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#46

RE: Kleiner Buchladen um die Ecke

in Archiv Alt 16.10.2016 20:52
von Timea Ames (gelöscht)
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"Oh... das dauert dann länger mit heilen?" erkundigte sich die sichtlich gereizte Frau und hob schon die Hand, weil sie tatsächlich darüber nachdachte, ihm genau darauf einen ordentlichen Schlag zu versetzen. Er hatt GLÜCK, denn SO war sie eigentlich nicht gestrickt und so überlegte sie es sich noch einmal anders und schüttelte stattdessen den Kopf, ehe sie sich frustriert das Haar raufte. "DU bist NICHT mein Babysitter. Und noch weniger mein Bodyguard. Du bist nicht für meine Sicherheit verantwortlich und wo wir schon dabei sind, HALT DICH aus MEINEM LEBEN RAUS! Denn es geht dich NICHTS an!" Sie schaffte es gerade nicht, ruhig mit ihm zu sprechen, doch diesen kleinen Fehler mochte man ihr, angesichts der Tatsacshe, dass sie gerade einem Nervenzusammenbruch nahe schien, sicher verzeihen. "Es kann dir scheiß egal sein, wer mich töten möchte und weißt du was? Ich wünschte mir, einer täte es endlich, denn dann müsste ich dich oder meinen Vater oder die ganze scheiß Welt die von euch Parasiten besiedelt wird, nicht ertragen und wäre wohl um einiges glücklicher als jetzt im Moment! DIR mag es ja scheiß egal sein, dass du mir das verdammte Herz gebrochen hast aber entschuldige bitte, dass ich noch daran zu knabbern habe. Jetzt heb deine verdammten Quadratlatschen, damit ich den bisschenen Boden putzen kann, den du so voller Blut beschmiert hast!" So... das durfte er jetzt erst mal verdauen, während Timea nach einem Schrubber griff und sich schon innerlich darauf vorbereitete, die Flecken wohl nie wieder aus dem Parkett zu bekommen.

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#47

RE: Kleiner Buchladen um die Ecke

in Archiv Alt 16.10.2016 21:00
von Liam Gater (gelöscht)
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Er hörte ihr zu und musste lachen. Er musste einfach lachen und sah sie dann an nach dem er die Füße hoch gehoben hat. " Erstens sind das keine Quadratlatschen sondern Schuhgröße 44 was bei meiner Größe noch klein ist und ich weiß was das heißt . Zweitens habe ich dir gerade deinen Arsch gerettet wenn wir einmal dabei sind die Nettigkeiten zu lassen. Ich habe dir von Anfang an gesagt das ich niemand bin mit dem Man spielt und noch etwas Timea. Deine Sicherheit geht mich wohl was an das steht sogar im Vertrag . Du bist ja schließlich meine Angestellte. Und noch etwas ja es dauert dann länger weil ich kein Blut zu mir genommen habe . Das müsstest du gelesen haben. Und weil wir gerade dabei sind dein Herz ist gebrochen? Nun schlimmer wäre dein Genick aber wenn du meinst du kommst alleine klar kann ich ja nächstes mal in den Raum gehen und du machst hier die Drecksarbeit den reden kannst du mit den Gehirnlosen Gesindel nicht und wenn du meinst das ich meinen Schwur vergesse dann leck mich doch mal am Arsch Frau. Ich will dir helfen und du ?? Du zickst mich an weil ich dir dein verdammtes Leben gerettet habe? Nun gut wie du willst ich werde dich in ruhe lassen. Und sorge aber dafür das du sicher bist nur eben mich nicht mehr ertragen musst ist dir das Lieber dann antworte jetzt sofort und vor allem sieh mir ins Gesicht dabei mit Ja. Dann hast du deinen Willen. " Sagte er und war nun auch sichtlich sauer den er hatte ihr versucht zu erklären wieso er so handelte.

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#48

RE: Kleiner Buchladen um die Ecke

in Archiv Alt 16.10.2016 21:12
von Timea Ames (gelöscht)
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Mit weit aufgerissenen Augen und sichtlich fassungslos starrte sie ihn entsetzt an. Hatte er das gerade tatsächlich und allen Ernstes zu ihr gesagt? Er hatte sie noch nicht wütend erlebt - bei weitem nicht - doch das würde sich gleich ändern. "Ich soll dich bitte was? Am Arsch lecken? Als ob DU so viel Arsch in der Hose hättest, blank zu ziehen, damit ich deiner Bitte nachkommen kann! DU bist der größte Feigling und das größte Weichei das mir je über den Weg gelaufen ist. Vermutlich fürchtest du dich sogar vor deinem eigenen Schatten. Und dann versuchst ausgerechnet DU mich zu beschützen? ICH BITTE DICH! Das waren zwei Männer, von Größe und Statur her nicht mal Schwergewichte... und du warst bewaffnet... gäbe man mir eine Waffe in die Hand, hätte ich sie ebenso erledigt, nur dass ich im Gegensatz zu dir darauf geachtet hätte, den verdammten Boden nicht zu zerstören! Aber Geld spielt ja keine Rolle in deiner Welt, in der Welt in der du dir Frauen kaufst, um sie schamlos auszusaugen! Und dann nennst du das, um dem ganzen noch ein schönes Schleifchen zu verpassen 'Hilfe' und 'Freundschaft' Ich sag dir was, ich pfeife auf deine Hilfe... und ein Freund wirst du sowieso nicht. DU bist nur jemand der eine große Klappe hat, doch wenn man versucht hinter die Kulisse zu blicken, stellt man schnell fest, dass sich dahinter nur ein verweichlichter, kleiner Junge versteckt, der anscheinend immer bekommen hat was er wollte. Und wenn es mal nicht so läuft wie der Herr möchte, droht er einem an, sich für immer zurück zu ziehen!" Dabei hob sie den Zeigefinger und bohrte diesen in genau jene Stelle, die sie vorhin so fürsorglich versorgt hatte. "Riskier doch dein verdammtes Leben aber stell es nicht so dar, als sei es eine Heldentat weil du angeblich versuchst mein Leben zu schützen. Ich hab dich nicht darum gebeten!" Und mit diesen Worten, strebte sie zur TÜre und knallte diese so heftig zu, dass man kurzzeitig glauben konnte, sie würde aus den Angeln fallen.

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#49

RE: Kleiner Buchladen um die Ecke

in Archiv Alt 16.10.2016 21:20
von Liam Gater (gelöscht)
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Wie immer hörte er ihr Geduldig zu. Dann sah er sie an und wurde ernster als sie in seiner Wunde bohrte. " Die hatten auch Waffen du Frauenzimmer. " Sagte er dann und er hatte den Mut doch sie war ja weg. Also machte er es wie er es immer machte sie hielt ihn für einen Schwachmaten gut dann war es eben so. Er Angst vor seinem Schatten ist klar. Sie hatte ja sowas von keine Ahnung. Seine Wunde war wieder auf und er biss die Zähen zusammen doch er nahm dann einen Stift und sein handy und schrieb eine SMS " Beschützt den Laden und das Weib. Finger weg von ihr. " Dann nahm er den Stift und einen Zettel und schrieb ihr einen Brief.

"Sehr geehrte Timea"
Du meinst ich bin so wie du mich beschreibst? Gut dann hast du nicht zugehört aber bitte. Denke was du willst die beiden hatten auch Waffen . Dazu kommt das ich dir deinen Boden und so ersetze. Die Leute kommen morgen bei tagesanbruch und machen das alles wieder sauber und ersetzen dir Bücher und auch den Rest. Also keine Sorge mich musst du nicht mehr ertragen wie du sagtest ich war nicht mal ein Freund: Dennoch hoffe ich das du die Liebe wieder findest und das du lernst zu verstehen . Du bist schlauer als du denkst sei nur nicht so eigensinnig. Ab und zu haben wir Männer auch einfach mal etwas lange Leitungen und dazu noch ein wenig Stur und ja ich habe Angst , aber nicht vor meinen Schatten der ist ganz ansehnlich, eher davor das dir was passiert und das würde es auf kurz oder lang bei mir. Darum halte ich dich fern. Du wirst es verstehen . Wenn du meine Hilfe je brauchst ob Unfreiwillig oder Freiwillig dann meld dich aber... hör auf mir Dinge zu unterstellen. Ich habe dir auch Charlys aufgeschrieben und er kann dir einiges erzählen und auch berichten aber... lass es irgendwelchen Mist zu denken du kennst mich nicht. Ich habe dir ein Buch hier liegen gelassen es ist die Geschichte meiner Eltern. Wenn du willst lies es dann verstehst du es auch. Bis dahin achte auf dich."

In ewiger Sehnsucht der Nacht
Liam "Arschloch" Gater

Danach legte er ihn hin und ging zur Hintertür raus. Die Hunde sassen vor der Kasse und hatten sich wieder beruhigt.

// Anwesen Liam

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#50

RE: Kleiner Buchladen um die Ecke

in Archiv Alt 16.10.2016 23:27
von Timea Ames (gelöscht)
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Schon lange konnte sie keinen Schritt mehr tun, ohne das stetige Gefühl in sich zu tragen, von einem unsichtbaren Schatten verfolgt zu werden. Dieser Schatten – er hatte sie auf ihrer Reise begleitet, war ihr von Land zu Land und von Stadt zu Stadt gefolgt. Sie war nicht mehr das unbekümmerte Mädchen von einst, welches nur das Gute in jedem Menschen gesehen hatte. Nein, inzwischen war sie zu einer bodenständigen Frau geworden, wusste um die Licht und Schattenseiten ihres Daseins und um die Gegebenheit, dass Vampire existierten. Auch, führte sie seit neuestem eine Schusswaffe mit sich und wenngleich es sich nur um eine Schreckschusspistole handelte, verlieh ihr diese doch das fadenscheinige Gefühl von Sicherheit. Jetzt wieder hier in Boston zu sein, es war ein merkwürdiges Gefühl, und die damit einhergehende Beklemmung wuchs mit jedem Schritt, da sie sich dem kleinen Bücherladen näherte, in dem sich ihre Wege so jäh getrennt hatten. Der Brief, den er damals an sie gerichtet hatte, war zu einem stetigen Wegbegleiter geworden und verweilte, sicher verstaut in der Seitentasche ihres Rucksacks, während sie das Buch seiner Familiengeschichte wieder und wieder gelesen und schließlich gut versteckt an einem sicheren Ort aufbewahrt hatte. Sie kannte die darin beschriebenen Zeilen ohnehin auswendig. Jetzt aber, wollte sie ihm sein Hab und Gut zurückgeben und das, am besten ohne ihm dabei über den Weg zu laufen. Schon lange hatte sie verstanden und erkannt, dass es tatsächlich Angst war, die ihn dazu beflügelt hatte, Alles und Jeden auf Abstand zu halten. Doch war es mehr ihr Unglück gewesen, dass er nicht bei ihr war als… Kurz nur schüttelte sie die trüben Gedanken ab. Dann bog sie um die nächste Ecke und ihr Blick schaffte es endlich, den etwas verwahrlost erscheinenden Laden zu erspähen. Allem Anschein nach, hatte sich hier seit ihrer Abreise Niemand mehr aufgehalten. Er hatte also noch nicht einmal nachgesehen, ob sie eventuell doch zurückgekehrt war. Enttäuschung machte sich breit, verebbte jedoch wieder, sobald sie ein Knacken zu hören glaubte. Jemand war ihr gefolgt. Automatisch glitten ihre Hände in die Jackentasche, in der sie ihre Pistole wusste und mit zitternden Fingern umfasste sie den Stahl, aus dem jene Waffe gemacht worden war. Fast schon erleichtert, stellte sie fest, dass das Geräusch von einer Katze verursacht worden war und sofort, entspannte sie sich wieder. Sie Atmete einmal kurz durch und bückte sich dann um an einen kleinen, an der Hauswand angebrachten Briefkasten zu gelangen. Dort steckte sie das Buch in den schmalen Schlitz und beschloss, eilig wieder zu gehen. Weder ihr Vater noch sonst ein Mensch auf dieser Erde wusste, dass sie sich gerade hier aufhielt. Sie hatte den Kontakt zu ihrer Familie abgebrochen, so, wie Liam den zu ihr. Und… es war besser gewesen. Nicht immer – nein – das wahrlich nicht, hatte es auch viele dunkle Stunden gegeben, dunkle Stunden, die nicht nur mit Tränen als viel mehr mit großem Kummer erfüllt waren. Doch Jetzt und Hier, hatte sie auch diese Zeiten hinter sich gelassen. Ebenso den Mann, der ihr vorgegaukelt hatte ‚Gute Absichten‘ zu hegen, nur um sie später wie Dreck unter seinen Fingernägeln zu behandeln. Überhaupt war er doch nur an sie heran gekommen, weil er ihr zugehört und Verständnis geheuchelt hatte, als sie ihm von Liam erzählt hatte. Kurz nur, schlang sie ihre Arme um ihren nunmehr zitternden Oberkörper und ein Blick gen Himmel sagte, dass es ihr gerade nicht gelingen wollte, ihre Emotionen in den Griff zu bekommen, dabei hatte sie auch dass in ihrer Abwesenheit sehr hart trainiert. Jetzt, kickte sie missmutig eine Dose vom Rand der Straße und beschloss, sich langsam auf den Rückweg zum Flughafen zu machen, denn schon in wenigen Stunden würde ihre Reise weiter gehen. Hin zum nächsten unbekannten Ziel und immer auf der Flucht vor diesem Schatten, der sie einfach nicht in Ruhe lassen wollte.

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#51

RE: Kleiner Buchladen um die Ecke

in Archiv Alt 17.10.2016 06:35
von Liam Gater (gelöscht)
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Er kam dann hier an und schlich sich zur Tür rein. Er hatte aus dem Briefkasten seine Unterlagen genommen und ging dann rein. Er sah sie an und stellte sich in den Schatten . Leise fing er an zu Sprechen. " Timea, wenn du schießt haben wir beide ein Problem." Er sah schlecht aus genährt hatte er sich nicht und demnach war er auch recht blass. Er sah zu ihr hin und sah sie lange an und hoffte nur das sie nun nicht wirklich abdrückte. Er blieb in den Schatten stehen und hoffte nur das sie nicht einen Herzinfarkt bekam. Er sah ihre Traurigkeit und hoffte nur das sie ihm seinen Rat zu herzen genommen hatte und nicht dann auch es weiter ging wo es aufgehört hatte. Er hoffte das sie verstand und nicht weiter machte mit dem ganzen und sie auch verstanden hatte das er es nur aus dem Schutz gemacht hatte um ihr nicht zu schaden. Er blieb erstmal stehen und wartet und sah sie dann an . Nun war sie am Zug " geht es dir gut?" Fragte er leise und wusste aber das sie ihn hörte. Sie roch anders das merkte er aber wie das konnte er noch nicht zu ordnen.

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#52

RE: Kleiner Buchladen um die Ecke

in Archiv Alt 17.10.2016 18:21
von Timea Ames (gelöscht)
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"Es...ja es... geht mir gut..." flunkerte sie, sobald ihr Blick den abgemagerten Mann erfasste. Er sah schlecht aus (und das war noch untertrieben) und sofort machte sich die altbekannte Sorge um ihn wie ein Inferno in ihr breit und raubte ihr schier die Luft zu atmen. "Wie siehst du denn aus?" erkundigte sie sich weniger nach seinem Befinden, als nach offensichtlichen Tatsachen und wenngleich sie sich vorgenommen hatte, diesen Ort ebenso schnell wieder zu verlassen, wie sie gekommen war, würde sie jetzt nicht gehen. Nicht in dem Wissen, dass Liam ein Problem hatte. So steckte sie die Schreckschusspistole wieder tief in die Tasche ihrer Jacke, schulterte ihren Rucksack und trat vorsichtig noch ein paar Schritte näher an ihn heran. "Ich... wollte dir nur dein Buch zurückbringen" erklärte sie, dabei mit dem Kopf gen des Briefkastens nickend. "Und... dann eigentlich wieder gehen... aber... jetzt..." Sie schüttelte sachte ihren Kopf und als sie nur noch eine Haaresbreite von ihm entfernt schien, hob sie kurz die Hand, fast so, als wolle sie diese tröstend auf seiner Schulter betten. Doch sie wagte es nicht ihn zu berühren, schnappte stattdessen nach Luft und seufzte leise. "Wollen wir rein gehen...und... uns unterhalten?" Wieder ging ein Kopfnicken von ihr aus, diesmal jedoch, deutete sie in Richtung des recht veraltet erscheinenden Bücherladens. "Du solltest etwas Essen...aber das klären wir, wenn wir drinnen sind, okay?"

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#53

RE: Kleiner Buchladen um die Ecke

in Archiv Alt 17.10.2016 18:32
von Liam Gater (gelöscht)
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Er sah sie an und merkte das sie flunkerte und sagte aber erstmal nichts. " Ja lass uns rein gehen und ich habe die ganze Zeit gearbeitet keine Zeit zum essen. Also wie war es für dich?" Er hatte das Buch schon raus geholt und hielt es hoch " Ich habe es bereits gesehen danke. Hast du es gelesen? ich meine hast du es verstanden?" Er sah sie lange an und war gespannt was sie nun zu sagen hatte. Er ging rein und setze sich dann hin und sah sie dann an " Was ist passiert wieso hast du eine Waffe und wieso siehst du aus als wenn du an jeder Ecke ein Gespenst siehst?" Dabei machte er sich nun sorgen und dann sah er sie an " Ich hab gehört das man dich aus den Augen verloren hat. Aber keine Sorge der der dich aus den Augen verloren hat ist nun bei der Kanalisation und putzt da die Rohre. Also wieso hast du ihn abgewimmelt er hatte dich bis zu einem Deiner Dates verfolgt mit dem du dich öfters getroffen hast. Danach warst du weg und nicht mehr erreichbar also was willst du mir sagen." Dabei stellte er es nicht als Frage eher als Aufforderung und war gespannt was sie nun sagte und auch wie sie aus der Sache raus kommen wollte. Er würde nämlich nach bohren .

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#54

RE: Kleiner Buchladen um die Ecke

in Archiv Alt 17.10.2016 18:45
von Timea Ames (gelöscht)
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"Liam..." erklang ihre mahnende Stimme. Sie hatte ihn ausreden lassen und sich Zeit genommen, über seine Worte nachzudenken. Jetzt suchte sie seinen Blick, doch der frühere Glanz, der einst in ihren Augen gelegen hatte, war einem trüben Schimmer gewichen. "Ich bin nicht mehr deine Angestellte und nicht mehr dein Auftrag. Du hast bei meinem Dad gekündigt und unsere Wege haben sich getrennt" Einmal mehr sog sie Luft in ihre Lungen und kurz nur, flatterte ihr Blick dabei aus dem Fenster, fast so, als wolle sie sicher gehen, dass sie von Niemandem belauscht würden. "Ich hab dein Buch nicht nur einmal gelesen. Und ich glaube, jetzt zu verstehen. Es muss dir wirklich schwer fallen, Andere an dich heran zu lassen" Auch Timea hatte hierzu eine Lektion erteilt bekommen, die nun an ihrem zierlichen Leib nagte. "Um deine Frage zu beantworten... ich trage eine Waffe bei mir, um mich zu schützen. Und mit Pfefferspray kommt man nunmal nicht gegen Vampire an, aber das weißt du ja seblst..." Vorbei die Zeiten, da solche kleinen Mittel in ihrer Handtasche genügt hatten, um ihr das Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Jetzt bedurfte es schwererer Geschütze. Erschrocken zuckte sie zusammen, als man von draußen ein klapperndes Geräsuch vernehmen konnte und sofort, blickte sie sich leicht panisch und so von Angst erfüllt um. Erst, als sie feststellte, dass ein weiteres, herumstreunendes Tier eine Mülltonne umgestoßen hatte, schien sie sich wieder ein wenig zu beruhigen. Frustriert, fuhr sie sich dabei mit den Fingern ihrer rechten Hand durch ihr zerzaust erscheinendes Haar. "Du siehst wirklich... beschissen aus, um es gelinde zu sagen. Du brauchst Blut und du solltest dich nähren!" erklärte sie, ohne große Umschweife. Die Zeiten in denen sie ein Blatt vor den Mund genommen hatte, waren wohl auch längst passé. Und dann... krempelte sie den Ärmel ihres Hemdes nach oben und reckte ihren entblößten, und mit kleinen, punktförmigen Narben versehenen Unterarm in seine Richtung. "Trink...ich möchte mir nicht auch noch deinetwegen Sorgen machen müssen!"

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#55

RE: Kleiner Buchladen um die Ecke

in Archiv Alt 17.10.2016 18:51
von Liam Gater (gelöscht)
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Er hörte den Unterton und schmunzelte " Das hat mir gefehlt deine Mahnenden Worte die sowieso nicht ankommen das weißt du doch Timea und ja ich bin nicht der Angestellte deines Vaters aber ich habe dennoch pflichten eine Stammesgefährtin zu schützen aber das hast du ja zu nichte gemacht , gelinde gesagt und ich sehe gut aus und ich komme zurecht. " Als er aber dann den Unterarm sah knurrte er auf " wer war das oder sollte ich fragen wieviele?" Er sah sie ernst an und nahm den Arm und untersuchte diesen. " Das sieht aus wie Vampir Bisse aber nicht sonderlich gut verschlossen wenn man beisst hinterlässt meine Keine Spuren wenn man es dann verschließt.. verdammt Timea wieviele und wo und wer. Sag es mir sofort ich kriege das eh raus glaub mir. Und wieso hast du die Waffe dabei vor was willst du dich schützen rück raus damit sonst finde ich einen anderen weg und der dauert zwar länger aber dann kenne ich keine Gnade. Sowas macht man nicht du bist keine Blutbank und nein ich trinke nicht das sagte ich dir schon. " Sagte er dann und hielt den Arm aber weiter fest und auch die Bisswunden behielt er im Auge das passte ihm ja sogar nicht " Du weißt das wenn diese Typen noch leben sie wissen immer wo du dann bist das weißt du oder? Du hast keine Ahnung was das alles heißt... selbst wenn ich sie erwischte wirst du die Narben tragen..." Er knurrte wieder auf und hatte plötzlich wieder ein wenig Energie und er hatte die Schnauze voll. Er würde sie jagen und das würde er nicht nur schnell beenden dann.

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#56

RE: Kleiner Buchladen um die Ecke

in Archiv Alt 17.10.2016 19:06
von Timea Ames (gelöscht)
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Als Liam so 'aus der Haut fuhr' zuckte sie, von dieser Reaktion überwältigt, erschrocken zusammen. Irritiert, blinzelnd und mit weit aufgerissenem Mund, kam sie nicht umhin, ihn im ersten Moment sprachlos anzustarren. Gerade noch hatte er so schwach und unterernährt gewirkt, doch jetzt... schien eine bis dato ungekannte Wut in ihm aufzukochen. Vorsichtig versuchte sie, ihren Arm aus seinem Griff zu befreien - vergebens - er war selbst in diesem Zustand noch westentlich stärker als sie selbst. "Bitte... beruhige dich..." bat sie ihn behutsam. "Ich werde dir alles erklären und deine Fragen beantworten ABER das werde ich erst tun, wenn du etwas zu dir genommen hast!" Da waren sie wieder, die beiden Dickschädel. Und jeder von ihnen wollte mit dem Kopf durch die Wand. Sie ahnte, dass er nicht nachgeben würde, doch so lange sie sich um ihn sorgen musste, würden all seine Fragen unbeantwortet bleiben, denn auch Timea hatte nicht vor, klein bei zu geben. "Ruf meinetwegen Heidi an, wenn du mein Blut schon nicht nehmen willst..." zischte sie, und spürte auch die alte Eiferrsucht, die wie aus dem Nichts plötzlich wieder in ihr Gemüt trat. "Ich wollte nicht da anfangen, wo wir aufgehört haben. Ich bin wirklich nur her gekommen um..." Ja was? Um dir das Buch zurück zu geben? Nein... wenn sie ehrlich zu sich selbst war, war sie hier her gekommen um endlich abzuschließen. Tag und Nacht hatte sie immer wieder an ihn Gedacht, hatte sein Buch und somit seine Geschichte studiert und ihn so schrecklich vermisst, sich gewünscht, dass sie damals auf ihn gehört und ihn nicht so angeblafft hätte... doch was geschehen war, war geschenen und jetzt, musste sie mit den daraus resultierenden Konsequenzen leben. Also endete ihr Satz mit den Worten "...mal nach dem Laden zu sehen" Wieder zog sie an ihrem Arm und versuchte, diesen aus seinem Griff zu befreien. "Ich erkäre dir ALLES sobald ich sehen, dass es dir besser geht. Du hast mein Wort!"

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#57

RE: Kleiner Buchladen um die Ecke

in Archiv Alt 17.10.2016 19:12
von Liam Gater (gelöscht)
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Er sah sie nicht an und hatte weiterhin den Blick auf den Arm geheftet. " geh hinten zum Schrank da ist eine Art Kühlschrank da sind Konserven drin während ich das zeug trinke, was schmeckt wie eckel, wirst du mir alles sagen. " er lies sie los und knurrte noch mal auf er würde die sowas von jagen und dann fressen oder einfach mal ein wenig foltern, ja das wäre doch eine gute idee. " Beeil dich mit deiner Geschichte sonst überlege ich es mir anders und finde einen anderen weg das raus zu bekommen und wenn du mich weiter anlügst bekomme ich noch mehr wut und das willst du nicht. " Sagte er dann und das wollte sie wirklich nicht das wäre zu gefährlich zumindest für den der ihr das angetan hat. " Du wirst sehen was ich meine ich nehme Das Blut dahinten und nicht deines also was ist nun? " Sagte er dann noch mal etwas deutlicher und holte sich dann auch schon selbst welche. Er setze sich und trank das Zeug . " Es ist so ecklig. " Das war es wirklich aber sie sagte er solle sich nähren also tat sie es und er hatte doch auch schon was getrunken. Sofort merkte er das es ihm ein wenig besser ging aber nur ein wenig das musste man auch lassen. Das war eben nicht das frische. Aber zur Not nahm er eben das und er kam damit zurecht. Es reicht erstmal. " Also erzähl." Sagte er und drückte immer wieder nach zwischen zwei drei Schlücken.

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#58

RE: Kleiner Buchladen um die Ecke

in Archiv Alt 17.10.2016 19:30
von Timea Ames (gelöscht)
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Ungeduldig hatte er sich konserviertes Blut beschafft und zu ihr an den Tisch gesetzt. Sie nickte und beschloss, ihr Versprechen einzuhalten, wenngleich sie nicht unbedingt glücklich mit der Wahl seiner Nahrung erschien. "Du weißt, dass ich damals den nächsten Flug genommen habe.. weg von hier..." begann sie, ihm von ihrer Reise und den damit verbundenen Erlebnissen zu berichten. "Die Maschine landete in Russland, weil ich dieses Land schon immer mal besichtigen wollte. Moskau ist eine wirklich herrliche Stadt..." plauderte sie fast, doch als sie ihn dabei beobachtete das 'Eklige Zeug' zu trinken, beschloss sie, den Smalltalk zu reduzieren und sich auf die Fakten zu konzentrieren. "Ich blieb nicht lange in Moskau und kam schon bald nach Sibirien. Dort habe ich einen Mann kennengelernt. Er war nett, er hatte ein offenes Ohr für mich und er hat mir zugehört... ich wähnte mich in Sicherheit...ich dachte er ist ein Freund UND ich dachte, dass er sich tatsächlich für meinen Kummer interessiert...Er hat sogar gelacht, als ich ihm erzählte, dass du wolltest, dass ich mein Glück finde und dabei hat er gesagt, dass ich es nun gefunden hätte..." Sie schluckte, denn was sie nun erzählte, kam ihr nicht leicht über die Lippen. "Sein Name war Ivan und er war anfangs so nett zu mir. Er erzählte mir, dass auch er ein Vampir sei und erklärte mir alles, was ich wissen musste und noch nicht in deinem Buch gelesen hatte. Er trug mich auf Händen.. zumindest eine Zeit lang. Irgendwann aber, als ich ihm gestand, dass ich noch immer sehr oft an dich denken muss, wurde er wütend.. ja fast schon eifersüchtig. Er hasste den Gedanken, dass meine Gedanken ständig hier in Boston waren und ich mir immer die Frage gestellt habe, wie es dir geht. Irgendwann verbot er mir, deinen Namen zu erwähnen, geschweige denn an dich zu denken. Und ich glaube das war auch der Moment, in dem sich sein wahres Ich zeigte. Er schleppte mich zu seinem Haus und schaffte es irgendwie, den 'Verfolger', so hat er den Mann genannt, den du zu meinem Schutz beordert hast, abzuhängen" Kurz nur, machte sie eine kleine Pause. "Er sperrte mich dort in ein Zimmer, dass keine Fenster hatte. Damit ich ihm nicht davon rennen konnte, gestattete er es seinen Männern, von mir zu trinken. Ich weiß, was es bedeutet Liam.. er hat es mir selbst gesagt. Nacht für Nacht erklärte er mir, dass ich nie wieder gehen könne...weil immer irgendjemand wisse, wo ich mich befinde!" Sie schüttelte sich und versuchte so, die Bilder ihrer Erinnerung zu verdrängen. "Irgendwie ist es mir gelungen an eine Waffe zu gelangen und ich ergriff meine Chance... ich ...ich hab ihn getötet..." Jetzt wagte sie es nicht mal mehr seinen Blick zu suchen und das zittern ihres Körpers schien dabei unweigerlich an Intensität zu gewinnen. "Ich bin weg gerannt und ich bin mir sicher, dass seine Männer dort in Russland geblieben sind... totzdem fürchte ich mich vor der Rache... und davor, dass sie mich vielleicht doch verfolgen, verstehst du?" Und nur, um jetzt auf ein anderes Thema zu kommen fügte sie an "Jetzt bist du dran. Erklär mir, warum du so abgemagert bist. Wie ist es dir gegangen? Was ist geschehen, als ich weg war?" Es gab so viele Details ihren Russlandurlaub betreffend, die sie nicht erwähnt hatte, doch Timea war sich sicher, dass sie ohnehin schon genug gesagt hatte.

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#59

RE: Kleiner Buchladen um die Ecke

in Archiv Alt 17.10.2016 20:42
von Liam Gater (gelöscht)
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Er hatte ihr zugehört und nach dem er fertig war mit trinken und sie mit dem Erzählungen von ihren Erlebnissen musste er erstmal schlucken. " Wie viele haben von dir getrunken Timea und ich will eine genaue Zahl und beschreibung und Namen wenn du hast und ja ich weiß es ist nervig und tut weh und es bringt dich wieder um aber ich will es wissen und wehe ich bekomme es nicht . Dieser Ivan ist tot gut das er das ist wobei schade so ein Kerl hat keine Seele im Leib da hätte ich nach geschaut das sage ich dir. " Er stand dann auf und tigerte um her. " mich nervt nur noch eines mehr als das ... wieso bist du so leichgläubig gewesen?" Das interessierte ihn . " Und da verlor sich auch deine Spur ich gehe dem nach und wenn du mir die Informationen gegeben hast dann werde ich diese Männer jagen und einen nach dem Anderen ausmerzen und nein du wirst mir nicht helfen und abhalten schon gar nicht. " Sagte er dann ernster " ich habe eben gearbeitet und versucht dich zu finden und hatte so keine Zeit was zu trinken das ist eben so und wird sich auch nicht ändern und auch nicht anders verhandeln lassen. " sagte er dann und war tot ernst und würde das auch so weiter machen . Er wollte keine Andere Meinung dazu akzeptieren und auch ein wenig war er sauer auf sich selbst. Aber es nervt noch mehr. " Du wirst nun hier bleiben und das solange ich das alles erledigt habe . haben wir uns verstanden?" Dabei war er wieder tot ernst und sah dann zu ihr hin und setze sich .

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#60

RE: Kleiner Buchladen um die Ecke

in Archiv Alt 17.10.2016 20:56
von Timea Ames (gelöscht)
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"Nein Liam" antwortete sie, erhob sich und strebte auf ihn zu. "Ich werde mir nicht mehr sagen lassen, was ich zu tun habe. Nie wieder. Das wirst du zwar nicht verstehen, aber du wirst es akzeptieren. Ich bleibe so lange hier, wie ich möchte und wenn ich gehen will, gehe ich. Ich werde dir keine Name nennen, denn du hast mit der ganzen Sache Nichts zu tun und ich... hab ihm vertraut weil er nett war und weil er mich aufgefangen hat, als ich vor Kummer am liebsten im Erdboden versunken wäre. Es hat lange gedauert bis ich verstanden habe und ich musste dein Buch sicher mehr als ein mal lesen bevor ich begriffen habe, dass... es dir Angst macht dich auf Werte wie Frendschaft oder... andere Dinge einzulassen. Du hattest eine sehr schwere Kindheit... das verstehe ich jetzt..." Sanft greift ihre Hand dabei nach seiner, nur, um ihn endlich daran hinder zu können, weiter Spuren in den Boden zu laufen. "Ich hab ihm vertraut weil... ich wollte dass du recht hast... weil ich mein Glück finden wollte... aber... in Russland wohnt es nicht..."

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