht mental verschließen, was nicht geöffnet war. Na ja, wenigstens würde jetzt kein größerer Schaden in den Wohnungen unter ihm mehr entstehen können. Seine Böden waren in der gesamten Wohnung mit einer schwarzen Wanne ausgestattet. Erst auf diese hatte er Steinfliesen und ... "heilige Scheiße!" zischte er nun doch aus dem Mund ... das sündhaft teure Parkett aus Tropenhölzern legen lassen. Nun, ob das zu retten war? Es würde sich zeigen. Den Geräuschen, Klängen und der Musik nach, war sein Heimkino in betrieb. Und das konnte mit der Lautstärke wirklich Tote wecken! Er war doch sehr verwundert, dass noch keine Polizei eingetroffen war. Aber das konnte ja noch kommen!

Toni Bloom zog seine Schusswaffe, entsicherte sie und war richtig froh, dafür einen Waffenschein zu haben. Aber der Einbrecher konnte was erleben. Hatte er die Wohnung schon verlassen? Was sollte das hier sein? Eine Warnung? Das war wohl die verschrobenste Aktion, die er je erlebt hatte und ganz so jung war er ja nun auch nicht mehr. ...
Sehr professionell sicherte er in seinem Loft Sektion für Sektion. Dabei durfte er betrachten, was mit seiner Einrichtung geschehen war:

Das Parkett badete gerade, der Kühlschrank stand offen und offenbar waren Kaviar und Champagner entnommen worden! Na, dass hatte seine Nase ihm ja auch schon verraten! Das Schwert an der Wand fehlte. Er hatte es von einer Auktion aus Edingborough in Schottland mitgebracht. Es war ein Original Claymore und er hatte es restaurieren und schleifen lassen! Stattdessen konnte er einen tiefen Kratzer auf der Deckplatte seines kleinen Schränkchens erkennen. Das war eine Komode aus dem Jahr 1815 aus Frankreich! Seine Tapete sah an einer Stelle aus, als hätte jemand versucht, sie mit dem Schwert abzulösen und nahe dieser Stelle fand er ein Loch im Parkett. Dort musste das Schwert mit der Spitze gelandet sein und war offensichtlich mit brachialer Gewalt oder doch zumindest sehr unsachgemäß aus dem Boden gehebelt worden, was das Loch noch vergrößert hatte. Dann hatte offenbar der Einbrecher das Schwert kreuz und quer durch die Wohnung hinter sich hergezogen. Sein Weg war an der tiefen Kratzspur deutlich zu erkennen. Ganz offensichtlich war es hier daram gegangen, so viel subtile Zerstörung anzurichten, wie möglich!
Der alte Raumteiler aus Japan, handbemalt und ebenfalls antik war umgestoßen und zerbrochen, die Papierfenster teilweise kaputt!
Und wenn er die Spuren in seiner Wohnung richtig deutete, dann hatte sich der Einbrecher im Sabrieren der Champagnerflasche mit dem Claymore geübt, war aber sichtlich gescheitert! Nun, all diese Erkenntnisse fluteten das Gehirn von Toni Bloom, der sich entschied, jetzt den Lärm zu beenden und in Richtung Heimkino-Sektion strebte.
Was auch immer der Einbrecher gesucht haben mochte, er schien es in der Küche nicht gefunden zu haben. Vielleicht hatte er deshalb dieses Chaos veranstaltet? Nun, Toni glaubte nicht mehr, dass diese Person noch anwesend sein würde, doch er blieb vorsichtig!
Er beendete die Kakophonie der Lautsprecher abrupt und erstarrte dann, als er das kleine Mädchen in seinem Sessel fand. Offenbar hatte es den Champagner wie Limonade gesoffen und der Kavier hatte ihr wohl nicht geschmeckt. Er stand vor diesem Sessel, hatte die Waffe auf das Kind gerichtet und überschlug im Kopf kurz den Schaden, der hier entstanden war. Na, die Eltern von dem Kind würden das vermutlich nicht bezahlen können, selbst wenn sie für die Kleine nie Schulgeld würden bezahlen müssen!

Aus einem Impuls heraus, sicherte er die Waffe und steckte sie weg. Dann, blitzschnell griff er sich das Kind und dieses lernte mit vampirischer Geschwindigkeit die Badewanne und besonders den Inhalt kennen. Das seine Aktion eine erneute Welle Wassers durch seine Wohnung ergoss, war ihm gerade weitgehend egal! Darauf kam es nun auch nicht mehr an! Die Kleine würde üble Kopfschmerzen haben, wenn sie jetzt erwachte. Und das tat sie natürlich auch, als sie in der Wanne kurz vollständig untergetaucht wurde! ...

zuletzt bearbeitet 27.05.2016 13:18 | nach oben springen

#3

RE: Haus von Toni

in Archiv Alt 28.05.2016 22:01
von Serafina • 137 Beiträge | 1375 Punkte

Serafina bekam kaum etwas von dem Film mit. Grade noch war sie hell wach und trank Limo aber schon im nächsten Moment war sie ganz müde. Serafina kuschelte sich gemütlich in den großen Sessel und schlief ganz schnell ein. Dabei wollte sie doch noch den Film sehen und in die Badewanne steigen. Doch das konnte warten. Allerdings war sie viel zu müde. Ihre Augen waren ganz schwer und sie dämmerte weg. Kurz schreckte sie noch einmal auf. Doch dann schlief sie tief und fest ein.
Serafina hatte nur einen kurzen Schlaf. Das jemand in das Haus ging hatte sie nicht bemerkt. Auch nicht das er sie hochgehoben hatte. Erst als auf einmal alles um sie herum nass wurde schreckte sie auf. Serafina atmete erst einmal eine große Menge Wasser ein. Sie bekam keine Luft mehr. Panik ergriff Serafina. Sie zappelte wild um sich, doch kam sie nicht wirklich auf die Füße. Wo war sie überhaupt. Kurz verlor sie sogar das Bewusstsein. In dem Augenblick übernahm Serafinas Gabe die Kontrolle. Für einen Bruchteil einer Sekunde wurde ihre Haut zunächst farblos und begann sich leicht von ihrem Körper zu trennen. Ganz viele Winzige Blätter formten sich daraus die langsam grün wurden. Doch anstelle von Fleisch und Blut waren nur endlos viele braune äste zu sehen, ganz so wie in einem dichten Busch. Doch das war unter den grünen Blättern kaum auszumachen. Grade als sich die Blätter formten und man sie erkennen konnte. Begann Serafinas Verstand wieder zu arbeiten. Sie schlug ihre Augen auf und sofort war ihr Körper wieder ganz normal. Sie schoss regelrecht aus dem Wasser und verkrümelte sich in die hinterste Ecke des Zimmers. Dort stand sie nun und sah den sich etwas verwirrt um. Der Mann der neben der Wanne stand war vorher noch nicht dagewesen. Wer war das überhaupt und warum war sie mit ihren Sachen in der Badewanne aufgetaucht?! Den Boden Nass tropfend begann sie langsam an zu zittern. Nach dem Bad im Wasser waren all ihre Sachen vollkommen aufgeweicht und ihr wurde verdammt kalt. Sie traute sich nicht etwas zu sagen und überließ es dem Mann ein Gespräch zu beginnen.


zuletzt bearbeitet 29.05.2016 13:53 | nach oben springen

#4

RE: Haus von Toni

in Archiv Alt 28.05.2016 22:38
von Toni Bloom (gelöscht)
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Toni Bloom war sauer, dezent sauer. Doch als er das Mädchen kurz untertauchte und sie Wasser schluckte, sah er etwas. Was auch immer das gewesen war: Die Kleine hatte eine Gabe. Sehr schnell zog er sie wieder aus dem Wasser und stellte das offenbar verblüffte Kind neben der Badewanne ab. Er nahm ihre Witterung auf: fruchtig! Na wunderbar! Keine kleine Unantastbare hatte seine Wohnung verwüstet und den Schaden des Jahrhunderts angezettelt! Großartig! Nicht viel weniger schlecht, als eine 'schmutzige Bombe' in seiner Wohnung. Er hätte kotzen können. Daher fiel seine Reaktion auch etwas spontan aus! Als das Mädchen dort aber stand und zitterte, wandte er sich in vampirischer Geschwindigkeit um, griff sich ein großes Saunahandtuch und warf die kleine Treffsicher ab. Die Kleine plumste auf ihren Allerwertesten. Und eine tiefes Knurren löste sich aus der Kehle des ansonsten so zivilisierten Vampirs.

Sehr schnell war er wieder bei dem Mädchen und stellte sie auf die Füße, wickelte sie in das Handtuch und redete in einem sehr unwirschen, lauten Ton mit ihr: "Was hast Du Dir dabei gedacht? Mir die Schlüssel zu klauen, hier ein solches Chaos anzurichten, hä? Tickst Du noch ganz sauber? Und sieh mich gefälligst nicht an, die den Weihnachtsmann in der Karibik... Verdammt, DU wolltest doch BADEN, oder etwa nicht? Woher kommst Du? Wie heißt Du? Wo finde ich Deine Eltern?"
Währenddessen rubbelte er sie ab und sah dabei ihre nicht ganz altersgerechten oder gar sauberen Sachen. Ein satter Fluch entwich seinen Lippen! "Also, wie ich das sehe, kommst Du nicht aus einem Hafen. Hast Du überhaupt Eltern?" Ihm dämmerte, dass er nicht einmal einen Teil des Schadens ersetzt bekommen würde! "Rede endlich! Oder soll ich Dich auch noch übers Knie legen? Verdient hättest Du es alle Male. Und wie ich das sehe, könntest Du es brauchen." Dabei nahm er durch die Wärme einen Geruch war, den er erst gerade kennengelernt hatte: WALKER! "Ok - Du kleine Katastrophe auf zwei Beinen ... Woher hast Du den Geruch von Walker? Ich bringe Dich zu ihm!" Nur musste er dazu noch herausfinden, wo der wohnte. Doch er ging davon aus, dass dieses 'Kind' es wusste und musste es nur noch aus ihr herausbekommen.

Ihm fiel die Kette auf, die der kleine Tornado um den Hals trug und ebenfalls der Verschluss. Interessant! Eine indianische Arbeit. Nicht neu - aber irgendwie wirkte die Kette überarbeitet. ... Wo hatte das Biest die her? Offenbar war er nicht ihr erstes Opfer!

zuletzt bearbeitet 28.05.2016 23:37 | nach oben springen

#5

RE: Haus von Toni

in Archiv Alt 29.05.2016 15:08
von Serafina • 137 Beiträge | 1375 Punkte

Serafina war keine Schmutzige Bombe. Sie hatte grade erst gebadet. Also bei dem blöden Monster. Aber der hatte bei weitem keine so schöne Wohnung. Andererseits war bei ihm das Baden wesentlich entspannter. Nun zwar nicht allein. Aber Raven war ihr eine liebere Gesellschaft wie der Fremde. Vermutlich so dämmerte es ihr langsam war es der eigentliche Besitzer von der Wohnung. Das würde wohl mal so was von Schief gehen. Dabei konnte sie sich kaum konzentrieren. Etwas stimmte mit ihr ganz und gar nicht. Ihr Kopf fühlte sich extrem schwer an und richtig grade aus sehen konnte sie auch nicht. Was hatte der Mann bloß mit ihr angestellt. Noch immer Zitternd starrte sie entgeistert den Mann an. Bis plötzlich ein Handtuch ihr entgegen flog. Vollkommen überrascht viel sie davon um. Doch ein wenig dankbar wickelte sie sich in den flauschigen Stoff ein. Es war ganz warm nach dem kalten Wasser. Auf einmal stand der Kerl bei ihr, hob sie wieder auf die Beine und begann sie halbwegs abzutrocknen. Das half zwar ein wenig. Doch machte die Nähe zu dem Mann Serafina nur noch mehr angst. Doch entkommen konnte sie der Situation nicht. Dafür war er viel zu schnell, zu groß, und sie konnte nicht einmal mehr klar denken. Alles wirkte etwas verschwommen und viel zu schnell für sie. Daher verstand sie auch nur Bruchstücke von dem, was der Kerl zu ihr sagte. Das er ganz und gar nicht Glücklich darüber war, wie er seine Wohnung vorgefunden hatte konnte sie ja ein wenig verstehen. Doch war sie im Moment viel zu ängstlich um auch nur ein Wort hervorzubringen. Zumal der Mann ohne Pause weiter auf sie einredete. Serafina hatte keine Eltern, aber warum sollte sie überhaupt etwas sagen? Lieber einfach Stumm bleiben. Es gab nichts, dass er von ihr wusste und so sollte es bleiben. Einen Walker kannte sie auch nicht. Woher denn bitte? Außerdem gab es in Boston doch sicher eine ganze Reihe von Leuten die Walker hießen. Aber sich verprügeln lassen würde sie auf keinen Fall. Das würde sie nicht zulassen. Da würde er sich noch wundern, was sie alles konnte. Nun stand sie immer noch umringt von ihm im Bad und versuchte zu überlegen wie sie aus dieser Situation herauskam. Doch ihr Kopf machte dabei nicht wirklich mit. Immerhin war sie nicht mehr ganz so stark am zittern. Doch ihre Sachen waren immer noch ganz Nass. Da brachte das Handtuch leider auch nicht sehr viel.


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#6

RE: Haus von Toni

in Archiv Alt 29.05.2016 19:02
von Toni Bloom (gelöscht)
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Dem Vampir wurde langsam bewusst, dass das kleine Mädchen nicht nüchtern war und überhaupt nicht angemessen reagieren konnte, weil sie vermutlich noch immer betrunken war oder einen gehörigen Kater hatte. Sie brauchte also etwas zu essen, mehr vernünftiges zu Trinken und eine ganze Menge Schlaf. Er fragte sich jedoch, ob er jetzt seinen Ruf ruinieren sollte, in dem er die 'Katastrophe auf zwei Beinen' ihr Werk in einem Dunklem Hafen weiterführen ließ oder sie erst einmal selbst behandelte, denn hier war ja schon ein Tornado durch seine Wohnung gezogen. Schlimmer konnte es allerdings noch immer kommen. ...
Dunkel erinnerte er sich daran, einen Rucksack gesehen zu haben, der nicht in seine Wohnung gehörte. Der dürfte dann wohl der jungen Dame gehören. Ins Handtuch eingewickelt wie ein Paket klemmte er sich die kleine unter den Arm und trug sie zu dem Rucksack. Da sie wohl kaum auf ihn reagieren würde, machte er den selbst auf und fand darin so allerlei. Er ließ ihr ihren Besitz, obwohl der nicht ohne entsprechenden Blick die fünfzig Dollar zwischen zwei Fingern vor ihre Nase halten konnte, bevor er die wieder in dem Rucksack verschwinden ließ. Schließlich hatte er ihre andere Kleidung, die allerdings auch schon bessere Zeiten gesehen hatte, vor ihr auf den Boden gelegt. "Hör zu, Du Biest! Ich werde Dich sicher nicht umziehen, dass musst Du schon selbst tun. Ich gebe Dir fünf... nein, zehn Minuten, fang an!" Damit trat er hinter sie und begann damit, seine Wohnung so gut es ging wieder herzurichten. Schließlich jedoch schnalzte er mit der Zunge und zückte sein Handy. Er hatte eine sehr zuverlässige Firma, die die Wohnung gestaltete, reinigte und für allerlei Problemlösungen zuständig war. Kurz schickte er eine SMS los: 'Tornado durch Wohnung gefegt - Überschwemmung - ihr habt 6 Stunden'. Das war nicht viel Zeit, aber die Sonne würde in 6 h aufgehen und er wollte den kommenden Tag nicht in einem der Safehouses verbringen. Die Kleine ließ er dabei nicht aus dem Blick. ...

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#7

RE: Haus von Toni

in Archiv Alt 30.05.2016 22:43
von Serafina • 137 Beiträge | 1375 Punkte

Ein wenig ängstlich folgte sie dem Kerl zurück in das Zimmer. Vielleicht ergab sich die Gelegenheit durch ein Fenster zu fliehen. Doch schon allein das laufen oder eher gehen stellte sich als schwerer heraus als Gedacht. Sobald sie los marschierte, begann sich die Welt um sie herum zu drehen. Wie bitte?! Sie sollte sich vor dem Kerl umziehen. Das konnte doch nicht sein Ernst sein. Serafina schnappte sich die Sachen, die der Mann ihr zugeworfen hatte. Einerseits hatte er ja recht, in den nassen Sachen konnte sie nun wirklich nicht sein. Aber bei dem Kerl würde sie sich nicht umziehen. Also verschwand sie damit zurück zur Badewanne und vorschob dabei auch gleich einen der Raumteiler um ungestört zu sein. Dass dabei dieser kleine Wellen auf dem Fußboden hinterließ war Serafina doch egal. Vor den Blicken des Perverslings geschützt suchte sie schnell eine Trockene Fläche wo sie die noch frischen Sachen zwischenlagern konnte. Während sie sich umzog, konnte sie leise ein Gespräch von ihm mithören. Er redete dabei ziemlich befehlend. Auf was für einen Mann hatte sie sich da nur eingelassen. Geld hatte er ja, aber das es wohl so viel war. Lieber wollte sie nicht daran denken was er noch mit ihr machen würde. Es dauerte nicht lange da war sie ausgezogen und trocknete sich noch einmal vernünftig ab, ehe sie in die frischen Sachen schlüpfte. Nun wurde ihr zumindest langsam wieder war. Ihr Kopf dagegen fühlte sich immer noch extrem schwer an. Doch langsam konnte sie wieder grade stehen. Nur wie kam sie bloß von hier weg. Offenbar schien der Eigentümer nicht grade darauf aus zu sein die Polizei zu rufen, mal ganz davon abgesehen sie laufen zu lassen. Was auch immer der Mann vor hatte. Sie hatte das ungute Gefühl, dass dieser Walker damit etwas zu tun hatte. Wer auch immer das sein mochte. Etwa sein Boss? Gehörte er zur Mafia an? Sie hatte nun wirklich keine große lust verkauft zu werden. Als Serafina sich einen Moment unbeobachtet füllte, kletterte sie zum nächsten Fenster und begann damit es aufzumachen. Grade als es weit genug offen stand quetschte sie sich durch den Spalt. Serafina sah zurück in die Wohnung, viel Zeit hatte sie nicht. Nun hieß es alles auf eine Karte setzen. Vorsichtig schaute sie nach unten. Das war aber verdammt hoch. Dabei schien der Boden sich noch weiter zu entfernen je länger sie wartete. Das machte das mulmige Gefühl im Bauch nur noch schlimmer. Also musste es nun schnell gehen. Sie konnte schon von drinnen Schritte hören. Sie traute sich gar nicht zurück zu blicken. Es war schade um die Sachen. Doch sie würde neue finden. Grade als das Fenster aufgerissen wurde, lies sich Serafina in die Tiefe fallen.


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#8

RE: Haus von Toni

in Archiv Alt 30.05.2016 22:54
von Toni Bloom (gelöscht)
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Toni Bloom konnte es nicht fassen! Diese Chaosqueen hatte sich zwar offenbar umgezogen - und er war so dumm gewesen, diesem Kind so etwas wie Privatsphäre zu gönnen! - aber jetzt versuchte die Kleine durch ein Fenster zu fliehen! Sie konnte unmöglich bei Verstand sein! Nicht nur KInd, sondern vermutlich vollkommen irre! Durchgeknallt!

Zum Glück für die kleine Serafina funktionierte Tonis Kopf recht vielfältig: er war in der Lage diese Gedanken zu hegen und gleichzeitig reflexartig und mit vampirischer Geschwindigkeit zu reagieren! Toni stürzte zum Fenster und griff nach dem fallenden Wesen, dass sicher kein Engelchen sondern vielmehr ein Dämon war! Und Gott-sei-Dank konnte er sie noch greifen und wieder zurück ziehen!
Seine verwüstete Wohnung zu erklären war leicht, aber eine zerschmetterte Kinderleiche vor dem Haus - nein, wirklich, brauchte er nicht auch noch! Es war ja außerdem vollkommen unnötig!
Mr. Bloom beeilte sich, das Kind wieder durch das Fenster zu ziehen, denn er hatte nicht sehen können, wie gut er sie erwischt hatte. Sein Griff war fest, vielleicht sogar ein wenig zu fest und Schrammen gab es sicherlich auch bei der Passage durch den Fensterrahmen zurück ins Loft. Kaum hatte er sie drinnen, schloss sich das Fenster wie von Geisterhand und mit diesem jede Öffnung, die seine Wohnung noch hatte. Und im Gegensatz dazu öffnete sich Tonis Mund ... und klappte wieder zu. Alles was er jetzt sagen konnte, würde bei einer Irren nicht ankommen. Er überlegte nur, wie er jetzt am Besten vorgehen sollte.

Dann setzte er das Mädchen auf seiner Couch ab und blieb vor ihr stehen. "Schön. Umgezogen hast Du Dich. Hätte ja aber nicht sein müssen, wenn Du Dich dann umbringen willst und aus dem Fenster springst. Keine Angst, ich werde Dich sicher nicht so zurichten, wie Du MEINE Wohnung zugerichtet hast. Denn im Gegensatz zu DIR kann ICH mich benehmen!", grollte er das Kind an.
"Versuch das nicht nochmal, sonst landest Du ganz schnell in einem Dunklen Hafen statt bei dem Vampir, dessen Geruch ich noch immer an Dir feststellen kann. Jetzt sogar noch besser, wo Du Dich umgezogen hast." Er legte den Kopf schräg. "Ich vermute mal, Du hast ziemliche Kopfschmerzen..." Er verschränkte die Arme vor dem Oberkörper. "Wenn Du aber lieber gleich in einen Hafen willst, brauchst Du es nur zu sagen." Er kniff die Augen zu sammen. "Sieht ja so aus, als wenn Dich Walker auch wieder auf die Straße gesetzt hat. Unverantwortlich! Ich kann Dir versichern, das werde ich nicht tun! Entweder er oder ein Hafen. Aber jemanden wie Dich kann man nicht weiter allein herumlaufen lassen. Und dass Du eine Gefährtin bist, interessiert mich dabei weniger. Ich meinte mehr, dass Du stiehlst, einbrichst und anderer Leute Zuhause verwüstest. Hast Du überhaupt eine Ahnung davon, welchen Schaden Du hier angestellt hast?" Toni glaubte nicht etwa, dass es das Kind interessierte. ... Vermutlich war alles, was er gesagt hatte, zum einen Ohr rein und und beim anderen Ohr wieder hinaus. Daher brachte er es nochmals in Kurzform auf den Punkt:

"Also: Eltern? Walker? Hafen? Du hast nur diese Wahl!"

zuletzt bearbeitet 31.05.2016 09:21 | nach oben springen

#9

RE: Haus von Toni

in Archiv Alt 06.06.2016 23:18
von Serafina • 137 Beiträge | 1375 Punkte

Vermutlich hatte Toni damit schon recht. Doch der Alkohol im Blut des Mädchens gaben ihr den nötigen Mut auch noch von weit oben aus dem Fenster springen zu wollen. Doch anstelle sich darüber zu freuen, dass Toni sie im letzten Moment gerettet hatte fing Serafina jetzt erst recht an zu kämpfen. "Aua. Lass mich los!", "Hilfe!", "Du tust mir weh!" Immer wieder schrie die kleine und versuchte dabei den Armen des Vampirs zu entkommen. Dabei lies sie nichts unversucht. Sie Schlug um sich, trat und zappelte wild. Serafina gab nicht auf bis sie schließlich auf der Couch landete. Doch da war noch lange nicht Schluss. Serafina krabbelte zu den Seiten und versuchte noch immer abzuhauen. Wobei sie zumindest aufgehört hatte zu schreien. Dafür nutze sie ihre Kräfte gezielter. Sie bevorzugte Die Nase von Toni und wollte ihm damit umhauen. Das es auf einen Vampir keinerlei Eindruck machte war ihr dabei völlig egal. Sie hatte den Mut gegen Toni zu kämpfen und stur wie ein Esel. So schnell wurde sie nicht müde. "Von wegen Benehmen!" entgegnete Serafina. "Außerdem hab ich die Schlüssel." Nun streckte sie noch ihm die Zunge raus. "Ich geh doch nicht in eins der Gefängnisse. Da kriegst du mich nie rein und erstecht gehe ich nicht zu einem Vampir. Ich gehöre doch niemanden!" Dabei bemerkte sie gar nicht. Das Toni auch ein Vampir sein musste. Woher sonst sollte er von Jacob wissen. Allerdings verstand sie ohnehin noch nicht. Das Jacob mit Nachnahmen Walker hieß. "Ich geh nicht zu diesem Walker! Vergiss es!!!" Nun rastete Serafina völlig aus. Sie toppte Wild und versuchte alles um Toni zu entkommen. "Ich geh wohin ich will!"


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#10

RE: Haus von Toni

in Archiv Alt 06.06.2016 23:30
von Toni Bloom (gelöscht)
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'Was für eine kleine Mistbiene!', dachte Toni. Aber andererseits war es gut, wenn sie noch ein wenig herumtobte oder um sich schlug. Zum Einen fand er den Mut oder auch Wahnsinn und ganz sicher den Starrsinn diese Kindes bewundernswert und faszinierend, zum Anderen - und das war viel wichtiger! - die Kleine regte gerade mächtig ihren Stoffwechsel an und das würde dazu beitragen, dass sie den Alkohol in ihrem Blut schneller los wurde. Also ließ Toni die Chaosqueen noch ein paar Minuten in dem Glauben, sie hätte eine Chance. Ein hübsches Spiel, sie zu jagen, zurück zu zucken und dann doch wieder vorzuspringen. Beinahe wie eine Jagd. Nur das diese Beute keine Chance hatte und bedauerlicherweise keine wirkliche Beute war, sondern irgendwas mit diesem Gen1 zu tun hatte. Eine kleine Gefährtin, die er ohne mit der Wimper zu zucken diesem Walker von Herzen gönnte und ganz sicher zu ihm zurück bringen würde. Notfalls auch in einer Form, die wenig angemessen schien für ein Kind und eine Gefährtin. Aber mit diesem Wirbelwind hier durfte sich gerne der Mann beschäftigen, der sich freundlich aber doch unwissend in anderer Leute Geschäfte einmischte.

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#11

RE: Haus von Toni

in Archiv Alt 07.06.2016 00:16
von Serafina • 137 Beiträge | 1375 Punkte

Serafina wurde noch lange nicht müde. Das könnte dem Vampir nur so passen. Sie war eine Kämpferin und sturer wie jeder Vampir. Das sie nicht entkommen konnte merkte sie langsam. Auch wenn es zu nächst nicht so auffiel. Mittlerweile kam sie in Reichweite von einem Tisch neben dem Sofa. Offenbar wollte Toni sich ein wenig austoben lassen und wurde dabei unvorsichtig. Bei einem normalen Kind würde das sicher problemlos gehen. Doch bei Serafina war das ein großer Fehler. Schneller als Toni reagieren konnte hatte sie auch schon die Vase in der Hand und warf sie auf Toni. Gut traf sie damit nicht. Doch es reicht sicher für nen schmerzenden kleinen Zehe. Die Ablenkung reicht aus um einen Brieföffner zu Schnappen der gleich daneben lag. Ob es nun wirklich einer war oder eigentlich für ganz andere Dinge gebraucht wurde war Serafina egal. Nun war es ihr Dolch und Damit wurde das Jacket nun ordentlich bearbeitet. Natürlich traf sie Toni selbst nie. Dazu war der Vampir viel zu Schnell. Doch da Serafina auch nicht ganz ohne war, schaffte sie es wenigstens die Ärmel an ein paar Stellen aufzuschließen, dazu flog der Knopf der das Jacket zu hielt in hohem Bogen durch die Luft als sich Serafina in einer Attacke einfach mal daran fest hielt und dabei auf die Seite ein stach. Mit wildem Kampfgeschrei ging es noch weiter selbst als Toni ihr die Waffe entwendet hatte. Nun lag ihr Fokus allerdings ein wenig anders. An Tonis Hals hing eine wunderschöne Krawatte. Leider, zu Tonis Unglück, wusste Serafina das man daran besser nicht ziehen sollte. Also hing sich Serafina einfach mit aller Kraft daran fest. So leicht lies sich Serafina nun auch nicht wieder abschütteln. Als er sie nun versuchte los zu werden griff sie an seine Brust. Dabei packte sie das zwischen die Knöpfe des Hemdes, die das plötzliche Gewicht nicht aushielten. Nun riss das Hemd in der Mitte weit auf. Toni sah langsam aus als wäre er grade noch in einer großen Schlacht gewesen.


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#12

RE: Haus von Toni

in Archiv Alt 07.06.2016 00:28
von Toni Bloom (gelöscht)
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Da hatte das kleine Biest doch noch eine Waffe gefunden und war zum Monster mutiert! Der Anzug war nur von Versace - ein weiterer Punkt auf der Schadensliste, die keine Versicherung der Welt ihm ersetzen würde! Ein tiefes dunkles Grollen löste sich aus seinem Mund. Toni transformierte sich aus reiner Verärgerung. Na gut! Dann würde er seiner wildkatzenähnlichen Beute eben zeigen, wo die Grenzen bei diesem Spiel lagen!

Er packte die Kleine und drehte sie mit dem Rücken zu sich, presste sie dabei an sich und irgnorierte ihre Tritte mit den Füßen, die natürlich sofort wieder einsetzten, für den Augenblick gekonnt. Seine freie Hand wischte einmal über ihre Stirn und beendete das Drama! Zumindest dachte Toni das für ein paar Minuten. Doch die interessante Gabe dieses unsäglichen Geschöpfes aus der Hölle ließ Ranken aus ihrem Körper wachsen, sie sich suchend in der näheren Umgebung des Kindes umzuschauen schienen. Erneut knurrte Toni und musste sich sicherheitshalber dafür entscheiden, den Dämon in Mädchengestalt wieder aufzuwecken.

Und richtig, kaum kam die Kleine wieder zu sich, steigerte sich der Lärm, der von ihr ausging ins infernalische - aber diese Ranken verschwanden. Dennoch, es reichte! Wirklich und endgültig! Er packte das strampelnde, tretente und schreiende Etwas, zog sein Taschentuch aus der Brusttasche seines Jackets und dämpfte damit wenigstens etwas die Geräuschkulisse. Mit anderen Worten: Er knebelte den Teufel. Und jetzt machte er sich mit ihr auf die Suche nach einem Seil oder etwas Ähnlichem. Hunde legte man an die Leine. Sie würde er fesseln. Denn leider konnte er sie schlecht erschießen. Auch etwas, das man mit tollwütigen Hunden machte!

zuletzt bearbeitet 07.06.2016 00:31 | nach oben springen

#13

RE: Haus von Toni

in Archiv Alt 07.06.2016 01:01
von Serafina • 137 Beiträge | 1375 Punkte

Serafina gab sich alle Mühe um Toni den Abend so schlimm wie möglich zu gestallten. Sie kämpfte lieber bis zum Tod als verängstigt darauf zu warten. Sicher konnte sie nicht gewinnen. Doch das war ihr dabei völlig egal. Solange sie die Möglichkeit hatte Toni zu verletzen und sich dabei zu befreien würde sie es versuchen. Weiterhin zerrte sie an den Sachen und versuchte mit spitzen Fingernägel seine Haut zerkratzen. Doch Leider hatte sie den Vampir dabei wohl doch zu sehr gereizt. Auf einmal glühten seine Augen und er bekam lange Spitze Zähne. Viel davon zusehen bekam sie nicht. Denn schon im nächsten Augenblick wurde sie an seine Brust gequetscht. Quickend versuchte sie sich zappelnd aus dem Griff zu winden. Doch dabei presste Toni sie nur noch stärker an sich und damit auch alle Luft aus ihren Lungen. Dabei war es eigentlich gar nicht sein Wille sie zu ersticken. Grade bekam sie noch genug Luft doch als er ihr die Hand auf die Stirn legte gingen Serafina die Lichter aus. Damit war zunächst Ruhe in der Völlig verwüsteten Wohnung. Mittlerweile passte Toni mit seinen zerrissenen Sachen auch sehr gut in die Wohnung. Allerdings passte es nicht so richtig das daran das kleine schlafende Mädchen schuld war. Doch Toni sollte so schnell nicht zur Ruhe kommen. Serafina selbst lag ruhig auf dem Rücken zwischen der zertrümmerten Vase. Doch nicht mehr lange. Es dauerte eine Weile doch langsam begannen winzig kleine grüne Ranken sich auf dem feuchten Boden unter Serafina auszubreiten. Sie bewegten sich für Pflanzen viel zu Schnell. unter ihrem Rücken und ihren Händen begann es langsam rücken die Ranken vor, erfassten die Umgebung und wurden langsam immer mehr und größer dicker. Zwischen Mansche der Ranken verbanden sich zu größeren. Andere spalteten sich auf und bildeten einen Netz aus immer dicker werdenden grünen Fäden, das sich rund um Serafina ausbreitete. Grade als es begann auch in die Höhe zu wachsen wurde Serafina geweckt. Schlagartig wurde es in Tonis Wohnung wieder lauter. Dafür blieb von den Ranken nichts als die Erinnerung. Nun begann Serafina wieder zu toben als wenn nichts passiert wäre. Doch grade als sie erneut mit Kampfgeschrei auf den bösen Vampir losstürmen wollte bekam sie das Tuch fest in den Mund gepresst. Etwas verwirrt mhpfte sie in das Tuch und beschimpfte Toni mit allem das ihr einfiel. Zu seinem Leidwesen dämpfte es zwar die Schreie und machte ihre Worte unverständlich. Doch ganz weg waren ihre Schreie nicht. Also begnügte sie sich damit so laut sie konnte zu sein. Jemand würde es schon hören. Toni packte ihre Handgelenke und Serafina blieb nichts anderes übrig als hinter ihm her zu rennen. Doch weiterhin versuchte sie dabei so viel Schaden wie möglich anzurichten. Diesmal jedoch mit purer Absicht. So schepperten noch ein paar Porzellanteller und Vasen auf den Boden.


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#14

RE: Haus von Toni

in Archiv Alt 08.06.2016 21:09
von Toni Bloom (gelöscht)
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Eigentlich wollte Toni das gar nicht, aber irgendwie passierte es einfach: Jedes weitere Stück, dass der chaotischen Zerstörungswut dieses Satansbratens zum Opfer fiel, löste in Tonis Kopf eine etwaige Zahl für den Wert aus, die er im Geiste auf eine Summe addierte. ... Nicht, dass das irgendeinen Zweck gehabt hätte!
Und auch, was dann weiter passierte, sah Toni Bloom der puren Notwendigkeit geschuldet: Er bugsierte des Teufels Tochter zum Fenster, zog mit Schwung jenes Seil aus der Gardine ab, mit der selbige normalerweise vor die Scheiben gezogen werden konnte. War ja eh nur Dekoration! Und damit fesselte er diesem ... was auch immer in Kindesgestalt! ... die Hände UND die Füße! Die Kleine konnte nun nicht mehr laufen, aber auch nichts mehr absichtlich zerdeppern. So hübsch verschnürt und mit dem Knebel im Mund sah er sie mit einem wirklich bösen Blick an. "Ich hätte Dir das normalerweise ersparrt ...", sagte er. Und damit meinte er keinesfalls das Fesseln und Knebeln! Was er meinte, lernte Serafina gleich darauf. Er trug das Kind nämlich an der Fessel in sein Schlafzimmer und warf sie auf das Bett. Mit einer Hand fixierte er sie auf dem Bett, mit der anderen angelte er sich aus einem nahen und gut sortierten Kleiderschrank ein komplettes Set neuer Anziehsachen.

Im folgenden zog sich Toni in diesem Fall vor den Augen des Kindes um. Die Unterhose war ja noch heil! Und immer diente ein Fuß oder ein Arm dazu, dieses Lebewesen auf dem Bett hübsch an der Stelle zu halten, wo er sie hingeworfen hatte!

Schließlich steckte er noch seine Papiere ein und machte sich mit seinem Paketchen auf den Weg zu dem Privatfahrstuhl, welcher ohne Halt von seinem Loft unter dem Dach bis in die Tiefgarage seines Hauses fuhr. Er würde "ES" in sein Auto packen und ein wenig herumfahren. Vielleicht verriet sie ihm, wo dieser Walker wohnte, vielleicht auch nicht. Aber dann würde sein Weg ganz sicher an einem der dunklen Häfen vorbeiführen. Und bevor er die Kleine IRGENDWO entsorgte, würde er sie natürlich noch einmal filzen. Sicher war sicher!

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#15

RE: Haus von Toni

in Archiv Alt 19.06.2016 11:29
von Serafina • 137 Beiträge | 1375 Punkte

wie teuer die Sachen waren interessierte Serafina nicht. Grade wollte sie einfach soviel Zerstörung anrichten wie nur irgendwie noch ging. Noch bevor Toni sie gefesselt hatte wurde somit die Preisliste immer größer. Am besten wäre wohl er würde umziehen, denn diese Wohnung war so schnell nicht mehr herzurichten. Ein wunder, das unter ihnen noch nicht das Wasser durch die Decke kam. Ob da jemand lebte ? Falls ja, würden sie sich trauen ihr zu helfen? Wohl kaum. Sie war diesem neuen Monster genauso ausgeliefert wie dem alten. Wie sie das Hasste. Doch brachte all ihr strampeln nichts. Der Kerl fesselte sie einfach mit dem Seil der Gardine! Das allein war sie ja schon gewöhnt. Allerdings nicht, dass sie ins Schlafzimmer gezerrt wurde und sich der Kerl dann auch noch begann vor ihr auszuziehen! Serafina begann so laut zu Schreien wie es ging, allerdings kam nur verzehrt an was sie denn da ihm an den Kopf warf. "Pfferversssling, as misch in uheee." Immerhin bewahrheiteten sich nicht ihre schlimmsten Befürchtungen, dass er sie Vergewaltigen wollte. Die neuen Klamotten würde sie ihm auch noch zerstören. Den letzten der sie so behandelt hatte, war in Flammen aufgegangen. Nur diesmal würde sie das ganz bestimmt besser hinkriegen. Serafina hatte nicht vor lange sein Paket zu sein. Als Toni mit ihr unterm Arm zum Fahrstuhl ging. Konnte Serafina wundervoll beobachten wie auf einmal eine große Welle Wasser in den Fahrstuhl Floss und langsam in dem Spalt zwischen den Türen floss. Ob das wohl dem Fahrstuhl so gut tat? Toni drückte bestimmt den Knopf mit Pfeil nach unten. Langsam schlossen sich die Türen und die Flut stoppte abrupt. Serafina bekam ein flauen Gefühl als sich der Fahrstuhl in Bewegung setzte, doch die fahrt dauerte zum Glück nicht lange. Ein paar Sekunden fahrt und schon stoppte der Aufzug. Allerdings gingen die Türen nicht auf, wie sie es erwartet hatte. Ob man einen besonderen Schlüssel brauchte für diese Etage? Das konnte sich Serafina nicht vorstellen. Es gab doch nur den zwei Knöpfe. Hoch und Runter. An der Decke des Fahrstuhls bemerkte Serafina bald ein paar Tropfen Wasser, die an den ritzen langsam immer mehr wurden. Womöglich waren die Fahrstuhltüren doch nicht ganz so dicht.


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