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#16

RE: Penthouse-Wohnung

in Penthouse von Lillyanne Grey - 17 Cumberland St, #PH, Boston, MA 02116 17.03.2018 22:35
von Nemo • 338 Beiträge | 3395 Punkte

Sein Blick saugte sich an dem zierlichen, hübschen Wesen fest und ein Zucken umspielte seinen Mund ob ihrer ersten Frage und ... dem Geschick, mit dem sie versuchte von der Frage wieder abzulenken. Er überprüfte eben seine Disziplin, ob er angefangen hatte sie zu beeinflussen. Doch Nemo konnte seine Hände in Unschuld waschen! Nein, das war es nicht ...

"Also eigentlich mache nicht nicht viel anderes als arbeiten und trainieren - aber ich könnte mit dem heutigen Abend ein neues Hobby entwickeln. Dazu allerdings... Lilly... müssten sie mitspielen!" Diese Unterhaltung machte ihm wirklich Spaß. Allerdings gab es sicher noch andere Dinge, die mit Lilly richtig Spaß machen könnten.
Er wollte unbedingt, dass sie geschützt war! Und die Panik ihres Vaters gefiel ihm nicht, dass ihre Freundin verschwunden war schon gar nicht. War er jemals zuvor schon einem so neugierigen und charmanten Wesen begegnet?


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#17

RE: Penthouse-Wohnung

in Penthouse von Lillyanne Grey - 17 Cumberland St, #PH, Boston, MA 02116 18.03.2018 11:26
von Lillyanne Grey • 36 Beiträge | 365 Punkte

Es war still geworden und selbst der Wind, der eben noch an den schlecht isolierten Fenstern ihres Apartmens gespielt hatte, schien nun eine Schweigeminute eingelegt zu haben. Nervös kämmte sich die junge Frau eine verirrte Haarsträhne ihrer widerspenstigen Mähne hinter die Ohren und musterte Nemo dabei nachdenklich. Welche Art von Hobby konnte er wohl meinen? Und was hatte das mit ihrer Mitarbeit zu tun? Wie nur, schaffte er es das ‚Neugierdepegel‘ selbst dann noch zu steigen, wenn Lilly selbst glaubte, dies sei nicht mehr möglich? Und warum um alles in der Welt, wünschte sie sich, er möge ein Stückchen näher bei ihr sitzen? Ein verhaltenes Räuspern, welches ihr dabei helfen sollte ihre Nervosität wieder in den Griff zu bekommen, ertönte als sie dazu ansetzte ihm zu antworten. „Ähm…an welche Art von Hobby denken Sie da, und wie lauten die Spielregeln?“ Ein Leben, nur bestehend aus Arbeit und Training stellte sich die angehende Juristin sehr trist vor… doch gerade, als sie Nemo darüber interviewen wollte, ob er sich denn gar nichts Schöneres vorstellen mochte, ertönte einmal mehr der lästige Klingelton ihres Telefons. Ihr Blick sprach einmal mehr ‚Entschuldigung‘ als sie wieder aus dem Wohnzimmer verschwand.
Dabei schien es, als hab sich der Wind just in diesem Moment in Erinnerung gerufen, dass er noch existent war. Nun sauste er in ‚Windeseile‘ an der kleinen Wohnung vorbei und sorgte dafür, dass kleine Regentropfen, die gegen die Scheibe perlten zu einem wahren Trommel-Chor heranwuchsen. Es dauerte nicht lange, biss sich Lilly in ihrem Wohnzimmer wieder fand und vermutlich genügte ein Blick in ihr Gesicht, um zu erahnen, wie es um ihre Laune bestellt war. Seufzend sicherte sie sich wieder einen Platz auf dem Sofa, versuchte dabei gar ein schwaches Lächeln zu Stande zu bringen und erklärte „Ich bekomme jetzt wohl einen Babysitter…Mein Vater möchte einen weiteren Bodyguard engagieren…meine beste Freundin ist seit ein paar Minuten wieder zu Hause... es geht ihr gut! Trotzdem besteht er darauf, dass Etwas nicht mit ihr stimmt...“


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#18

RE: Penthouse-Wohnung

in Penthouse von Lillyanne Grey - 17 Cumberland St, #PH, Boston, MA 02116 18.03.2018 19:22
von Nemo • 338 Beiträge | 3395 Punkte

Nemo nahm überrascht war, wie sich ein leises Knurren von seinen Lippen löste, als er hörte, dass ihr Vater ihr einen Bodyguard besorgt hatte. Hatte sie das gehört? Es war wirklich leise gewesen. Durch seinen Kopf rauschten allerlei Gedanken, angefangen von einer beginnenden Planung, diese Lilly zu entführen, den Bodyguard zu verschrecken, den Vater dazu zu bringen ihn zu engagieren oder aber auch den Bodyguard einfach zu töten ... Ah nein! Das kam natürlich nicht in Frage! Nemo versuchte seinen Kopf auszubremsen und sich wieder auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren. Auch er räusperte sich: "Hat Ihr Vater Ihnen gesagt, was mit ihrer Freundin nicht stimmen soll? Irgendwelche Andeutungen?" Er kniff leicht die Augen zusammen, dachte sichtbar nach. "Und was den Bodyguard angeht, das ist ansich eine gute Idee. Wann wird der Mann hier eintreffen? Wenn Sie erlauben, Lilly, würde ich den Mann gerne auf Herz und Nieren prüfen, bevor ich Ihre Sicherheit in seine Hände lege." Und jetzt war der Blick beinahe ein wenig grimmig! Doch als er sie wieder ansah, wirkte es als wäre der Eindruck wie weggewischt. Dafür aber sah Nemo ihr scheinbar bis auf die Seele.


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#19

RE: Penthouse-Wohnung

in Penthouse von Lillyanne Grey - 17 Cumberland St, #PH, Boston, MA 02116 04.04.2018 22:48
von Lillyanne Grey • 36 Beiträge | 365 Punkte

„Nein…“ antwortete sie wahrheitsgemäß auf Nemos Frage „…er hat Nicht erwähnt, wieso er denkt, dass sie sich seltsam verhält.“ Zwar sprach die angehende Juristin, wohl ihrer guten Erziehung verschuldet, nicht weiter, dennoch erlaubten sich zumindest ihre Gedanken, den Ansatz: ‚Vermutlich übertreibt er einfach mal wieder und sieht Gespenster.‘ Wer ihren Vater kannte, wusste, dass der groß gewachsene Arzt ein sehr liebevoller, doch zu gleichen Teilen auch sehr besorgter Vater sein konnte. Erst, als ihr Gegenüber seine Meinung zum Thema ‚Bodyguard‘ kundtat, schien sie es zu schaffen, den eigenen Grübeleien zu entfliehen. Sofort suchte Lillys Blick den von Nemo und im selben Moment, schüttelte sie verneinend ihren Kopf. „Ich finde die Idee, nein… den Gedanken an einen neuen Leibwächter nicht ansatzweise so gut wie Sie, Nemo. Ich habe beschlossen, dem Mann mitzuteilen, dass er hier nicht benötigt wird.“ Ja, ihr Plan lautete : mach dem Bodyguard klar, dass er nicht gebraucht wird – und wenn er das nicht hören möchte – geh ihm aus dem Weg! „Es wird also nicht nötig sein, ihn auf Herz und Nieren zu testen, dennoch weiß ich ihr Angebot zu schätzen“ Ein sachtes, fast schon beschwichtigend erscheinendes Lächeln folgte dieser von ihr getroffenen Aussage, als sich ihr Blick widerwillig vom Antlitz des gut gebauten Mannes löste, nur, um das ‚häusliche Biest in Form einer Katze‘ ins Wohnzimmer huschen zu sehen. „Sie wollten mir noch verraten, welches neue Hobby sie entwickeln könnten und in wiefern ich dazu mitspielen müsste?!“ schien sie nun viel lieber zum eigentlichen Gespräch zurückkehren zu wollen, statt sich länger mit Sorgen herum zu schlagen, die bestimmt nicht nötig waren – zumindest noch nicht.


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#20

RE: Penthouse-Wohnung

in Penthouse von Lillyanne Grey - 17 Cumberland St, #PH, Boston, MA 02116 05.04.2018 09:11
von Nemo • 338 Beiträge | 3395 Punkte

"Lilly!", sagte Nemo und seine Stimme klang sehr bestimmt, entschlossen und fest. "Ich kann besser als Sie vielleicht glauben möchten verstehen, dass Sie ihre Freiheit und Selbständigkeit nicht aufgeben möchten. Ich war auch nicht immer frei in meinem Leben. Aber bitte, glauben Sie mir, wenn ich Ihnen sage, dass ein Bodyguard bei einer Frau wie Sie es sind ... sehr nötig sein könnte." Er räusperte sich und in seinen Augen tauchten kleine Sprenkel von gelben Punkten auf. Nemo versuchte sich zusammen zu reißen. Er wollte die Frau nicht durch eine Wandlung verschrecken. Er wollte die Frau gar nicht verschrecken! Er wollte DIE Frau in Sicherheit wissen. Er wollte ... so vieles mehr, was er ihr aber nicht an einem ersten Abend sagen konnte. Wenn sie nicht etwas so Besonderes wäre, wäre er vielleicht längst im Bett mit ihr. Aber bei ihr wollte er das nicht auf diese Weise! Eigentlich sollte er sich verkrümeln und einen Hafen über ihre Existenz informieren. Aber der Gedanke, dass sie ... Irgendwie war ihm das nicht Recht.

"Es ist ungewöhnlich genug, dass ihre Freundin verschwand. Und noch ungewöhnlicher, dass sie wieder auftauchte. Ich werde jetzt offen sein, Lilly. Ich denke, Sie sind eine diese seltenen Gefährtinnen. Und ich denke, dass ein Bodyguard, der ein Mensch ist, Sie nicht wird beschützen können vor der Bedrohung, die ich vermute." Warum, zum Henker, konnte denn niemand in Berlin, Europa ihm eine Nachricht mit ein paar Infos schicken? Hatten die Jungs dort ihre Freilassung veranlasst? Oder stand noch etwas anderes dahinter? Vermutlich, denn die Dinge waren einfach nie einfach.

Auch Nemo hatte die huschende Katze bemerkt. Wie konnte ihm, einem Gen1 so etwas auch entgehen. Das die Katze sich vor ihm verkrochen hatte, überraschte ihn weniger. Aber dass sie jetzt im Wohnzimmer in seiner Gegenwart erschien machte ihn skeptisch. Er hatte nicht laut gesprochen und jetzt legte er noch seinen Finger auf die Lippen. Dann stand er ganz in vampirischer Manier auf und Lilly verspürte einen Luftzug, als er in völliger Lautlosigkeit und vampirischer Geschwindigkeit an ihr vorbei zog und sich in Richtung Haustür begab. Vorsicht war besser als Nachsicht und irgendetwas beunruhigte den Vampir gerade. ...


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#21

RE: Penthouse-Wohnung

in Penthouse von Lillyanne Grey - 17 Cumberland St, #PH, Boston, MA 02116 19.04.2018 19:51
von Lillyanne Grey • 36 Beiträge | 365 Punkte

Die junge Frau ertappte sich im Verlaufe des Gesprächs immer wieder dabei, ihr Gegenüber intensiver zu mustern als vielleicht nötig. Der Mann, mit den unergründlichen Augen und dem so melodischen Namen schien eine äußerst beunruhigende Wirkung auf ihr sonst so beherrschtes Gemüt zu haben. Zwar teilte sie seine Ansichten, den Bodyguard betreffend nicht, dennoch war er der erste Mensch, dem sie diesbezüglich nicht wiedersprechen konnte, oder wollte. So oder so, hatte es etliche von diesen und ähnlichen Diskussionen gegeben, doch noch nie zuvor hatte sie sich die Mühe gemacht, tatsächlich darüber nachzudenken, geschweige denn, den Gedanken daran auch nur in Erwägung zu ziehen. Jetzt und hier aber, hörte sie ihm aufmerksam zu, versuchte seine Argumente zu verstehen und zu begreifen, warum er die Ansichten ihres Vaters zu teilen schien. Konnte es sein? Hielt er sie etwa für eine dieser Frauen – eine so genannte Gefährtin?

Gerade, als sie Nemo in diesem Punkt vehement widersprechen wollte, glaubte sie, eine farbliche Veränderung in seinen Augen zu erkennen. Eine Täuschung ihrer Wahrnehmung, oder noch so ein ‚Vampir-Geheimnis‘ dass es zu hinterfragen galt? Noch bevor Lilly ihre Grübeleien darüber beenden konnte, erhob sich der groß gewachsene Mann, um in Windeseile in Richtung Korridor huschen zu können. Verwirrt runzelte sie die Stirn, blickte ihm hinterher und überlegte kurz, ob sie vielleicht etwas Falsches gesagt haben konnte, als auch diese Gedanken jäh vom schrillen Leuten ihrer Hausklingel unterbrochen wurden. Jetzt kam auch in die junge Frau Bewegung und so folgte sie Nemo kurzerhand zur Türe, um die Kette ihres Sicherheitsschlosses in den dafür vorgesehenen Rigel schieben und dem ungebetenen und späten Besucher einen Spalt weit öffnen zu können. „Guten Abend“ ertönte ein ihr unbekannter Bariton aus dem Hausflur. Sie machte sich nicht die Mühe, diesen Gruß zu erwidern, sondern wartete stattessen auf weitere Worte, die sicher den Grund seines ‚Besuchs‘ erklären konnten. „Ich bin Miles. Ihr Vater bat mich, nach ihnen zu sehen Ms. Grey“ reagierte der Fremde wie vorhergesehen. Das über ihre Lippen tretende Seufzen war kaum zu hören, als sie den Gruß endlich erwiderte. „Guten Abend Miles. Ich habe heute Abend nicht mit ihnen gerechnet…“ erklärte sie und tatsächlich wunderte sich Lilly über die Eile, die ihr Vater in diesem Fall walten lassen hatte. Seine Sorge in allen Ehren, war es noch nie vorgekommen, dass ein Bodyguard schon kurz nach einem Telefonat an ihrer Türe geklingelt hatte.

Ihr verunsicherter Blick wanderte zu Nemo, welcher sicher durch den nur leicht geöffneten Spalt ihrer Türe für Miles nicht zu sehen war. Vermutlich rechnete dieser viel mehr damit, die angehende Juristin alleine vorzufinden. „Lassen sie mich rein?“ erkundigte sich der Mann und erntete dafür prompt ein „Nein. Zuerst will ich ihren Ausweis sehen.“ Sicher kannte der offensichtlich von ihrem Vater instruierte Mann dieses Procedere nur zu gut, immerhin hatte man Lilly vor ihrer Abreise darauf getrimmt, diese ‚Sicherheitsstandards‘ abzufragen. „Ich habe meinen Ausweis unten im Auto. Öffnen sie die Türe und lassen sie uns gemeinsam hinunter gehen, damit ich ihn ihnen zeigen kann“ erwiderte er höflich, während sein rechter Fuß ganz beiläufig in den Spalt der Türe wanderte. „Gehen Sie alleine zum Wagen, holen sie den Ausweis, zeigen sie ihn mir und dann öffne ich die Türe!“ beharrte Lilly auf ihrem Standpunkt, während sich ein mulmiges Gefühl in ihrem Magen ausbreitete. Offensichtlich nicht gewillt, auf ihren Vorschlag einzugehen, schien Miles langsam seine Geduld zu verlieren. Sein Fuß schob sich noch ein kleines Stück weiter in den Spalt der Tür, so dass es Lilly unmöglich schien, diese wieder zu schließen. Dem aber nicht genug, ergriff der Mann nun den Tür Knauf, drückte einmal ein wenig fester und schaffte es so, ohne große Anstrengung, die vorgelegte Kette zu zerreißen… „Ich hab es auf die höfliche Art versucht, doch ihr Weiber…“ konnte man ihn hören, als Lilly durch den unerwarteten Ruck leicht zurück stolperte.


zuletzt bearbeitet 19.04.2018 19:52 | nach oben springen

#22

RE: Penthouse-Wohnung

in Penthouse von Lillyanne Grey - 17 Cumberland St, #PH, Boston, MA 02116 20.04.2018 23:06
von Nemo • 338 Beiträge | 3395 Punkte

Ein tiefes, grollendes Knurren ertönte schräg hinter dem Mann. Der fühlte sich gepackt und gegen die Wand gedrückt, wobei ein häßliches Knirschen ertönte und eine humanoide Form als leicht vertiefender Abdruck in dieser zurückblieb. Nemo hatte sich - obwohl es ihm leid tat - dagegen entschieden, dieses schöne Frau aufzufangen, die zurück gestoßen wurde. Der Kerl war ihm wichtiger! Musste wichtiger sein! Er wusste nämlich von dem, was Lillys Vater eben am Telefon gesagt hatte. Sie hörten wohl ihr Handy ab oder hatten es gehackt.
Für Nemo bestand kein Zweifel daran, dass dieser Typ hier sterben würde, aber erst, wenn er wusste wer ihn geschickt hatte, denn derjenige würde wohl demnächst sein Ziel werden! Und Nemo wollte natürlich wissen, was hier vorging!

Er war voll im Kampfmodus. Vampir durch und durch ... Also konnte Lilly ihn vollkommentransformiert betrachten. Doch seine glühenden Augen galten dem Angreifer! Und der durfte jetzt mit einem Gen1 Spaß haben. Einem äußerst aufgebrachten Gen1, dem es scheißegal war, ob der Typ vor ihm ein Atlantide oder gar ein anderer Gen1 war. Er achtete natürlich auf die Hände und gleichzeitig fauchte er ihn an: "Wer hat Dich hergeschickt?"


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#23

RE: Penthouse-Wohnung

in Penthouse von Lillyanne Grey - 17 Cumberland St, #PH, Boston, MA 02116 21.04.2018 23:24
von Lillyanne Grey • 36 Beiträge | 365 Punkte

Starr vor Schreck, konnte Lilly nicht anders, als die Männer ein paar Sekunden lang regungslos, irritiert und sichtlich entsetzt zu mustern. Zwei Vampire, (denn ja, auch der Mann der sich ihr als ‚Miles‘ vorgestellt hatte, durchlebte nach der ‚zärtlichen‘ Begegnung mit ihrer Hauswand eine ‚Veränderung‘) fauchten sich gegenseitig an, offensichtlich gewillt, einander an die Gurgel zu gehen. Als sie es endlich schaffte, sich von diesem Anblick zu lösen, rappelte sich die junge Frau nach ihrem Sturz auf, nur um auf puddingweichen Knien zu Stehen zu kommen. Wie sie rasch feststellen durfte, schien es ihr Verstand in solchen Situationen zu bevorzugen, ein ‚Bin bald zurück‘ Schild anzubringen und das Weite zu suchen. So schaffte sie es einfach nicht, auch nur einen klaren Gedanken zu fassen, geschweige denn, dem Unheil verheißenden Gespräch zu folgen. „Das … könnte… ich dich auch fragen…“ keuchte der Fremde, dem die Hiebe seines Gegenübers offensichtlich doch ein wenig zu schaffen machten. Nur kurz, erlaubte er es sich, seine Aufmerksamkeit auf die zitternde Frau zu richten, die gerade in die Küche eilen wollte um… ja was eigentlich?

Ein Telefon holen und die Polizei anrufen? – Keine gute Idee… nicht mal eine Idee… nur ein Witz von einem Gedanken!

Eine Pfanne organisieren und sie dem Angreifer auf den Schädel schlagen? NEIN… da bestand die Gefahr auch Nemo zu treffen außerdem… WIE kam sie überhaupt darauf? Ab heute – weniger Action-Filme!

Ein Messer zur Hand nehmen und Miles damit bedrohen? Klar… damit er vor lauter Lachen zusammenbricht?!

Das ekelhafte und ihr eine Gänsehaut durch den Körper treibende „Keine Sorge, bin gleich bei dir, Schätzchen“ jedoch ließ sie in der Bewegung inne halten, während ihr von Sorge erfüllter Blick einen Wimpernschlag lang an Nemo haftete. Dann erst, sprach sie klar und mit versucht fester Stimme „Sie… verlassen auf der Stelle mein Haus! Sie bezahlen den Schaden den sie an der Türe angerichtet haben…Sie nennen mich nicht Schätzchen“ Doch all ihr Mut, förderte nur ein angriffslustiges „Sonst Was?“ zu Tage.
Wie in Zeitlupe, realisierte sie, dass die geschlossene Faust des Mannes dem Körper IHRES Vampirs gefährlich nahe kam, ebenso, wie sie die in ihr aufkochende Wut, die Verzweiflung und die Furcht spüren konnte, als ihre Augen von einem grellen Blitz geblendet wurden und sie ein weiteres mal (diesmal aber vor Schreck) zurück stolperte. Einen Herzschlag lang betete Lilly, dass der Blitz der in ihr Haus eingeschlagen haben musste diesen Miles getroffen hatte, doch da sie noch geblendet war, konnte sie nicht erkennen, was in diesem Moment vor sich ging.

"Nemo? Ist... ist alles in Ordnung?"


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#24

RE: Penthouse-Wohnung

in Penthouse von Lillyanne Grey - 17 Cumberland St, #PH, Boston, MA 02116 24.04.2018 08:24
von Nemo • 338 Beiträge | 3395 Punkte

Die Zuversichtlichkeit, mit der der ungebetene Gast die schöne Lilly anmachte und ihr drohte gefiel Nemo natürlich nicht. Er bemerkte das grelle Leuchten und handelte schnell und instinktiv! Mit diesen Atlantiden war nicht zu spaßen! Die waren äußerst stark, ihre Lichtwaffe konnte gut tödlich für ihn sein und damit klassifizierten sich diese Außerirdischen mit dem großen Hass auf seine Art zu ihrem gefährlichsten Gegner!

Nemo konnte nicht anderst, er hatte diese Frau zu beschützen und nicht zuletzt auch sein Leben. Während er sich zwischen Lilly und den Angreifer stellte, griff er dessen Kopf. Mit der Drehung überdrehte er auch den Kopf des Atlantiden. Das hässliche Knacken sagte ihm, er hatte den Mann soeben getötet. Es tat ihm leid für Lilly. Vermutlich würde sich nicht verstehen, was hier eben geschehen war.

"Es geht mir gut!", sagte Nemo instinktiv. Dann rammte er die Tür zu und verbarrikadierte sie sofort. Diese Improvisation musste reichen! Er zückte sein Handy und wählte die Nummer des Ordens. Ganz schnell gab er die Stichpunkte durch: Atlantide, Angriff auf eine Gefährtin, wo er sich befand und erbat HIlfe. Die verschreckte Schönheit hinter ihm im Flur verstand vermutlich noch immer nicht, was jetzt geschehen war und noch würde. Das würde jetzt ein Interviewteil werden, der seiner Gastgeberin nicht gefallen mochte.

"Lilly, machen Sie das Licht aus! Und dann gehen wir in Ihr Wohnzimmer und ich versuche es zu erklären!" Seine Stimme war zu ihrer Person hin nicht gewaltätig wie sein Handeln eben. Nicht einmal laut. Aber doch bestimmend. "Geben Sie mir diese Chance, bitte!" Und dieser Kommentar war wirklich bittend, beinahe schon flehend.

Langsam sickerte der Schmerz oberhalb seiner linken Hüfte durch. Er ignorierte ihn. Die Verletzung würde er sich kurz ansehen, sobald Lilly wieder auf ihrer Couch saß. Es würde schon nicht so schlimm sein! Schließlich war er ein Gen1 - und nicht gerade so ein Weichei!
Er hatte vor ihr alles zu erklären und sie sollte ihren Vater anrufen. Die Freundin von ihr musste nochmals untersucht und "verhört" werden. Und wenn einer seiner Ordensbrüder hier ankam, würde er Lilly auf jeden Fall erst einmal mit zum Orden nehmen. Sie konnte hier nicht bleiben! Nemo hoffte inständig, dass in dem Wagen unten nicht noch ein Atlantide wartete und irgendwann ungeguldig hier auftauchen würde. ...


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#25

RE: Penthouse-Wohnung

in Penthouse von Lillyanne Grey - 17 Cumberland St, #PH, Boston, MA 02116 24.04.2018 18:26
von Lillyanne Grey • 36 Beiträge | 365 Punkte

„Was ist ein Atlantide?“ erkundigte sich Lilly, nachdem sie das Licht gedimmt und es irgendwie geschafft hatte, mit weichen Knien in ihrem Wohnzimmer anzukommen. Sie musste diese Frage stellen, schon allein dem Anlass verschuldet, dass sie sich dadurch erhoffte, ein wenig Ablenkung zu finden.

Was gerade geschehen war würde sie keiner Menschenseele erzählen können, nicht, weil die sonst sehr wortgewandte Frau nicht wusste wie man sprach, sondern viel mehr, weil sie selbst nicht dazu in der Lage schien, ihrem eigenen Verstand zu erklären, was hier gerade geschehen war. „Geht es ihnen gut? Hat sie der Kerl verletzt?“ beschloss sie jedoch rasch, Nemo nun nicht in Erklärungsnot zu bringen, als viel mehr herauszufinden, wie schlimm seine Verletzungen sein mochten – und wenn sie nicht Alles täuschte, musste er eben die haben – Verletzungen. Der Mann hatte mehr als einmal hart zugeschlagen, ehe ihr die Sicht genommen worden war und sie mochte sich nicht ausmalen, was in den Sekunden geschehen war, als sie es nicht geschafft hatte, hin zu sehen.

„Bitte… lachen sie mich nicht aus okay… aber… ich hab einen Erste Hilfe Kurs belegt und meine Eltern sind Mediziner, also… wenn sie wollen kann ich gerne mal…nachsehen?!“ Natürlich hatte sie keinerlei medizinische Referenzen wenn es um seine Spezies ging, doch anatomisch betrachtet, musste es da doch gewisse Ähnlichkeiten geben, oder?!

Wohl in einer Art ‚Schockzustand‘ gefangen, realisierte, nein, begriff sie das ganze Ausmaß dieser konfusen Situation nicht einmal im Ansatz. So sagte sie sich, dass ‚Miles‘, überwältigt von Nemo, vermutlich so lange ‚bewusstlos‘ in ihrem Flur liegen bleiben würde, bis die Herren und / oder Damen eintreffen würden, die Nemo vorhin telefonisch verständigt hatte.

„Nemo…“ perlte sein Name behutsam über ihre Lippen „…bitte machen Sie sich keine Gedanken. Sie müssen mir Nichts erklären, noch weniger müssen sie sich nun rechtfertigen. Sie haben mir mal wieder den Hintern gerettet, wenn ich das Ganze richtig einschätze!“ Noch während sie sprach, verlor Lilly nach und nach jede Röte aus ihrem Gesicht. Sie schluckte, suchte seinen Blick, nur um diesem wieder ausweichen zu können. Als der Schock langsam ging, ersetzte diesen die blühende Phantasie der angehenden Juristin, die sich nicht vorstellen wollte, was dieser Kerl eigentlich von ihr gewollt haben konnte.

Ein unbekannter Klingelton, der aus ihrem Flur zu hören war, ließ sie einmal mehr erschrocken zusammenzucken.


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