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#1

... auf der Straße vor dem Haus von Jacob Walker

in Archiv Alt 02.08.2016 22:46
von Toni Bloom (gelöscht)
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// aus: Boston bei Nacht/ 111 Huntington Ave/ auf der Straße vor den Häusern

Toni war einfach losgerannt. Er hatte nicht darauf geachtet, wo seine Füße ihn und die heißkalte Fracht hinbefördert hatten. Doch ihm fiel auf, dass das Mädchen plötzlich ruhiger geworden war. Außerdem machte es gerade den Anschein, dass sie fast schon versuchte in dem Sack abzutauchen. Und das hier, wo sich gerade kaum wer auf der Straße befand und sie noch nicht einmal mit ihren Stimmbändern Ärger machen konnte! Herrgott noch einmal! Das Gör hatte vielleicht ein Organ und eine schrille Höhe! Vielleicht würde sie mal sehr viel Geld in einem Opernhaus verdienen können. Doch nein! Dazu brauchte sie ja Disziplin! Und das hatte der Herrgott bei ihr vergessen mitzugeben. Ähm, nein! Nicht DER Herrgott! Der ANDERE! Es konnte nur der Andere für dieses "Wesen" verantwortlich sein!

Nicht, dass Toni Bloom etwa ein Christ gewesen wäre. Oder sich großartig mit der Ideologie dieses Glaubens auseinandergesetzt hätte. Nein, doch welche Aphorismen und Metaphern waren in einem so christlich orientierten Land wie den Vereinigten Staaten von Amerika besser geeignet, um zu beschreiben, was in ihm vorging?

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#2

RE: ... auf der Straße vor dem Haus von Jacob Walker

in Archiv Alt 02.08.2016 22:59
von Serafina • 137 Beiträge | 1375 Punkte

Serafina wollte hier wirklich schnellst möglich weg. Hoffentlich löste das Halsband jetzt nur nichts aus. Den grade jetzt viel ihr wieder ein was Raven zu ihr gesagt hatte. Natürlich hatte sie es völlig ignoriert und es war ihr auch bis jetzt völlig egal. Aber angeblich konnte man damit Hilfe rufen. Was wenn es jetzt laut piepte oder bei Raven der Alarm los ging. Serafina steckte den Kopf noch ein wenig tiefer in den sack und versuchte mit Händen und Füßen an den Hals zu kommen. Das konnte natürlich nicht gut gehen. Serafina würde niemals im Opernhaus arbeiten. Das was dort an Musik gespielt wurde, würde sie nicht einmal ihrem schlimmsten...Feinden... Wobei Doch, sie würde alle Vampire in die erste Reihe setzen und dann die grauenvollste und älteste Opernmelodie singen. Oder besser singen lassen. Denn sie war darin sicher nicht so begabt. Auch wenn sie sicherlich eine Begabung in schief singen hatte. Da sie hier so schnell wie möglich weg wollte, ging Serafina nun noch auf Toni los. "Hey machst du schon wieder schlapp. Ich dachte du wärst so ein großer toller Typ. Aber dabei hast du überhaupt keine Ausdauer. Du bist ein Schlappschwanz.... " Serafina setzte ihre Triade weiter fort. Auch wenn sie damit sicher ihren Hals riskierte. Nun hatte sie wieder Mut gefunden. Da sie auch keine Polizeistreifen mehr sehen konnte und ihr die Aussicht auf den Dreck in der Schubkarre langweilig wurde. "Wo willst du überhaupt hin? Hättest besser mal ein Navi mitnehmen soll. Blllhh..." Dabei streckte sie ihm die Zunge kurz heraus. Wobei eine Bodenwelle sie schnell wieder dazu veranlasste die Zunge im Mund zu behalten.


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#3

RE: ... auf der Straße vor dem Haus von Jacob Walker

in Archiv Alt 02.08.2016 23:13
von Toni Bloom (gelöscht)
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Genau! Toni hatte keine Puste mehr! Innerlich rollte er mit den Augen! Und mit einem bösen Grinsen im Gesicht sagte er zu dem Mädchen: "Du hast vollkommen Recht! Ich bin ja auch schon ein wenig Älter, weißt Du! Und ich bin es auch gar nicht gewohnt zu laufen. Normalerweise hätte ich jetzt den BMW genommen, erinnerst Du Dich an den BMW?" Provokativ langsam schob er die Schubkarre mit dem Gratisgeschenk im Sack nah an die Häuser heran. Schön langsam! Dann blieb er stehen und wischte sich den imaginären Schweiß von der Stirn, genau ihre Haltung und ihre Blickrichtung beobachtend. Er konnte nicht anders als zu glauben, das Mädchen wäre schon einmal hier gewesen. Jetzt musste er nur noch herausfinden, wo genau. Er beobachtete sie, wie das Mungo eine Königskobra. Aus ihren Bewegungen würde er Rückschlüsse ziehen und dann zuschlagen. Außerdem hatte er durchaus die Hoffnung, dass dieser Walker seinen Namen an eine der Klingeln angebracht hatte.

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#4

RE: ... auf der Straße vor dem Haus von Jacob Walker

in Archiv Alt 02.08.2016 23:37
von Serafina • 137 Beiträge | 1375 Punkte

Toni blieb stehen und Serafina konnte wieder so rutschen, dass sie über den Rand der Schubkarre sah. Das Haus wo sie auf keinen Fall hinwollte konnte sie nicht sehen. Vielleicht hatte sie sich ja doch geirrt. "Lahmarsch." Kommentierte sie den Alten nur. "Ich sehe da schon graue Haare, bald geht es mit dir unter die Erde! Kann nicht mehr lange dauern. So wie du stinkst bist du ja schon halb am verwesen." So konnte Serafina noch Stunden weiter über Toni schimpfen ihn Beleidigen. Doch als sie über den Rand der Schubkarre lugte. Wisch ihr alle Farbe aus dem Gesicht. Nicht weit weg von ihnen an der Kreuzung fuhr eben einer von den Schwarzen Gelände Wagen vorbei. Sie war sich nicht ganz sicher es es einer von denen mit Blaulicht war, dafür konnte sie nicht gut genug hinsehen. Doch sie war sich absolut sicher, das Der Fahrer zu ihnen geschaut hatte und es war kein Freundliches Gesicht. Eher das eines Todesboten. Eiskalt und bedrohlich. "Mach das wir hier wegkommen." sagte sie nun ganz leise. "los, los, los! Hol mich hier raus. Wir müssen weg. Ich muss weg, du bist mir völlig egal aber hol mich aus dem verdammt Sack!"


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#5

RE: ... auf der Straße vor dem Haus von Jacob Walker

in Archiv Alt 02.08.2016 23:47
von Toni Bloom (gelöscht)
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"Sieh mal einer an! ... Ist die junge Dame da vielleicht noch wo anders eingestiegen und hat sich Probleme eingehandelt? Mein Vorschlag: Wir verschwinden, aber aus dem Sack holt Dich wenn, dann dieser Walker. Er hat Dich verloren und ich bringe Dich zurück." Insgeheim nahm er sich vor, Walker vor schwarzen Autos und dreibuchstabigen Bundesbehörden zu warnen. "Also, Du kannst hier mit mir auf der Straße stehen bleiben ... Dort ist eine schöne Laterne! Was hälst Du davon? ... Oder wir verkrümeln uns spurlos zu Walker. Na? Welche Entscheidung triffst Du? Also ich für meinen Teil könnte auch noch ein Weilchen unter der Laterne dort hinten an der Kreuzung 'verwesen', weiß Du?"

Toni hatte todernst geklungen und die Ruhe weg! Aber seine Weihnachtssack sah gar nicht danach aus. Allerdings hatte er sich das Kennzeichen und den Wagentyp gemerkt. Sicher ist sicher!

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#6

RE: ... auf der Straße vor dem Haus von Jacob Walker

in Archiv Alt 02.08.2016 23:56
von Serafina • 137 Beiträge | 1375 Punkte

"Gammelfleisch jetzt hol mich hier raus!" forderte Serafina erneut. "Ich setzt noch keinen Schimmel an. Außerdem habe ich schon tausendmal gesagt ich kenne keinen Walker. Wie kommst du überhaupt darauf. Welcher trottel nennst sich schon Walker. Als ob man alles zu Fuß machen würde." Serafina zappelte ungeduldige in der Schubkarre. Wie lange würde es wohl dauern bis die Kerle mit dem Auto hier aufkreuzten. Was wollten die überhaupt. Es waren keine so scheinheiligen Gesichert wie bei Toni. "Such doch selbst deinen Walker. Aber ohne mich!" Serafina rollte von der einen Seite zur andere, was die Schubkarre leicht zum wanken brachte. "Aber offenbar hast du nichts besseres zu tun als Wurzeln zu schlagen. Kannst du gerne haben, aber dann ernte ich auch mal deine Nüsse. Mal sehen ob dir das so viel Spaß macht."


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#7

RE: ... auf der Straße vor dem Haus von Jacob Walker

in Archiv Alt 03.08.2016 00:05
von Toni Bloom (gelöscht)
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Toni lachte leise und zog sich dann mit der Schubkarre und seiner Fracht in die Schatten der Häuser zurück, Er konnte hier den Geruch des alten Gen1 schon wahrnehmen. Doch war er zu diffus in der Nachtluft verteilt. Also beschloss Toni auf die ganz altmodische und herkömmliche Weise, diese Problem zu lösen: Er verließ sich auf seine Augen!

Schließlich fand er auch den Klingelknopf mit dem Namen darauf. Nicht jeder hatte etwas zu verbergen und legte damit gesteigerten Wert darauf 'unsichtbar' zu bleiben. Und manche sollten darauf Wert legen und schafften es stattdessen ein infernalisches Feuerwerk ihrer Präsenz zu setzen. Oder Wasserspiel? Na igendwie sowas jedenfalls! Er klingelte nicht unten an der Straße. Er öffnete die Haustür mit seinen mentalen Fähigkeitem. Und als gerade keiner da war, der hinsehen konnte verschwand er mit dem Gör UND der Schubkarre im Haus. Er packte die Karre und hob sie mit Kind und Rucksack darin hoch. Zwei Etagen ging er ganz unamerikanisch zu Fuß nach oben. Ja, es gab auch noch Treppenhäuser, selbst hier in den USA! Und dort war die Schubkarre nicht sofort zu finden, falls es doch jemandem gelang, ihnen zu folgen. Dann schnappte der Paket und ihren Rucksack, klemmte sich dieses unter den Arm und machte sich auf den Weg zum Appartement von J. Walker!

// weiter in: Wohnzimmer Jacob Walkers Wohnung

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