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#1

Wohnzimmer

in Haus von Alexander Brown 27.11.2016 16:56
von Alexander Brown (gelöscht)
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Alex betrachtete seine neue Wohnung. Alles war so, wie er es gewohnt war. Seine Einrichtung wirkte stets stilvoll, genauso wie seine Kleidung. Protz und Prunk vermied er allerdings, Stil und Geschmack, das waren seine Steckenpferde. Eine teure Ledercouch sowie ein langer Glastisch in der Mitte des Raumes nahmen den Großteil des Wohnzimmers ein. An den Seiten befanden sich Schränke, welche aus ebenso teurem Holz waren wie der Esstisch. Er aß natürlich nicht an an diesem Tisch, aber er passte zu gut ins Interior, welches von einer tollen Aussicht auf die Stadt gekrönt wurde. Er hatte nicht vor, länger in Boston zu bleiben als nötig, und so war die Wohnung nicht riesig, aber alles vermittelte Erfolg und Geld. Und Inmitten dieses Luxus stand das Prunkstück, das Kronjuwel seiner Sammlung: Alex selbst. Nichtmal die teure Einrichtung konnte ihn toppen, fand er. Die Wohnung wäre auch ohne Möbel, nur mit Alex darin, schon Wertvoll genug. Als die Abenddämmerung einsetzte, machte Alex sich auf den Weg. Er war aus einem bestimmten Grund hier, und die Zeit war knapp. Er musste sofort Noelia finden. Seine Kontakte hatten ihren Aufenthaltsort herausgefunden, und wie er sie kannte, würde sie nicht glücklich sein, ihn zu sehen. Er selbst war es auch nicht, es gab zu viele Dinge, die noch ungeklärt waren. Aber er hatte keine Wahl. Die Informationen die er besaß, waren wichtig, vielleicht sogar Überlebenswichtig für Noelia. Und so machte Alex sich auf den Weg.

//Hafen von Dayan, Sanitätshaus

zuletzt bearbeitet 27.11.2016 16:57 | nach oben springen
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#2

RE: Wohnzimmer

in Haus von Alexander Brown 30.11.2016 22:28
von Alexander Brown (gelöscht)
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Alex saß in seinem teuren Sessel und überlegte seine nächsten Schritte. Er war es so gewohnt, dass er ständig eine große Anzahl an Menschen befehligen konnte, dass er sich nun absolut hilflos fühlte. Er hatte sich zu sehr in den vergangenen Jahrzehnten darauf verlassen, das Macht, Einfluss und Geld alles kaufen könnte, ihm alle Informationen liefern würden und jede Person gefügig machen würde. Bei Noelia schien es ihm nicht zu Helfen. Mit ihrem Versprechen, seine Leute zurückzuhalten, hat sie geschickt den Faktor Einfluss ausgehebelt. Seine Macht besaß er zwar noch, aber sie war ihr gegenüber unempfindlich. Sie ließ sich nicht Einschüchtern oder mit Versprechen locken. Und über sein Geld brauchte er eh nicht nachdenken.

Sie hasste Protz und Prunk, sie hatte so rein gar nicht dafür über. Seine drei Markenzeichen waren absolut nutzlos. Das alleine hätte ihn schon rasend gemacht, aber dass sie nun weg war, ohne etwas zu sagen, machte die Sache noch schlimmer. Er warf vor Wut eine Obstschale an die Wand. Wozu brauchte er so etwas eigentlich? Er aß sowieso kein Obst. Und wann hatte er einmal Gäste? Oder, verbesserte er sich, Gäste denen er etwas anbieten würde. Normalerweise konnten sich seine Geschäftspartner hinterher nicht einmal einen Apfel leisten. Sein nächstes Opfer wurde sein "Esstisch". Die gleiche Farce wie eine Obstschale, nur viel größer! Mit aller Kraft, die ein Vampir besaß, zerschlug er den Tisch mit einem Hieb, Blut tropfte an seinen Fingerknöcheln herunter. Seine Wut verebbte, er musste unbedingt wieder einmal selber aktiv werden, dieses Problem würde nur er selber lösen können, weder Macht, noch Einfluss, noch Geld. In diesem Moment verstand er, wieso er Noelia so sehr verfallen war. Sie war komplett Immun gegen seine Maschen. Sie wollte weder Geld, noch Macht, noch Einfluss. Als sie ihre Nacht miteinander verbrachten, vor sechs Monaten, da wollte sie ihn, nicht was ihn umgibt.

Er wollte sie unbedingt finden, und sein Kopf, nun klarer, fasste einen Plan. Sie konnte nicht weit gekommen sein, nicht mit ihren Verletzungen. Wenn er im Hafen die Augen offen hielt, dann würde er sie finden. Alex suchte die Gegend ab, er fand was er suchte, Noelia! Doch er wollte sich ihr noch nicht zeigen, sie nicht bedrängen, außer wenn es nicht anders möglich wäre. Er versuchte ihre Route einzuschätzen. "Der Bahnhof?", murmelte er, als er Noelia leise folgte.

//Bosten bei Nacht - Bahnhof

zuletzt bearbeitet 30.11.2016 22:29 | nach oben springen
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#3

RE: Wohnzimmer

in Haus von Alexander Brown 08.12.2016 01:17
von Alexander Brown (gelöscht)
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Die Nacht war beinahe vorbei, als Alex in mit Noelia in seine Wohnung trat. Die Dämmerung war geradezu greifbar. Alex hasste diese Zeit des Tages am meisten. Es gab ihm immer ein Gefühl, von einem unsichtbaren Gegner gehetzt zu werden. Und Unaufhaltbar, so wie die Zeit nun einmal ist. Nachdem sie sich auf den Rückweg vom Club gemacht haben, stiegen er und Noelia in ein leeres Abteil. Nach den Ereignissen dieser Nacht konnte er, und vermutlich erging es Noelia ebenso, auf weitere Menschen verzichten. Seit er ihr beweisen konnte, dass er nicht nur ein Verrückter war, sondern die Gefahr wirklich und wahrhaftig war, konnte er sich eines gewissen Hochgefühls nicht erwehren. Noelia hatte sich nicht nur entschuldigt, etwas was ihr, so wusste er, nicht leicht fiel. Nein, sie hatte auch sein Angebot angenommen, ihn zu begleiten, in sein zu Hause. Vor einigen Wochen, als er wieder in Boston auftauchte, wäre ihr bei dem Gedanken noch mehr als Übel geworden. Doch jetzt war sie hier, in Sicherheit, nur das zählte. Sein Blick schweifte durch die Wohnung. Er hatte das Chaos, welches er vor seiner Abreise verursacht hatte, den zerschlagenen Tisch und die zerbrochene Obstschale, noch nicht aufräumen können. Alex war auf der fahrt, nein, schon vorher, als er Noelias Entschuldigung annahm, recht kühl gewesen. In der Öffentlichkeit konnte er seine Gefühle nicht gut zum Ausdruck bringen, doch hier würde er Noelia zeigen, wie sehr er sie in sein Herz geschlossen hatte. "Gib mir deine Jacke, ich werde sie zum Trocknen ins Bad bringen", sprach er, als er Noelia die kalte und nasse Jacke abnahm, uns sie ins Bad brachte. Die Temperaturen waren um diese Jahreszeit mehr als Eisig. Er lächelte sie an. "Ich hoffe dich stört das Chaos nicht, ich werde es gleich morgen früh beseitigen. Kann ich dir etwas zu trinken anbieten? Ich habe alle möglichen Sachen hier, für den Fall, das jemand zu besuch kommt. Wodka? Whisky? Wein? Oder lieber etwas ohne Alkohol?" Noelia entschied sich für den Whisky. Vorsichtig goss er den Whisky in ein Glas, er selbst konnte ja nichts trinken außer Blut, und brachte es Noelia, stellte es vor ihr auf den Tisch ab. Er setzte sich zu ihr, legte seine Hand vorsichtig um ihre Schulter. Er wollte ihr keine Angst machen, und wenn seine Berührung ihr unangenehm wäre, würde er seine Hand sofort zurück ziehen. "Du weißt, ich rede nicht gerne über meine Gefühle. Aber auch ich muss mich entschuldigen. Ich habe mich wie dein Wachhund benommen, dir nicht zugetraut, dass du alleine klar kommst. Stalker trifft es vielleicht tatsächlich am besten. Das ich Finn angegriffen habe, war im Nachhinein betrachtet zwar gut, aber auch hier hattest du recht. Als ich Finn angegriffen habe, war ich nur Eifersüchtig. Aber, Noelia, ich bin verdammt froh, dass du hier bist. Wäre dir etwas passiert, ich hätte keine Sekunde mehr ruhig geschlafen. Seitdem du vor sechs Monaten gegangen bist, gingst du mir nicht mehr aus dem Kopf." Nach diesen Worten beugte er sich vor, um Noelia zu küssen. Anders als im Krankenhaus, sollte dieser Kuss aber keine Neckerei werden, damit sie die Klappe hält. Der Kuss, den Alex jetzt plante, kam von Herzen...

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#4

RE: Wohnzimmer

in Haus von Alexander Brown 08.12.2016 06:53
von Noelia Grant (gelöscht)
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Das war eines der wenigen Vorteile einer Stammesgefährtin, sie konnte die Dunkelheit und auch das Tageslicht problemlos vertragen. Doch versteckte sich manche Gefahr in der Nacht, wie sie immer wieder feststellen musste. Alex Nähe war immer noch komisch, denn manchmal wusste sie einfach nicht, ob er sie wirklich mochte oder aber doch hasste. Jetzt, in diesem Moment schien er sie zu hassen, denn auch in diesem leeren Abteil, spricht er kein Wort mit ihr. Sie blieb sitzen, ruhig und nachdenkend, schaut sie aus dem Fenster und betrachtet die vorbeirauschenden Laternen. Als sie endlich angekommen waren, stieg sie gemeinsam mit Alex aus, noch immer schweigend, sie wusste nicht ob sich das heute noch wirklich ändern würde - denn in der letzten Stunde hatten sie wirklich nur über das nötigste gesprochen.

Hätte man ihr vor einigen Wochen gesagt, dass sie mal mit Alex in seiner Wohnung sein würde - allein, hätte sie dies deutlich verneint. Denn sie wollte es nicht. Aber jetzt...? Jetzt fühlte es sich dich irgendwie richtig an. Mit dem Moment, als sie die Schwelle zu seiner Wohnung übertreten, schien er gleich ganz anders zu sein - es war zum verrückt werden, denn er war im Grunde genau wie sie. Draußen stark und unnahbar. Innen... allein... legte er die Maske ab. Als er ihren Mantel haben möchte, der unangenehm nass war, zieht sie ihn aus und gibt ihm diesen rüber. "Danke.." beginnt sie leise, bevor ihr dieses mächtige Chaos in die Augen fällt. Was zum Teufel hatte er hier angestellt? Ein Liebesspiel der Extraklasse? Ein Besuch von einem ungebetenen Gast? Was auch immer es war, es musste häftig gewesen sein. Sie geht in die Knie, auch wenn es nach wie vor sehr schmerzhaft für sie ist, und beginnt die Scherben der Obstschale aufzulesen, sie wollte nicht das er vielleicht gedankenverloren dort hineintreten könnte. Die Überreste vom Tisch hingegen musste Alex selber beseitigen, oder er half ihr, ganz gleich. Als er zurück kommt und ihr einen Whisky einschenkt, steht sie langsam auf und setzt sich auf die Couch, "danke," Sagt sie erneut und schaut Alex an, der sich direkt neben sie setzt und zu sprechen beginnt. Seine Worte taten ihr gut, denn langsam dachte sie wirklich, er wäre ein irrer Stalker. Jahrelang war sie allein zurecht gekommen, da hatte sich nie jemand ernsthaft sorgen um sie gemacht. Brauchte ja auch keiner, denn bis zu ihrer Reise nach Deutschland war ihr nie etwas passiert. Nur hier, hier schien man die Stammesgefährtinnen und Stammesvampire gewaltsam ausrotten zu wollen. Egal wie, hauptsache weg. Sie hör ihm weiter zu und nickt leicht, als sie seinen Arm um ihrer Schulter spürt, er war auf einmal so... liebevoll? Anders als sie ihn je kennengelernt hatte. "Ich wusste nichts von Finns Abkommen mit Dragos und ich wusste auch nicht, dass du recht hattest und mir keine Angst machen wolltest, sondern das du... mich anscheinend nur in Sicherheit wissen wolltest." Ihr Blick trifft seinen, denn jetzt konnte sie sich nicht verbieten ihm in die Augen zu sehen. "Entschuldige dich nicht für etwas Alex, was du immer wieder tun würdest und was ja auch richtig war." Es war ihr egal aus welchen Grund er Finn niederstreckte, es war der richtige Grund. Noch bevor sie etwas darauf sagen konnte, spürt sie bereits seine weichen Lippen auf ihren. Sie konnte nicht anders als diesen sanften, liebevollen Kuss zu erwiedern. Langsam legt sie eine Hand an seine Wange und lässt sich näher zu ihm ziehen. War das so richtig? Ja! Denn hier in seinen Armen, fühlte sie sich wohl. Je fester er sie zu sich zog, desto inniger ließ sie den Kuss werden, bevor sie unwiderruflich spürte, dass sie anscheinend gerade dabei war, sich Hals über Kopf in Alex zu verlieben. Und verdammt, es fühlte sie so gut an! "Hör nicht auf.." Ihre Stimme war nur noch ein hauchen, doch sie wusste, er hatte sie verstanden... In diesem Moment war es ihr egal was vorher passiert war, hier zählten nur sie beide und ja, sie wollte das beste daraus machen... nicht noch einmal den Fehler der Vergangenheit wiederholen..

zuletzt bearbeitet 08.12.2016 07:01 | nach oben springen
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#5

RE: Wohnzimmer

in Haus von Alexander Brown 10.12.2016 19:47
von Noelia Grant (gelöscht)
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// Hafen von Dayan, Bosten

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