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#1

... auf der Straße vor dem Haus

in Penthouse von Lillyanne Grey - 17 Cumberland St, #PH, Boston, MA 02116 14.12.2017 14:38
von Nemo • 338 Beiträge | 3395 Punkte

Nemo hatte der jungen Frau den Arm geboten, soweit so gut. Sie hatte ihn durch die Straßen geführt. Nemos einzige Aufgabe war es gewesen, die Umgebung im Blick zu behalten und dem vernutlich wissbegierigsten Wesen des Universums aufmerksam zuzuhören.
Außerdem hatte er die Körpersprache und Mimik seines Schneewittchens genauestens studiert. Welches Haus interessierte sie besonders? Sie würde ... war daran vorbeigelaufen. Und Nemo war sich ziemlich sicher, dass sie die Wohnung der jungen Dame bereits 'gekreuzt' hatten. Angesichts der Tatsache, dass ihre Eltern in Berlin lebten, konnte er ausschließen, dass sie nach einem Fenster zu der Wohnung ihrer Eltern Ausschau hielt oder darauf reagieren würde.

Heiliger Bimbam! Was Lilly alles wissen wollte! ...

Nemo hatte sich entschuldigt für sie bezahlt zu haben und ihr versprochen, dass er ihr ganz sicher die Gelegenheit geben würde, ihn einzuladen. Nur entspräche der Geldschein nicht der Summe der Kosten inklusive Trinkgeld und wäre viel zu hoch - und er könne gerade nicht herausgeben. ... Sein Lächeln war unglaublich warm und einnehmend dabei. Schließlich hatte sie den Geldschein widerwillig eingesteckt und er sein Versrpechen nochmals bekräftigt.
Danach hatte er sich beim Gehen beeilt, ihr zu versichern, dass der Deal exakt dies war: Nach Hause bringen bis vor die Tür. Er allerdings meinte die Wohnungstür. Oh! Und er würde ganz sicher draußen bleiben, sonst gäbe es noch eine Katastrophe. Verdammt, sie roch so unsagbar gut!
Die Ausführungen und Sünden ihrer Jugend - wie niedlich! - nahmen sich so unglaublich harmlos aus gegen dass, was er hatte anstellen müssen. Er lächelte dabei. Solche Probleme hätte er sich auch gewünscht, irgendwie. Und natürlich Eltern. ... Doch die hatte er ja in dem Clochard letztlich doch noch gefunden. Und dem war zu verdanken, dass der Gen1-Killer von Dragos sich hier so brav und zivilisiert und so ungemein höflich und gentlemenlike verhalten konnten. Nemo war in der Literatur sehr bewandert und hatte gerade die Beschreibung eines Gentlemans des 19. Jahrhunderts 'gelebt' Es machte ihm wirklich Spaß in Rollen zu schlüpfen und die Dinge, die er für richtig hielt für sich zu adaptieren und sich ganz und gar zu eigen zu machen. Er genoß den Abend tatsächlich!

Dann kam die Frage nach diesen Ritualen. Er war stehen geblieben und hatte eine Augenbraue hochgezogen, ihr das Gesicht zugewandt: "Miss Lilly, wenn Sie in diesem Tempo weiterfragen, muss ich annehmen, dass ich in wenigen Minuten mit der Frage rechnen darf, ob ich sie bitte mal eben 'Probebeißen' wollte." Er griente sie und zwinkerte sicherheitshalber mit dem einen Auge. Sie sollte wissen, dass er einen Scherz gemacht hatte! Um Himmelswillen!
"Ich denke, wenn Sie sind, was ich denke, das sie sind und einen Vampir zum Gefährten erwählen sollten, wird es sein Privileg sein, Ihnen diese Dinge zu erzählen. Der Glückliche könnte über Ihre ausgeprägten Kenntnisse ansonsten recht unglücklich sein!"


zuletzt bearbeitet 14.12.2017 14:42 | nach oben springen

#2

RE: ... auf der Straße vor dem Haus

in Penthouse von Lillyanne Grey - 17 Cumberland St, #PH, Boston, MA 02116 30.12.2017 17:48
von Lillyanne Grey • 36 Beiträge | 365 Punkte

Wer konnte diesem Lächeln schon wiederstehen? Lilly jedenfalls konnte es nicht! Und so gab sie sich in der ‚Getränkegeld-Diskussion‘ seufzend geschlagen und ertappte sich sogar dabei, sich kurzzeitig in seinen so unergründlich erscheinenden Augen zu verlieren. Nemo hatte in seinem Leben sicher schon viel gesehen und noch mehr erlebt. War es da verwunderlich, dass seine bloße Anwesenheit dazu animierte, ihm so viele Fragen zu stellen?

Er wirkte nicht wie ein ‚normaler‘ junger Mann, nein, man konnte den Eindruck gewinnen, er hätte schon die ganze Welt gesehen. So fasziniert, hatte sich die angehende Juristin allem Anschein nach ein wenig zu weit vor gewagt, denn die Frage, welche sie ihm zuletzt gestellt hatte, brachte eine unerwartete Antwort hervor. Leicht beschämt, murmelte sie ein leises „Entschuldigung, ich wollte nicht zu… neugierig sein“ ehe sie vor einer großen, hölzernen Eingangstüre zu stehen kam. „Da sind wir“ verkündete sie, als sie ihren klimpernden Schlüsselbund aus einer ihrer Jackentaschen zu Tage förderte.

Noch nie, hatte sie es so sehr bedauert, an ihrer eigenen Wohnungstüre angekommen zu sein, wie in diesem Moment. Leicht zögernd und beschämt, erkundigte sie sich „Wollen sie vielleicht noch auf einen Kaffee mit hinauf kommen?“ Dabei konnte Lilly nur hoffen, dass er nun keine falschen Schlüsse ziehen würde. Sie war keine der Frauen, die für gewöhnlich Männer sofort in ihre Wohnung einlud. Um genau zu sein, war außer ihr noch niemand dort gewesen. „Also… wenn… sie das trinken können meine ich…. Ich hätte sonst auch Wasser oder… Saft“

Himmel, sie hatte ja keinen Schimmer! Konnten Männer wie er außer dem roten, dickflüssigen Lebenssaft auch noch andere Flüssigkeiten zu sich nehmen? (Eine Frage, die sie ihm zu gegebener Zeit unbedingt noch stellen musste) Jedenfalls hoffte Lilly, dass es so war, denn der Abend sollte und durfte noch nicht zu Ende sein….


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#3

RE: ... auf der Straße vor dem Haus

in Penthouse von Lillyanne Grey - 17 Cumberland St, #PH, Boston, MA 02116 30.12.2017 22:02
von Nemo • 338 Beiträge | 3395 Punkte

Nemo legte den Kopf schräg und gab ihren Arm frei, damit sie ihre Tür überhaupt aufschließen konnte. Kaffee? Kurz kniff er die Augen zusammen und entschied dann, dass sie das Interview einfach noch weiterfürhen wollte - und nichts weiter" Und er hatte die Möglichkeit, kurz die Wohnung auf unerwünschte Gäste zu checken sowie sich einen Überblick über die generelle Sicherheitssituation für eine Gefährtin zu machen. Sonst würde er wohl Gideon nach einer Firma fragen müssen, die er dann gegebenenfalls bei ihrer Wohnung vorbeizuschicken gedachte! Etwas in ihm wollte sie nicht in einem Hafen haben. Etwas in ihm missbilligte das, obwohl es rein logisch betrachtet die richtige, korrekte Vorgehensweise wäre. Er würde da wohl Rio fragen müssen, wie er sich am besten verhalten sollte.

"In Ordnung, Miss. Aber wenn wir oben sind und alles wie gewohnt in Ordnung ist, rufen Sie nochmal ihren Dad an und berichten ihm, dass Sie in Sicherheit sind, in Ordnung?!"

Er ließ sie aufschließen, witterte in der Umgebung sicherheitshalber noch einmal und als sie die Tür offen hatte, hielt er sie geöffnet, damit sie hindurch konnte. Dann erklang seine Stimme wieder: "Ich trinke keinen Kaffee und brauch auch nichts. Führen wir ihr Interview oben weiter. Aber wenn Sie zu Müde sind, sagen sie Bescheid!" Sein Schneewittchen sollte genug Schlaf bekommen!


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#4

RE: ... auf der Straße vor dem Haus

in Penthouse von Lillyanne Grey - 17 Cumberland St, #PH, Boston, MA 02116 31.12.2017 18:49
von Lillyanne Grey • 36 Beiträge | 365 Punkte

Ob Nemo ahnte, dass er gerade der Ehrengast ihrer ganz eigenen Premiere war? In all den Monaten, die Lilly nun schon hier verweilte, hatte kein Mensch einen Fuß in ihre Wohnung gesetzt! Leicht nervös, huschte sie durch die von ihrem Gentleman aufgehaltene Türe, nur um im Flur auf ihn zu warten. „Tja…“ meinte sie leicht beschämt, als sich die Türe hinter ihm geschlossen hatte. „…es ist nichts Besonderes, aber für mich reicht es!“ Dann schlüpfte sie aus ihre Jacke, hängte diese an die in hellem weiß gehaltene vintage-Garderobe und bückte sich anschließend, um ihre Schuhe ausziehen und diese im kleinen Schuhschränkchen verstauen zu können. „Sie können die Schuhe an behalten. Ich hab nicht mit Besuch gerechnet und leider keine Gästehausschuhe“

Nero, der einzige Mann, der neben Lilly im Haus verweilte, ließ nicht lange auf sich warten. Sofort eilte der schwarze Kater herbei, nur um seiner Besitzerin schnurrend um die Beine schleichen zu können. Als er allerdings den Gast entdeckte, sträubte sich dem in die Jahre gekommenen Tierchen das Fell, er gab ein kurzes, aber aussagekräftiges Fauchen von sich und verschwand, ebenso schnell wie er gekommen war, auf leisen Pfoten. Mit einem sachten Lächeln, entschuldigte sich Lilly für das Verhalten ihres Vierbeiners. „Er ist es nicht gewohnt, einen Gast zu empfangen“ erklärte sie schmunzelnd. Dann trat sie einen kleinen Schritt zur Seite und deutete auf einen angrenzenden Raum. „Wollen wir ins Wohnzimmer gehen?“

Ein kleines, jedoch einladendes Sofa, welches in schlichtem Grau und schwarz gehalten war, stand weich gebettet auf einem Petrolfarbenen Teppich. Es wirkte wie neu, doch wohl nur der aufmerksame Beobachter konnte erkennen, dass ein anderer Platz in diesem Raum ganz offensichtlich öfter genutzt wurde. Der Ärker, welchen diese Wohnung aufwies, sah mit seiner leicht abgenutzt erscheinenden und mit unzähligen Kissen ausstaffierten Fensterbank deutlich mehr nach dem Platz aus, welchen die Bewohnerin zu nutzen gedachte.
„Bitte, machen sie es sich bequem und fühlen sie sich ganz wie zu Hause“ lud Lilly mit einem Wink auf das Sofa, ihren Gast ein. „Ich weiß immer noch nicht, was ich ihnen anbieten kann… also… vielleicht verraten Sie mir, ob es da Etwas gibt?“ begann sie dann damit, ihr Interview fortzusetzen.


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#5

RE: ... auf der Straße vor dem Haus

in Penthouse von Lillyanne Grey - 17 Cumberland St, #PH, Boston, MA 02116 31.12.2017 19:01
von Nemo • 338 Beiträge | 3395 Punkte

"Glauben Sie mir, Lilly: es gibt nichts, was Sie mir anbieten könnten." °Außer ihr Blut - und das dürfte ich nicht nehmen. Oder vielleicht noch diesen ausgesprochen hübschen Körper=? ... Halt die Schnauze, Idiot! Sie ist was Besonderes. Das hat sie nicht verdient!°

Er nahm brav Platz auf der Couch. "Ihre Katze weiß vermutlich was ich bin und findet das nicht witzig. Ich muss mich entschuldigen", sagte er leise und ruhig. "Vergessen Sie nicht den Anruf bei Ihrem Herrn Vater. Deal ist deal, Lilly!" Er lächelte und sah ihr hinterher. Jeden Moment ihrer geschmeidigen Bewegungen prägte er sich ein. Er studierte dieses Frauenzimmer regelrecht. Und während er darauf wartete, dass sie sich selbst einen Kaffee gemacht hatte und ihren Vater angerufen hatte, studierte er vornehmlich ihren Körper, nicht ihren brillianten Intellekt oder ihren Humor, ihre Neugierde. Er stellte wiederholt fest, dass er neugierig auf sie war. Sie interessierte ihn. Und erneut schrillten die Alarmglo0cken und erinnerten ihn daran, was und wer er war und welche Aufgabe er seinem Leben neuerdings gegegebn hatte. Und da passte eine Gefährtin einfach nicht. Blut, Sex, alles in Ordnung. Aber das ging eben nicht mit diesem Weibsbild hier. Doch ein Teil von ihm gönnte sie bereits jetzt keinem anderen!


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#6

RE: ... auf der Straße vor dem Haus

in Penthouse von Lillyanne Grey - 17 Cumberland St, #PH, Boston, MA 02116 31.12.2017 19:26
von Lillyanne Grey • 36 Beiträge | 365 Punkte

„Ich bin gleich wieder da“ kam sie dem ‚Deal‘ nach und verschwand, sobald Nemo auf ihrem Sofa Platz genommen hatte, aus dem Zimmer, um ihre Eltern in Deutschland anrufen zu können. Dabei machte sie sich nicht die Mühe, die 13 Nachrichten auf dem AB abzuhören. Lilly wusste ohnehin, wer ihr diese Nachrichten hinterlassen haben musste. „Papa, es geht mir gut. Ich bin zu Hause…“ begrüßte sie den aufgebrachten Mann am anderen Ende der Leitung. Manchmal konnte elterliche Liebe ganz schön anstrengend sein… Was er zu berichten wusste allerdings, stimmte sie nachdenklich. Nach gefühlten Stunden (vermutlich hatte sie nur 5 Minuten mit ihrem Vater gesprochen) kehrte sie, leicht blass erscheinend ins Wohnzimmer zurück.

„Entschuldigung, ich hoffe, ich habe sie nicht zu lange warten lassen. Soll ich uns ein wenig Musik anmachen?“ Wenn sie Nemo schon nichts anbieten konnte, wollte sie wenigstens, dass er sich hier wohl fühlte. Lilly seufzte leise. Sie wollte ihm so gerne Etwas anbieten. Egal was! Warum sie diesen Drang verspürte, wusste die junge Studentin nicht, doch sie fühlte sich wohl in seiner Gegenwart und wollte seine Gesellschaft nicht mehr missen. „Wo waren wir vorhin stehen geblieben?“ versuchte sie, sich selbst von den Nachrichten aus ihrer Heimat abzulenken. Sie war dankbar und froh, nun nicht alleine zu sein!


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